Beiträge zum Schlagwort: Brennwerttechnik

Doppelt sparen mit Sieger-Brennwerttechnik

Das neue Gas-Brennwertgerät BK 15 (5,3 bis 24 kW) vereint alle Vorteile der Brennwerttechnik und verfügt jetzt zusätzlich über eine Pumpe der Energieeffizienzklasse A.

Hervorragend geeigent für Nischen - BK 15, die kompakte Spareinheit
Hervorragend geeigent für Nischen - BK 15, die kompakte Spareinheit

Im Vergleich zur üblichen dreistufigen Pumpe reduziert die Eco- Umwälzpumpe mit Permanentmagnet-Technologie zusammen mit der Sieger-Pumpenschaltlogik den Stromverbrauch um bis zu 75 Prozent. Zusätzlich fördert der Staat diese Technik. So macht sparen Spass.

Das neue BK 15 gibt es als Heizgerät für die Kombination mit einem passenden Sieger Warmwassererwärmer und als kompakte Kombination mit untergebautem Hochleistungs-Warmwasserspeicher. Neben den Modellen mit 100-Liter-Speicher sind auch Ausführungen mit 75-Liter-Unterbauspeicher für kleinere Haushalte verfügbar. Die bodenstehende Einheit benötigt keine Wandfixierung und eignet sich bei 48 x 48 cm Stellfläche und 168 cm Höhe für kleine Nischen und – bei raumluftunabhängiger Installationsart – sogar für den Schrankeinbau in der Küche oder im Hobbyraum. Die Montage der Kompakteinheit ist besonders einfach: Geliefert werden drei vormontierte Einheiten, die leicht zu transportieren sind und dann zusammengesteckt werden. Montagerahmen in den Speicher einstecken, Gerät in den Rahmen einhängen, Verbindungsleitungen verschrauben – fertig.

Sieger Heizsysteme GmbH
Patrick Büsel
Eiserfelder Straße 98
57072 Siegen
Telefon: 0271/2343-0
Telefax: 0271/2343-222
e-mail: info@sieger.net
www.sieger.net

Sechs Schritte zum Energie-Sparhaus

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: Sechs Schritte zum Energie-Sparhaus: Brennwerttechnik – das sollte man wissen

Der Brennwertkessel stellt die modernste Heizkesseltechnologie für Heizöl oder gasförmige Brennstoffe dar. Mit der Brennwerttechnik wird eine höhere Energieausnutzung erreicht, da zusätzlich die Wärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs genutzt wird. Die Abgase sind so geführt, dass sie das Heizungswasser vorwärmen (Abgaswärmetauscher). Hierbei entsteht Kondensat, das abgeführt werden muss. Lassen Sie sich vom Heizungsbaubetrieb oder vom Schornsteinfeger beraten, ob ihr Haus und ihr Heizungssystem für einen Brennwertkessel geeig-net sind; dies wird überwiegend der Fall sein.  „Die 1980 noch modernen Nieder-temperaturkessel sind heute als Energiespartechnik überholt. Der Brennwertkessel ist Stand der Technik“ sagt Carsten Metelmann vom Fachverband Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik Hessen.

Das technische System in Stichworten:

  • Ein hocheffizienter Kessel mit spezieller Wärmetauscherfläche zum Wär-megewinn aus den Abgasen.
  • Ein Feuchte unempfindliches Abgasrohr.
  • Kondensatanschluss ins Hausabwassernetz.
  • Neutralisation des Kondensats in einer Box (bei Gas und schwefelarmem Heizöl erst für große Kessel ab 200 kW Kesselgröße, bei anderen Heizölen ist Neutralisation i.d.R. vorgeschrieben).
  • Schwefelarmes Heizöl beim Öl-Brennwertkessel empfohlen, aber i.d.R. nicht zwingend erforderlich.
  • Ein Heizungssystem mit niedrigen Heizwassertemperaturen, damit die er-wünschte Wasserdampfkondensation im Kessel auch eintritt.

Gas-Brennwertgeräte werden seit etwa 20 Jahren eingesetzt. Öl-Brennwertkessel sind noch nicht so lange  am Markt verfügbar; sie gelten jedoch gleichsam als aus-gereift und zuverlässig. Da Standard Heizöl geringe Mengen an Schwefel enthält, sind diese Kessel korrosionsfest und je nach Ölart und Größe mit einer Neutralisa-tionseinrichtung ausgestattet.

Im Vergleich zum konventionellen Niedertemperatur-Kessel sind Einsparerfolge durch die Brennwertnutzung von 6 – 10 % zu erwarten. Werden sehr alte Kessel ersetzt, können es insgesamt auch bis zu 20 % sein. Brennwertgeräte sind etwas teurer als herkömmliche Kessel, zu den Mehrkosten gehört auch die neue Abgas-leitung und eine Kondensatleitung zum Abwasserrohr. Beim Gas-Brennwertkessel entstehen Mehrkosten von etwa 1.000 EURO. Der Öl-Brennwertkessel ist etwas teurer. „Bei einem Einfamilienhaus aus den fünfziger Jahren mit 3.100 cbm Jahres-Erdgasverbrauch beträgt die Amortisationszeit der Mehrkosten eines Gas-Brennwertkessels ca. 6 Jahre“, so Werner Eicke-Hennig, Leiter der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Die Wartungskosten von Brennwertgeräten sind mit denen anderer Geräte ver-gleichbar. Niedriger sind die Kosten für den Schornsteinfeger, weil für Brennwert-kessel verlängerte Prüfintervalle gelten.

Konkrete Einsparungsmöglichkeiten und eine Kostenschätzung erhalten Sie durch den neuen „Energiepass Hessen“. Den Fragebogen zum Pass bekommen Sie unter www.energiesparaktion.de oder  Hessische Energiespar-Aktion“, Annastraße 15, 64285 Darmstadt. Der Pass kostet 75,00 Euro.

Informationen zu den aktuellen Förderrichtlinien und -möglichkeiten finden Sie un-ter www.kfw.de, www.bafa.de, oder www.foerderdata.de

Informationen zur „Hessischen Energiespar-Aktion“, zum „Energiepass Hessen“, den Kooperationspartnern, die 14 Energiesparinformationen mit detaillierten Hin-weisen zu den wichtigsten Energiespartechniken, viele weitere Fachbeiträge oder die Energieberaterliste erhalten Sie unter www.energiesparaktion.de
Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Hessische Energiespar-Aktion
Annastraße 15
64285 Darmstadt
www.energiesparaktion.de