Wärme und Strom aus Dachziegel mit monokristallinen Solarmodulen

Schweizer Start-Up-Unternehmen Panotron präsentiert auf der Fachmesse Intersolar Europe erstmals sein innovatives Solarhybridsystem mit integrierter Wärmepumpe

Kirchberg, 21. Mai 2010. Die Panotron AG aus Kirchberg bei Bern hat einen Dachziegel mit monokristallinen Solarmodulen entwickelt, der neben Sonnenstrom auch warmes Wasser erzeugt. Der Prototyp des Solarziegels läuft seit vergangenem Herbst auf einem Schweizer Testdach. Im Juni präsentiert Panotron erstmals auf der Fachmesse Intersolar Europe sein neues Solarenergiesystem. Über das Dach kann in Kombination mit einer Wärmepumpe ein Großteil des Wärmebedarfs eines Hauses bereitgestellt werden. Zugleich erzeugt der Kunde mit den ästhetisch ansprechenden Photovoltaikziegeln auch hochwertigen erneuerbaren Solarstrom. Im Juni führt das junge Unternehmen das innovative Hybridsystem auf dem deutschen Markt ein.

„Wir wollten ein System schaffen, das Strom und Wärme dort produziert, wo sie auch verbraucht werden“, erklärt Martin Bieri, Entwicklungsleiter bei der Panotron AG und Erfinder des Systems. Ein weiteres Anliegen war die Ästhetik. Vom Boden aus kaum sichtbar, eignet sich der schwarz eingefärbte Tonziegel mit Solarmodul auch für die Integration in denkmalgeschützte Gebäude sowie bei strengen Gestaltungsanforderungen und architektonisch anspruchsvollen Lösungen.

Aluminiumprofile transportieren Wärme, Strom und Daten
Das System ist baukastenartig aufgebaut und kann etappenweise aufgerüstet werden. Dabei ist es sehr flexibel und passend für jede Dachform; Fenster oder Dacheinschnitte lassen sich einfach aussparen. Die spezielle 48Volt Systemspannung ermöglicht einzigartige Vorteile bei Teilverschattungen. Pro Quadratmeter erzeugt das begehbare und hagelsichere Solarenergiesystem 72 Watt elektrische und mehr als 100 Watt thermische Energie.

Dabei ist die Montage denkbar einfach. Die Tonziegel werden in speziell entwickelte Aluminiumprofile eingehängt, die die sonst üblichen horizontalen Holzdachlatten ersetzen. Hinter den in elf Farben erhältlichen Ziegeln findet die Wärmegewinnung statt. In den Aluminiumprofilen transportiert eine frostsichere Wasser-Glykol-Mischung die gewonnene thermische Energie zur Wärmepumpe. Außerdem sind hier die elektrischen Leitungen untergebracht, die den Strom von den Photovoltaikmodulen zu den Wechselrichtern leiten. Jedes Modul ist mit einer Kontrolllampe ausgestattet, so dass der Dachdecker sofort feststellen kann, ob jedes einzelne Modul korrekt angeschlossen ist.

Über eine zentrale Datenkommunikationssoftware können sowohl vom Kunden als auch vom Installateur die Erträge und die Funktion der Solaranlage aus der Ferne überwacht und optimiert werden. Internetbasiert sendet die Software Leistungsdaten über eine Fernsteuerfunktion an beliebige Standorte.

Besuchen Sie uns auf der Intersolar und überzeugen Sie sich von unseren Produktneuheiten! Sie finden die Panotron AG vom 9. bis 11. Juni in der Neuen Messe München in Halle C2, Standnummer 386.

Über Panotron
Die Panotron AG wurde 2008 in Kirchberg im Schweizer Kanton Bern gegründet und beschäftigt derzeit 20 Mitarbeiter am Schweizer Firmenhauptsitz und in der deutschen Vertriebsniederlassung in Nürtingen. Panotron hat sich auf die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von ästhetisch anspruchsvollen Solaranlagen konzentriert. Mit dem Panotron Solarenergiesystem bietet das Unternehmen ein einzigartiges Hybridsystem an, das sich speziell für Ziegeldächer eignet.

Panotron AG
Industrie Neuhof 23
3422 Kirchberg (BE), Schweiz
Tel. +41 58 317 17 40
Fax +41 58 317 17 00
www.panotron.com

IBC SOLAR stellt eigenes, leistungsstarkes Modul auf der Intersolar 2010 vor

Weitere Schwerpunkte:  Montagesysteme, Fachpartnerportal und Eigenverbrauch

20. Mai 2010 – Der deutsche Photovoltaik-Spezialist IBC SOLAR stellt auf der diesjährigen Intersolar in München, in Halle A4 Stand 178, ein neues, hochleistungsfähiges Modul vor und präsentiert Montage-Neuerungen.

Zudem setzt das Unternehmen auf neue Services für Installateure, informiert über Großprojekte und Solarfonds und stellt den gesamten Messeauftritt unter das Motto „Das große Plus für Ihr Geschäft“. Neues monokristallines Modul: IBC MonoSol 240 TT Das neue Modul IBC MonoSol 240 TT zeichnet sich durch überdurchschnittliche Energieerträge aus. Durch die vollquadratischen Zellen wird die Modulfläche optimal ausgenutzt und die Leistung erhöht. Zugleich ist das Modul, das IBC SOLAR in zwei Leistungsklassen führt, auch für sehr hohe Schneelasten bis 5400 PA geeignet. Das Modul erfüllt strengste Qualitätskriterien, die IBC SOLAR unter anderem auf der eigenen Testanlage sowie in Klimakammer- und Flasher-Tests überprüft.

Das Modul ist für nahezu alle Dächer geeignet: Vom kleinen Einfamilienhaus bis zum großen Industriedach. Auf denkmalgeschützten Gebäuden und schwarzen Dächern sorgen die Module mit ihren schwarzen vollquadratischen Zellen und dem schwarzen Rahmen für ein einheitliches Erscheinungsbild. Dabei gestaltet sich die Montage dank der anschlussfertigen Lieferung mit vorkonfektionierten Kabeln, Multi-Contact-Steckverbindern sowie integrierten Bypassdioden schnell und damit kostengünstig. Das Modul wurde nach Spezifikationen von IBC SOLAR entworfen und in Deutschland gefertigt – es ist zu hundert Prozent „Made in Germany“. Produktneuheiten: Montagesysteme IBC SOLAR erweitert sein Halterungsangebot um das aerodynamische und selbsttragende System KNUBIX 100. Das Montagesystem spart Arbeitszeit, ist besonders leicht und ermöglicht eine sichere Installation, ohne die Dachhaut zu durchdringen.

So können selbst große Industriedächer, die häufig in Leichtbaukonstruktion gefertigt werden und deren Traglastreserve deswegen gering ist, mit Photovoltaik-Modulen belegt werden. Dennoch ist das neue Montagesystem absolut sicher: Die aerodynamische Konstruktion des Systems und die Anordnung der Module auf untereinander verbundenen Bodenschienen machen KNUBIX 100 zu einem selbsttragenden System, dessen Sicherheit in Windkanaltests geprüft wurde.

Selbst hohe Windlasten können das System nicht vom Dach heben. Auch für die Installation auf Schrägdächern hat IBC SOLAR eine zeitsparende Neuerung im Programm: Das flexible Montagesystem der IBC TopFix 200-Serie ist ab sofort mit einer zweilagigen Halterung verfügbar, die sowohl eine horizontale als auch eine vertikale Modulmontage ermöglicht. Die neue Schnellmontageklemme mit Klickverbindung sorgt für zusätzliche Zeitersparnis auf dem Dach. Sebastian Geier, Produktmanager für Montagesysteme bei IBC SOLAR erklärt: „Mit den neuen Montagesystemen wollen wir den Monteuren die Arbeit erleichtern und Prozesse optimieren. Das KNUBIX 100 ist besonders geeignet für Kunststoff-Foliendächer. Mit üblichen Halterungssystemen wären sie oft überhaupt nicht zu nutzen. Auch die Weiterentwicklung unseres IBC Topfix 200 um eine neue Mittelklemme verbessert die Montage erheblich und hilft Installateuren, bis zu 20 Prozent Zeit einzusparen.“

Waschen, wenn die Sonne scheint: IBC SolGuard regelt Eigenverbrauch Ein weiterer Messeschwerpunkt liegt für IBC SOLAR auf dem Eigenverbrauch von Solarstrom. Das neue Überwachungssystem IBC SolGuard hilft Verbrauchern, ihren Solarstrom optimal zu nutzen. Es kombiniert das Monitoring von Photovoltaik-Anlagen mit einer gezielten Steuerung einzelner Haushaltsgeräte. Geeignet ist das System für Anlagen, die neben der Netzeinspeisung auch für den Eigenverbrauch angelegt sind. Das Prinzip: Via Funkverbindung mit den Wechselrichtern ermittelt der IBC SolGuard, wie viel Energie die PV-Anlage aktuell erzeugt. Mithilfe aktueller Wetterdaten, die über eine Internetverbindung abgerufen werden, berechnet das System die Sonneneinstrahlung für mehrere Stunden. Ist die Prognose positiv, schaltet der IBC SolGuard automatisch auf Eigenverbrauch um und steuert gezielt unterschiedliche Geräte wie Waschmaschine oder Geschirrspüler an. Der Einschaltzeitpunkt kann so auf die Zeitspanne der höchsten Energieproduktion gelegt werden. Zusätzlicher Nebeneffekt: Das System bietet die Möglichkeit, den Energieverbrauch und damit die Kosten einzelner Haushaltsgeräte zu erfassen.

Dadurch lassen sich Energiefresser leicht identifizieren. Das System wird voraussichtlich im dritten Quartal in Serie gehen. Service-Plus für Fachpartner Nach der erfolgreichen Einführung des deutschen Fachpartnerportals 2009 baut IBC SOLAR seinen Kundenservice aus und stellt auf der Intersolar 2010 sein erweitertes englischsprachiges Fachpartnerportal (Premium Partner Portal) vor. Im neuen Promo Shop, dem englischen Pendant zum deutschen Werbeshop, können Partner personalisierte Werbematerialien wie beispielsweise Messepakete bestellen, Seminare buchen oder sich über Branchenveranstaltungen informieren. Die fertigen Werbematerialien können Fachpartner durch ihr Logo ergänzen und in ihren Landessprachen adaptieren.

Das Portal enthält darüber hinaus Datenblätter der Photovoltaik- Komponenten sowie zusätzliche Informationen zu Garantieerklärungen, Installationsanweisungen und Zertifikaten. Außerdem kommuniziert IBC SOLAR dort interne Informationen zu neuen Mitarbeitern und Unternehmensnachrichten. Auch im deutschen Fachpartnerportal gibt es Neuerungen: Wer jetzt Werbematerialien bestellt, kann den Status seiner Bestellung online abrufen. Auch Rechnungen und Auftragsbestätigungen sind in einem eigenen Servicebereich hinterlegt und können direkt heruntergeladen werden. Im deutschen Werbeshop finden Fachpartner auch alle Materialien zur Anfang Mai gestarteten Endkundenkampagne „I Believe in Change“. Mit dieser Kampagne spricht IBC SOLAR erstmals Endverbraucher an und unterstützt so die Vermarktung von PV-Komponenten durch die Fachpartner. Die Kampagne umfasst verschiedene Anzeigenmotive sowie Funkspots und ein Paket mit Anzeigen, Broschüren und umfangreichem Werbematerial für die Fachpartner von IBC SOLAR. Zudem wurde die Homepage neu gestaltet und eine Microsite (www.ibc-solar.de/change) entwickelt und umgesetzt.
„Für IBC SOLAR steht der Service im Mittelpunkt“, erklärt Norbert Hahn, Mitglied des Vorstands der IBC SOLAR AG. „Dementsprechend zeigen wir auch auf der Intersolar vor allem Lösungen, die unseren Partnern die Arbeit erleichtern – egal ob einfache Montagemöglichkeiten für Solarteure oder maßgeschneiderte Werbematerialien und Informationen für internationale Fachpartner.“ In Halle A4, Stand 178 können sich Messebesucher über die neuen Produkte, Services und Projekte von IBC SOLAR informieren.

Über IBC SOLAR IBC SOLAR ist ein weltweit führender Spezialist für Photovoltaik-Anlagen, der Komplettlösungen zur Stromgewinnung aus Sonnenlicht bietet. Das Unternehmen deckt das komplette Spektrum von der Planung bis zur schlüsselfertigen Übergabe von Solarkraftwerken ab. IBC SOLAR hat bis heute mehr als 880 Megawatt (MWp) Leistung in mehr als 100.000 Photovoltaik-Anlagen realisiert. Der Umfang dieser Anlagen reicht von großen Photovoltaik-Kraftwerken und Solarparks, die Strom ins Netz einspeisen, bis hin zu Systemen für netzunabhängige Stromversorgung. IBC SOLAR vertreibt seine Photovoltaik-Komponenten und -Systeme über ein dichtes Netz von Fachpartnern.

Als Generalauftragnehmer plant und realisiert der Photovoltaik-Spezialist solare Großprojekte. Durch Wartung und Monitoring stellt IBC SOLAR eine optimale Leistung der PV-Parks sicher. IBC SOLAR wurde 1982 in Bad Staffelstein gegründet. Der Photovoltaik-Spezialist ist mit mehreren Tochterfirmen weltweit vertreten und beschäftigt derzeit rund 350 Mitarbeiter, davon circa 250 in Deutschland. Von der Firmenzentrale in Bad Staffelstein wird die internationale IBC SOLAR Unternehmensgruppe weltweit gesteuert.

GRUNDFOS feiert die Einweihung von Europas größtem Pumpenprüfstand

Im Mai 2010 eröffnet Grundfos nach nur 8 Monaten Bauzeit den größten und modernsten Pumpenprüfstand Europas.

Grundfos Pruefstand Fire Solutions
Im Mai 2010 eröffnet Grundfos nach nur 8 Monaten Bauzeit den größten und modernsten Pumpenprüfstand Europas.

Mit einem Investitionsvolumen von ca. 2,5 Mio Euro stellt die in Wahlstedt ansässige Grundfos Pumpenfabrik GmbH so die Weichen für die Zukunft ihrer mehr als 650 Mitarbeiter. Der Bau ist Teil der Erweiterung der Produktion von Sprinklerpumpen für die Brandbekämpfung. Dieses Marktsegment wird von Grundfos seit 2005 mit von Jahr zu Jahr steigenden Verkaufszahlen bedient. Begonnen wurde mit der Fertigung von Sprinklerpumpen nach den deutschen Vorschriften des Verbands der Schadenversicherer (VdS). Nach der Übernahme im Jahr 2007 des amerikanischen Unternehmens Peerless Pumps – dem Weltmarktführer für Sprinklerpumpen nach amerikanischem FM-Standard – wurde auch die Fertigung von FM-zertifizierten Sprinklerpumpen für den europäischen Markt nach Wahlstedt verlegt, um so die Lieferzeiten zu verkürzen und näher am Kunden zu sein. Ab Mitte 2010 werden auch die Sprinklerpumpen und Systeme nach der europäischen Norm  hier gefertigt.

Damit ist Grundfos Wahlstedt innerhalb der weltweit agierenden Grundfos Gruppe jetzt nicht nur das Kompetenzzentrum für Druckerhöhungsanlagen, sondern auch für Fire Solutions. Hier werden Druckerhöhungsanlagen mit einer Förderleistung von bis zu 600m³/h sowie elektrisch angetriebene und über Dieselmotor angetriebene Sprinklerpumpen mit Motorleistungen bis zu 400 kW gebaut. Auch die Planung kundenspezifischer Lösungen, die Entwicklungsarbeit und die Produktpflege in beiden Bereichen übernimmt die Wahlstedter Betriebsstätte.

Um die eigenen hohen Qualitätsstandards und gesetzlichen Vorschriften zu erfüllen, wird jede einzelne Anlage vor der Auslieferung einer sogenannten Nassprüfung unterzogen, bei der unter anderem die Einhaltung des geforderten Betriebspunkts geprüft wird. Mit der Ausweitung des Produktprogramms auf große Förder- und Motorleistungen wurde deshalb auch der Bau eines neuen Prüfstands notwendig.

Mit dem neuen Prüfstand ist Grundfos in der Lage, Pumpen und Pumpensysteme mit einem Förderstrom bis 2.000 m³/h und einer Förderhöhe bis 400 m zu prüfen. Aber auch externe Firmen und öffentliche Institutionen können den Prüfstand nutzen – jeder Kunde hat dabei die Möglichkeit, den Prüflauf live vor Ort zu verfolgen.

Mit dem Bau des neuen Prüfstands wurde im September 2009 begonnen. Für das unterirdische Wasserbecken mit einem Fassungsvermögen von ca. einer halben Millionen Liter mussten bis zu 500 m³ Sand aus der Halle abtransportiert werden und das Fundament mit Betonwänden zusätzlich abgestützt werden. Zum Heben der schweren Lasten wurden im Prüfraum zwei 5t Deckenkräne installiert. Der 400 m² große Prüfraum verfügt zudem über eine aufwendige Schalldämmung, weil die Dieselmotoren der Sprinklerpumpen einen Geräuschpegel bis zu 110 dB(A) verursachen können. Extra für den Prüfstand, der mit der modernsten Prüftechnik ausgestattet ist, wurde auch eine neue Stromversorgung installiert, an die Elektromotoren mit einer Antriebsleitungen bis 500 kW angeschlossen werden können.

GRUNDFOS GMBH
Schlüterstraße 33
40699 Erkrath
www.grundfos.de

Tel. (0211) 92969 0
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