Sonderförderung für Solarwärme auf Mehrfamilienhäusern

Eigentümer von Mehrfamilienhäusern erhalten Fördergelder, wenn sie eine Solarwärmeanlage zur reinen Warmwasserbereitung oder zur Heizungsunterstützung installieren lassen.

180 Euro Förderung pro Quadratmeter Bruttokollektorfläche stellt der Bund seit dem 12. Juli 2010 im Rahmen der neuen Förderrichtlinien zur Innovationsförderung des Marktanreizprogramms bereit. Die bislang gesperrten Mittel in Höhe von 115 Millionen Euro sind nun wieder verfügbar, Anträge können jetzt gestellt werden. In den ersten vier Monaten dieses Jahres wurden bereits 82.000 Förderanträge bewilligt.
Förderfähig sind Solaranlagen ab 20 bis 40 Quadratmetern Kollektorfläche auf bestehenden Mehrfamilienhäusern, in denen sich mindestens drei Wohneinheiten befinden.

Außerdem muss die Wärme effektiv der Warmwasserbereitung oder Raumheizung zugeführt werden und bestimmte Qualitätskriterien erfüllen. Die Kollektoren müssen beispielsweise das europäische Prüfzeichen „Solar Keymark“ tragen. Anlagen mit weniger als 20 Quadratmetern, die zur Heizungsunterstützung gebaut werden, erhalten ebenfalls Fördergelder. Für Anlagen mit mehr als 40 Quadratmetern gewährt die KfW-Förderbank zinsgünstige Kredite. Der Tilgungszuschuss beträgt bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten.

Der Förderantrag muss vor Vorhabensbeginn an das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA) bzw. die KfW-Förderbank gestellt werden.
Als Vorhabensbeginn gilt der Vertragsabschluss. Planungsleistungen dürfen bereits vor Antragstellung erbracht werden. Häufig übernehmen Solarfachbetriebe bzw. Hausbanken die Antragstellung für den Eigentümer.
„Mit der Öffnung des Förderprogramms können wir jetzt wieder Kontinuität in der Förderung zusichern. Das ist notwendig, damit die Entscheidungen für neue Investitionen sicher getroffen werden können“,
erklärt Dr. Karin Freier, Referatsleiterin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. „Die Kampagne Solar – so heizt man heute macht es für Vermieter sehr viel einfacher als bisher, Informationen zur Planung und Finanzierung von größeren Solaranlagen für ihre Gebäude zu erhalten.“

Die bundesweite Kampagne informiert Vermieter über die Technik, die rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Errichtung einer Solarwärmeanlage und die spezifischen Vorteile von Solarwärme auf Mehrfamilienhäusern. Produkt- und firmenneutrales Infomaterial steht unter www.solarwaerme-info.de/downloads zum kostenlosen Download bereit. Unter www.solarwaerme-info.de/bestellen kann die Broschüre Solarwärme für Mehrfamilienhäuser kostenlos angefordert werden.

Biogas ersetzt fossiles Gas

Schmack Biogas erhält Großauftrag für Biogasanlage im fränkischen Gollhofen

Schwandorf, 23. Juli 2010. Die Schmack Biogas GmbH hat im fränkischen Gollhofen den Auftrag für den Bau einer 6,7 MW-Biogasanlage erhalten.
Der Bau hat bereits begonnen. Nach der Fertigstellung der Anlage sollen jährlich ca. 5 Mio. Kubikmeter Biomethan produziert und in das Erdgasnetz des Nürnberger Energieversorgers N-ERGIE eingespeist werden. Mit der erzeugten Energie kann der Jahresgasbedarf von ca. 3.100 Haushalten gedeckt werden.

Insgesamt wird die Biogasanlage ca. 50.000 Tonnen nachwachsender Rohstoffe pro Jahr verwerten. Den Rohstoffmix aus Mais-, Ganzpflanzen-, Grassilage und Zwischenfrüchten liefern die Landwirte aus der Region.

Ulrich Schmack, Geschäftsleitung der Schmack Biogas: „Wir haben bereits im letzten Jahr dieses Projekt gemeinsam mit N-ERGIE entwickelt und einiges an Vorarbeit geleistet. Wir freuen uns, dass nun durch den Einstieg von E.ON Bayern Wärme als weiterer Investor das Projekt realisiert werden kann und wir den Auftrag zum Bau erhalten haben. Diese Vereinbarung zeugt von großem Vertrauen in unser Unternehmen und unsere Kompetenz.“

Schmack Biogas GmbH:
Die Schmack Biogas GmbH ist einer der führenden deutschen Anbieter für Biogasanlagen. Das Unternehmen wurde 1995 gegründet und ist seit Januar 2010 ein Unternehmen der Viessmann Gruppe. Es bietet heute seine Leistungen in den Geschäftsbereichen Projektierung und Errichtung sowie Service und Betriebsführung an und zählt damit zu den wenigen Komplettanbietern der Branche. Schwerpunkt ist neben der technischen Unterstützung ein umfassender mikrobiologischer Service.

Kontakt:
Schmack Biogas GmbH
Petra Krayl
Tel: +49 (0) 9431 / 751-285
petra.krayl@schmack-biogas.com
www.schmack-biogas.com

Experten-Seminare von Zehnder, Oventrop und Wilo zu thermischer Behaglichkeit und Energieeffizienz

Thermische Behaglichkeit und Energieeffizienz für Gebäude Zweite Halbjahresstaffel 2010 des Expertenseminars von Zehnder, Oventrop und Wilo

Lahr, im Juli 2010. Die seit vielen Jahren erfolgreiche Seminar-Reihe „Thermische Behaglichkeit und Energieeffizienz für Gebäude“ geht auch 2010 wieder in die Verlängerung. Die Seminarroadshow wird im zweiten Halbjahr noch mal in Trier, Mannheim, Berlin und Hamburg Halt machen. Das Seminar richtet sich primär an Fachplaner sowie Architekten und ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von Zehnder, Oventrop und Wilo.

Das Motto „Klima rauf und Kosten runter!“ bezeichnet bereits sehr treffend das zentrale Anliegen des Seminars: Die Berücksichtigung höchster Wirtschaftlichkeit und optimalen thermischen Komforts bei Planung und Ausführung von Heiz-, Kühl- und Lüftungssystemen. Die Referenten zeigen dabei die erfolgreiche, praxiserprobte Umsetzung energieeffizienter Komplettsysteme.

Neben der Klärung der Bedeutung thermischer Behaglichkeit sowie der Funktionsweise energieeffizienter Systeme für Strahlungsheizung und -kühlung (Zehnder) erläutert das Seminar die systemgerechte Auswahl von Armaturen, Antrieben und Reglern (Oventrop). In die Themenwelt energiesparender, elektronisch geregelter Hocheffizienzpumpen führt der Vortrag des Pumpenspezialisten Wilo. Zudem werden die Grundlagen der komfortablen Wohnraumlüftung und ihre zunehmende Bedeutung im Kontext immer dichterer Bautechniken veranschaulicht (Zehnder Comfosystems).

Das Seminar wurde im übrigen durch die Architektenkammer Hessen zertifiziert und ist mit acht Fortbildungspunkten bewertet. Direkte Anmeldung jederzeit möglich sowie weitere Detailinformationen erhältlich unter www.klima-effizienz-forum.com.