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Honeywell Fachseminare 2010, Termine August bis Oktober

Das Seminarprogramm von Honeywell geht in die dritte Runde.

Auch von August bis Oktober finden Fachseminare für öffentliche und betriebliche Bildungseinrichtungen, Planer, Behörden, Energieberater, Installateure und die Immobilienwirtschaft statt, die genau auf die Bedürfnisse der Branche ausgelegt sind.

Auf vielfachen Wunsch sind spezielle evohome-Seminare neu im Programm. Sie beschäftigen sich mit den Anlagenzusammenhängen, der Inbetriebnahme und praktischen Anwendungen an Demogeräten. Die Termine liegen bewusst kurz vor der Heizsaison, damit das neu Erlernte gleich durch eine kompetente und voll umfängliche Kundenberatung in die Praxis umgesetzt werden kann.
Erfahrene Honeywell-Schulungsleiter und externe Experten machen deutschlandweit fit für die Anforderungen des Marktes. Denn neue Vorschriften, Produkte und Trends halten den Haustechnikmarkt ständig in Bewegung und geben Anlass, sich regelmäßig auf den aktuellsten Stand zu bringen. Anmeldungen unter www.honeywell-fachseminare.de.
Honeywell richtet sich nach den Bedürfnissen der Branche und bietet alle Seminare auch an Wunschterminen vor Ort an, z. B. für Firmen oder Gruppen. Ansprechpartner ist hier der Honeywell-Außendienst.

Datum Ort Seminar
31.08 Dresden Förderprogramme richtig nutzen
07.09. Düsseldorf Betrieb, Wartung und Service von Trinkwasseranlagen
09.09. Darmstadt Ausführung und Absicherung brandtechnischer Anlagen in Gebäuden nach DIN EN 14462 und DIN EN 1717
14./15.
09.
Bremen Hygiene in Trinkwasser-Installationen nach VDI 6023 Kat. A
15.09. Dresden Hydraulische Schaltungen für den Heizungs- /Lüftungsbereich und der hydraulische Abgleich
16.09. Saarbrücken Energieeffizienz von Lüftungsanlagen in Nichtwohngebäuden
21.09. Berlin Funkgesteuerte Einzelraumregelung – Schwerpunkt evohome
22.09. Mosbach VDI Kat A Auffrischung
23.09. Ulm Betrieb, Wartung und Service von Trinkwasseranlagen
28.09. Potsdam Schutz des Trinkwassers nach DIN EN 1717 (DIN 1988/60)
29.09. Bamberg Neue Verfahren in der energetischen Bewertung der Anlagentechnik nach DIN V 18599 (EnEV 2009 + Energie-Wärmegesetz)
30.09. Köln Funkgesteuerte Einzelraumregelung – Schwerpunkt evohome
01.10. Düsseldorf SystemGedanken – Einzelraumregelung, Energiesparhilfe oder Schnickschnack
05.10. Frankfurt Heizungs-Check auf Basis DIN EN 15378 – praktische Anleitung
06.10. Stuttgart Heizungs-Check auf Basis DIN EN 15378 – praktische Anleitung
06.10. Mannheim Funkgesteuerte Einzelraumregelung – Schwerpunkt evohome
12.10. Augsburg Schutz des Trinkwassers nach DIN EN 1717 (DIN 1988/60)
14.10. Darmstadt Hydraulische Schaltungen für den Heizungs- /Lüftungsbereich und der hydraulische Abgleich
19.10. Bamberg Förderprogramme richtig nutzen

Stuttgarter Solarforscher holen Weltrekord nach Deutschland

ZSW produziert Dünnschichtsolarzelle mit 20,1 Prozent Wirkungsgrad

Stuttgart, 22. April 2010 – Wissenschaftler am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) haben mit 20,1 Prozent Wirkungsgrad bei Dünnschichtsolarzellen einen neuen Weltbestwert aufgestellt.

Die Rekordsolarzelle aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid, kurz CIGS, wurde im ZSW-Forschungslabor in Stuttgart hergestellt. Der Durchbruch bei der Materialentwicklung soll mittelfristig die Wirtschaftlichkeit der CIGS-Dünnschichtphotovoltaik deutlich verbessern. Mit dem Erfolg holen die Forscher aus Baden-Württemberg den Weltrekord nach Deutschland: Seit 16 Jahren hatte das US-Forschungsinstitut NREL den Titel inne.

„Bei unserem Rekord handelt es sich nicht nur um einen Rekord für CIGS-Solarzellen, sondern für Solarzellen in Dünnschichttechnik generell“, freut sich Dr. Michael Powalla, Mitglied im ZSW-Vorstand und Geschäftsbereichsleiter Photovoltaik. „Der Wirkungsgrad ist ein Ergebnis kontinuierlicher und systematischer Forschung, die vom Bundesumweltministerium und dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg seit vielen Jahren unterstützt wird. Besonders die enge Kooperation zwischen Grundlagenforschung an der Universität, anwendungsnaher Forschung am ZSW und der Produktion bei unserem Industriepartner Würth Solar hat uns diesen Spitzenplatz eingebracht.“

Die Fläche der Weltrekordzelle beträgt 0,5 Quadratzentimeter. Die Solarzelle wurde in einer CIGS-Laborbeschichtungsanlage mit einem modifizierten Simultanverdampfungsprozess hergestellt, der im Prinzip auf Produktionsprozesse aufskalierbar ist. Die Solarzelle, bestehend aus der halbleitenden CIGS-Schicht und den Kontaktschichten, ist insgesamt nur rund vier tausendstel Millimeter dick. Bei der Herstellung müssen die elektrischen und optischen Eigenschaften sehr gut aufeinander abgestimmt sein – ein extrem schwierig zu beherrschender Vorgang. Das Fraunhofer ISE in Freiburg hat die neuen Ergebnisse bestätigt.

Höhere Wirkungsgrade verbessern die Stromausbeute und somit die Rendite von Photovoltaikanlagen. „Der Weg zur industriellen Anwendung ist jetzt der nächste Entwicklungsschritt“, so Michael Powalla. Es werde aber noch einige Zeit dauern, bis die Erhöhung des Wirkungsgrades der CIGS-Zellen kommerziell umgesetzt werde kann.

Solarzellen wandeln Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Sie sind eine der Schlüsseltechnologien für eine klimafreundliche Energieversorgung. Im Vergleich zu Standardsolarzellen aus kristallinem Silizium spart die Dünnschichtphotovoltaik durch eine mikrometerdünne Beschichtung Material und Kosten. In den letzten Jahren hat sie ihren Marktanteil von sieben auf rund 17 Prozent gesteigert. Es gibt drei Variationen der Dünnschichtsolartechnik (amorphes Silizium, Kadmium-Tellurid und CIGS) – den höchsten Wirkungsgrad hat die CIGS-Dünnschichttechnik.

Marktübliche CIGS-Module verfügen derzeit über einen durchschnittlichen Wirkungsgrad von zehn bis zwölf Prozent – ein Modul hat stets einen niedrigeren Wirkungsgrad als eine einzelne Solarzelle. Die neue Bestleistung zeigt das große Potenzial der CIGS-Technik für eine kostenreduzierte, effiziente Photovoltaik. Michael Powalla geht davon aus, dass in den nächsten Jahren Wirkungsgrade von 15 Prozent auch im kommerziellen Modul erzielt werden können.

Bei der Entwicklung von CIGS-Dünnschichtmodulen ist das ZSW international führend. Das Institut brachte die Technologie zusammen mit der Firma Würth Solar zur Industriereife. Würth Solar startete 2006 die damals weltweit erste Großserienproduktion von CIGS-Solarmodulen in Schwäbisch Hall. Die Kapazität beträgt inzwischen 30 Megawatt pro Jahr. Das ZSW ist der Forschungs- und Entwicklungspartner von Würth Solar.

Das ZSW gehört zu den renommiertesten Forschungsinstituten auf den Gebieten Photovoltaik, Energiesystemanalyse, regenerative Kraftstoffe, Batterietechnik und Brennstoffzellen. An den drei Standorten Stuttgart, Ulm und Widderstall sind derzeit rund 170 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker beschäftigt. Sie erwirtschaften einen Umsatz von über 22 Millionen Euro.

Ansprechpartner Pressearbeit
PR-Agentur Solar Consulting GmbH, Axel Vartmann,
Solar Info Center, 79072 Freiburg,
Tel. +49/761/38 09 68-23, Fax +49/761/38 09 68-11,
vartmann@solar-consulting.de, www.solar-consulting.de

Ansprechpartner ZSW
Claudia Brusdeylins, Zentrum für Sonnenenergie- und
Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg ZSW, Industriestr. 6,
70565 Stuttgart, Tel. +49/711/78 70-278, Fax +49/711/78 70-230,
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Hannover Messe 2010 Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht Festo Stand

Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht Festo Stand

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel überreicht im Beisein des italienischen Wirtschaftsministers Claudio Scajola und Dr. Eberhard Veit, Vorstandsvorsitzender der Festo AG, dem Bionischen Handling-Assistenten von Festo einen Apfel.   V.l.n.r.: Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung; Claudio Scajola, italienischer Wirtschaftsminister; Christian Wulff, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen; Dr. Wilfried Stoll, Aufsichtsratsvorsitzender der Festo AG; Dr. Eberhard Veit, Vorstandsvorsitzender der Festo AG; Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (Foto: Festo)
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel überreicht im Beisein des italienischen Wirtschaftsministers Claudio Scajola und Dr. Eberhard Veit, Vorstandsvorsitzender der Festo AG, dem Bionischen Handling-Assistenten von Festo einen Apfel. (Foto: Festo)

Beim Standrundgang der Bundeskanzlerin am 19. April 2010 auf der Hannover Messe standen die Themen Energieeffizienz, grüne Produktion und die sichere und gefahrlose Mensch-Technik-Kooperation bei Festo im Mittelpunkt. Die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel überreichte im Beisein des italienischen Wirtschaftsministers Claudio Scajola dem Bionischen Handling-Assistenten von Festo einen Apfel.

Mit 75 neuen Produkten und  Future Concepts setzt Festo auf der Hannover Messe 2010 die Trends von sicherer Automation über intelligente Mechatronik-Lösungen bis hin zu neuen bionischen Handling- und Greifertechnologien, Energieeffizienz und grüner Produktion.

Elefantenrüssel und Fischflosse liefern dabei als Ideengeber in der Bionik neue Impulse für die grüne energieeffiziente Produktion. Mit dem Bionischen Handling-Assistenten haben die Ingenieure von Festo eine Durchbruchsinnovation geschaffen, welche die Handhabungstechnik bis hin zur Mensch-Technik-Kooperation (r)evolutionieren wird.

Mit dem Bionischen Handling-Assistenten ist der direkte Kontakt zwischen Maschine und Mensch – ob unabsichtlich oder gewollt – nun keine Gefahr mehr. Denn im Falle einer Kollision mit dem Menschen gibt der Bionische Handling-Assistent sofort nach. Im Gegensatz zu schweren Industrierobotern ist der Bionische Handling-Assistent leichtbauend mit einem einzigartigen Masse-Nutzlast-Verhältnis, wie ein echter Rüssel geschmeidig in seinen Bewegungsabläufen , mit mehr Freiheitsgraden ausgestattet und besonders energieeffizient.

Festo AG & Co. KG
Postfach
73726 Esslingen
Telefon 0711 347-1873
drhf@de.festo.com
Ruiter Straße 82
73734 Esslingen

Foto: Festo
V.l.n.r.: Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung; Claudio Scajola, italienischer Wirtschaftsminister; Christian Wulff, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen; Dr. Wilfried Stoll, Aufsichtsratsvorsitzender der Festo AG; Dr. Eberhard Veit, Vorstandsvorsitzender der Festo AG; Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel