Kältetechnik

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„Silberne Ehrennadel des Schwäbischen Handwerks“ für technischen Ausbildungsleiter

Zum dritten Mal gewinnt ein Auszubildender des Industriekältespezialisten den Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks

Martin Cosalter und Thomas Huber von Axima Refrigeration erhalten Auszeichung von der Handwerkskammer Schwaben
Martin Cosalter und Thomas Huber von Axima Refrigeration erhalten Auszeichung von der Handwerkskammer Schwaben

Im Rahmen des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks 2009 erhält Axima Refrigeration von der Handwerkskammer Schwaben gleich zwei Auszeichnungen für sein Ausbildungsprogramm: Mit dem gelernten Kälteanlagenbauer Thomas Huber (19) gewinnt bereits zum dritten Mal innerhalb der letzten fünf Jahre ein Auszubildender von Axima Refrigeration den Leistungswettbewerb auf Kammerebene. Auch der technische Ausbildungsleiter Martin Cosalter (60) wurde am 29. September 2009 für die hohe Qualität seiner Ausbildungsinitiative mit der „Silbernen Ehrennadel des Schwäbischen Handwerks“ in Augsburg geehrt.

Die mehrfachen Auszeichnungen der Handwerkskammer machen deutlich, welch hohen Wert Axima Refrigeration auf sein Ausbildungsprogramm legt. Neben der Vermittlung von handwerklichen Fachkenntnissen in Theorie und Praxis bietet das Unternehmen seinen Auszubildenden Schweißlehrgänge, deren Prüfungen durch den TÜV zertifiziert sind sowie Schulungen für technisches Zeichnen. Darüber hinaus können die Auszubildenden der GDF Suez-Tochter auf gesamtdeutscher und europäischer Ebene mit erfahrenen Monteuren bei Kundenprojekten vor Ort Hand anlegen.

Axima Refrigeration hat in den letzten Jahren die Anzahl seiner Auszubildenden für handwerkliche und kaufmännische Berufe kontinuierlich gesteigert. Derzeit beschäftigt der Kältespezialist 53 Auszubildende, davon 13 im kaufmännischen und 40 im handwerklichen Gewerbe. Das entspricht einer Auszubildendenquote von 17 Prozent bezogen auf die Gesamtmitarbeiterzahl.

„Wir gratulieren Thomas Huber und Martin Cosalter für ihre Auszeichnungen beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2009 ganz herzlich“, erklärt Dr. Martin Altenbokum, Geschäftsführer der Axima Refrigeration GmbH. „Es freut uns natürlich ganz besonders, dass wir zum wiederholten Mal die hohe Qualität unserer Ausbildung unter Beweis stellen konnten und dafür gleich zwei Auszeichnungen erhalten haben. Unser Ziel ist es, Auszubildende so zu fördern, dass sie beste Chancen für den Arbeitsmarkt haben. Dazu gehören neben Fachwissen und Praxiserfahrung vor allem die Motivation, gute Leistungen zu erbringen. Wir bieten motivierten Schulabsolventen ein professionelles Ausbildungsumfeld und gute Übernahmechancen. So wurde auch Thomas Huber übernommen und arbeitet heute in unserer Abteilung Kälteservice in Lindau.“

Über Axima Refrigeration GmbH

Die Axima Refrigeration GmbH ist auf alle Belange rund um wirtschaftliche und energieeffiziente Industriekälteanlagen spezialisiert. Zum Produkt- und Dienstleistungsprogramm gehört das Projektieren, Fertigen, Betreiben und Betreuen von Kälteanlagen jeglicher Art sowie von Kälteaggregaten und Kühltürmen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Lindau am Bodensee verfügt über ein flächendeckendes Vertriebs- und Servicenetz in Deutschland und hat als Teil der internationalen GDF SUEZ-Gruppe die Unterstützung eines Weltkonzerns. Die Anfänge des Unternehmens gehen auf die im Jahr 1834 gegründete Firma Sulzer zurück, die 1878 anlässlich der Weltausstellung in Paris die erste Kältemaschine der Welt vorstellte. Die Axima Refrigeration GmbH ist ein Tochterunternehmen der Axima Deutschland GmbH, die in den Bereichen Anlagentechnik, Facility Services und Energy Services aktiv ist und im Jahr 2008 insgesamt einen Umsatz von rund 330 Mio. Euro erwirtschaftete. Der Umsatzanteil der Axima Refrigeration, die 360 Mitarbeiter beschäftigt, betrug rund 80 Mio. Euro.

Axima Refrigeration GmbH
Tatiana Kress
Kemptener Straße 11-15
D-88131 Lindau
Tel.: +49 (0)8382 706-222
E-Mail: tatiana.kress@aximaref.de
Web: www.aximaref.de

Der Klimamarkt – Supermarktkonzept der Zukunftokalux

Hochwärmedämmendes Isolierglas OKAGEL von OKALUX

Marktheidenfeld / Tübingen, August 2009. Im Dezember 2008 eröffnete in Mülheim an der Ruhr nach einer Umbauzeit von nur acht Wochen der erste Tengelmann Klimamarkt. Um auf aktuelle Problemstellungen wie Klimawandel und Ressourcen­ver­knappung mit einer zukunftsfähigen Lösung zu reagieren, modernisierte die Unternehmensgruppe einen direkt neben der Zentrale gelegenen 30 Jahre alten Supermarkt. Das Gebäude kommt mit 50 % der Energie vergleichbarer Märkte und ganz ohne CO2-Emissionen aus.

In Zusammenarbeit mit den Architekten Vervoorts & Schindler, Bochum, sowie verschie­denen Experten erarbeitete der Bau­herr ein innovatives energetisches Konzept aus ver­schiedenen baulichen und gebäudetechnischen Maß­nahmen. Um die Heiz- und Kühllasten zu reduzieren optimierten die Planer als erstes die Gebäudehülle, indem Dach und Fassade eine zusätzliche Dämmung erhielten. Die großflächigen Photo­voltaik­module am neu gebauten, gläsernen Eingangsturm versorgen den Super­markt mit bis zu 45.000 kWh Strom. Der restliche Strombedarf wird durch Ökostrom gedeckt. Heizung und Klimatisierung der Räume sind völlig unabhängig von Primärenergieträgern. Die bislang ungenutzte Abwärme der Kühlgeräte wird rückge­wonnen und deckt im Winter den Wärmebedarf des Marktes zu 75 %. Eine Geothermie-Anlage mit sechs Erdsonden und einer Wärmepumpe erzeugt die restlichen 25 %. Den mit Abstand größten Energiebedarf eines Supermarktes verursachen jedoch die Kühlanlagen. Daher erhielten nicht nur die Tiefkühlmöbel sondern auch die Kühlregale gläserne Abdeckungen, was ihren Kältebedarf reduziert. Zum ersten Mal kommt hier auch ein sogenannter Kühlanlagenverbund zum Einsatz, der mit dem natürlichen Kältemittel CO2 betrieben wird. Das  Wasser, das zur Kühlung der Anlage bei hohen Außentemperaturen nötig ist, liefert eine eigens gebaute unterirdische Regenwasserzisterne.

Supermärkten benötigen große Lichtmengen – in der Regel Kunstlicht – um ihren Kunden eine optimale Übersicht und Orientierung im Verkaufsraum zu garantieren. Die Beleuchtung des Klimamarkts basiert auf besonders wirtschaftlichen Leuchtstoffröhren der neuesten Generation mit Spezialspiegeln als Grundbeleuchtung. Diese werden durch die punktuelle Beleuchtung der einzelnen Regalebenen mit energiesparenden LED-Leuchten ergänzt.  Darüber hinaus floss – für die Planung eines Supermarktes erstmalig – auch der Einsatz von Tages­licht mit in das Beleuchtungs­konzept ein. Zwei je 20 m lange und 1,25 m breite Ober­lichtbänder wurden in das Dach eingefügt und bringen natürliches Licht in den Innenraum. Ein weiteres Oberlicht erhellt den Eingangsturm. Kontinuierlich misst eine in die Gebäudeleittechnik integrierte Sensorik das einfallende Tageslicht und schaltet in erforderlichem Maß Kunstlicht zu, damit zu jeder Zeit optimale Lichtver­hältnisse in den Verkaufsräumen herrschen. So verringern die Öffnungen im Dach den Bedarf an künstlichem Licht und senken den Energieverbrauch.
Um  dabei den Wärmeeintrag ins Gebäude niedrig zu halten, und für blendfreies Licht ohne harte Schatten zu sorgen,  wählten die Planer OKAGEL Isoliergläser. Diese streuen das Licht diffus und gleichmäßig in den Raum – es entsteht im ganzen Innenraum eine angenehme blendfreie Tages­licht­atmosphäre. Die Funktions­gläser enthalten im Scheiben­zwischen­­­raum ein translu­zentes Nanogel®, das außer­ge­wöhnliche physikalische Eigenschaften aufweist. Neben seiner licht­streuenden Wirkung ist es schall­iso­lierend und hochwärme­­dämmend. Entsprechend den Anforderungen des Klimamarktes weist OKAGEL hervor­ragende Ug-Werte auf, die unabhängig vom Ein­bau­winkel sind. Beispiels­weise hat eine Zweifach­verglasung mit 60 mm Aerogel im Scheiben­zwischen­raum einen U-Wert von unter 0,3 W/(m²K).

In den neun Monaten seit seiner Eröffnung erfreut sich der neue Klimamarkt einer großen Beliebtheit. Dies nicht nur bei den Kunden, sondern vor allem bei den Mitarbeitern. Für sie bedeutet das angenehm weiche, natürliche Licht einen Gewinn an Arbeitsplatzqualität.

Objekt Tengelmann Klimamarkt, Mülheim, Ruhr / D
Bauherr Unternehmensgruppe Tengelmann, Mülheim, Ruhr / D
Architekt Vervoorts & Schindler Architekten, Bochum / D
Glas OKAGEL von OKALUX GmbH, Marktheidenfeld / D

Pressestelle
Tel.:   +49 (0) 70 71 234 16
Fax:    +49 (0) 70 71 234 18
Email:   info@proesler.com

Weitere Informationen
OKALUX GmbH
D 97828 Marktheidenfeld
Tel.  +49 (0) 9391 900 – 0
Fax. +49 (0) 9391 900 – 100
info@okalux.de
www.okalux.com

Wärmedämmung zur Legionellen-Prävention in Trinkwasserinstallatione

Armacell Dämmstoffe schützen Warm- und Kaltwasserleitungen vor unzulässiger Abkühlung bzw. Erwärmung

Münster, 24. August 2009 – Immer wieder kommt es zu Todesfällen durch Legionellose, die auch als Legionärskrankheit bekannt ist. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts erkranken allein in Deutschland jährlich rund 10 000 Menschen an dieser Form der Lungenentzündung, die durch Krankheitserreger im Wasser übertragen wird. Fehler in der Planung und Installation von Sanitärinstallationen können zu einem gesundheitsgefährdenden Anstieg von Legionellen im Trinkwasser führen. Eine der wichtigsten Präventivmaßnahmen ist die korrekte Isolierung der warm- und kaltgehenden Trinkwasserleitungen mit geeigneten Dämmstoffen.

illustration Legionellae ohne Dämmung
Illustration Legionellae ohne Dämmung

Legionellen sind Bakterien, die über die zentrale Wasserversorgung in Trinkwassersysteme von Gebäuden gelangen können. Sie vermehren sich bevorzugt in stagnierendem Wasser bei Temperaturen zwischen 25 und 45 °C. Zur Gefahr werden die Bakterien, wenn sie in kleinen Tröpfchen (z.B. als Aerosol beim Duschen) eingeatmet werden. Insbesondere bei chronisch kranken, bettlägerigen und abwehrgeschwächten Menschen können sie eine schwere Form der Lungenentzündung (Legionellose) auslösen, die tödlich enden kann. Das Robert-Koch-Institut geht von bis zu 10 000 Erkrankungen in Deutschland pro Jahr aus. Wie die aktuelle CAPNETZ-Studie zeigt, sind aber wahrscheinlich sogar 4 % aller in Deutschland ambulant erworbenen Pneumonien auf Legionellen zurückzuführen. Danach läge die Zahl der Erkrankungen bei 40 000 bis 50 000 pro Jahr.

Zur Vermeidung eines gesundheitsgefährdenden Anstiegs von Legionellen im Trinkwasser gibt es eine Reihe betriebs-, bau- und verfahrenstechnischer Maßnahmen, die möglichst in Kombination zum Einsatz kommen sollten. Neben der Gewährleistung einer ständigen Zirkulation des Wassers im Leitungssystem muss die unzulässige Abkühlung von Trinkwarmwasserleitungen und Erwärmung von Kaltwasserleitungen verhindert werden.

Für die Dämmung kaltgehender Trinkwasserleitungen sollten aufgrund der Gefahr von Tauwasserbildung ausschließlich geschlossenzellige Dämmstoffe mit hohem Wasserdampfdiffusionswiderstand eingesetzt werden. Die Leitungen sind in ausreichendem Abstand zu Wärmequellen, wie z.B. warmen Rohrleitungen, zu verlegen und zu dämmen. Die DIN 1988, Teil 2 nennt Richtwerte für Mindestdämmschichtdicken zur Isolierung von Trinkkaltwasserleitungen. Zur Begrenzung der Wärmeverluste von Trinkwarmwasserleitungen gelten die Anforderungen der Energieeinsparverordnung. Um ein Legionellenrisiko sicher auszuschließen, empfiehlt der Fachverband Schaumkunststoffe jedoch auch für Kaltwasserleitungen die Dämmschichtdicken gemäß EnEV (Anlage 5, Tabelle 1). Unabhängig von der Einbauart sollten Trinkkaltwasserleitungen grundsätzlich mit einer so genannten 100 % Dämmung vor einer unzulässigen Erwärmung geschützt werden.

Illustration Legionellae mit korrekter Dämmung
Illustration Legionellae mit korrekter Dämmung

Die Armacell-Produkte SH/Armaflex und Tubolit sind für die Dämmung von Warm- und Kaltwasserleitungen bestens geeignet. Die Dämmstoffe wurden speziell für den Einsatz im Sanitär- und Heizungsbereich entwickelt. Aufgrund ihrer ausgezeichneten technischen Eigenschaften verhindern die Dämmstoffe sicher eine unzulässiger Abkühlung bzw. Erwärmung der Leitungen und schützen die Anlagen gleichzeitig vor unnötigen Energieverlusten. Die geschlossenzellige Materialstruktur verhindert eine Durchfeuchtung des Dämmstoffes und damit Korrosion an den Leitungen. SH/Armaflex und Tubolit entsprechen den Anforderungen der DIN 1988, Teil 2 und 7 und der Energieeinsparverordnung.

Armacell ist Hersteller technischer Schäume und weltweiter Marktführer für flexible technische Dämmstoffe. Im Geschäftsjahr 2008 erwirtschaftete das Unternehmen einen Brutto-Jahresumsatz von rund 437 Mio. Euro. Hauptsitz der mit 19 Fabriken in 12 Ländern tätigen Firmengruppe ist Münster/Westfalen. Neben ARMAFLEX als führender Marke im Bereich flexibler technischer Isolierungen fertigen die rund 2.500 Mitarbeiter des Unternehmens thermoplastische Dämmstoffe, Ummantelungssysteme für Rohrisolierungen, Spezialschäume für eine Vielzahl industrieller Anwendungen und den Sport- und Freizeitbereich. Weitergehende Informationen zum Unternehmen unter: www.armacell.com.

Pressekontakt:
Armacell GmbH
Natascha Alipaß
Robert-Bosch-Str. 10
48153 Münster
Tel.: 0251 / 7603-508
Fax.: 0251 / 7631-508
E-Mail: Natascha.Alipass@armacell.com