Die Intersolar Europe fördert junge deutsche Solarunternehmen

So wird auch den kleinsten Unternehmen der Solartechnikbranche ein professioneller Auftritt auf der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik ermöglicht.

Die Marktführer von morgen profitieren von vergünstigten Konditionen
Die weltweit größte Fachmesse für Solartechnik Intersolar Europe unterstützt 2010 erneut die jüngsten und innovativsten Unternehmen der Branche: Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert die Messe den Innovationsstandort Deutschland und holt die Newcomer der Branche nach München. Das Förderkonzept des BMWi soll jungen deutschen Firmen die Teilnahme an internationalen Leitmessen in Deutschland zu vergünstigten Bedingungen ermöglichen – wie zum Beispiel auf der Intersolar Europe. Als Mitaussteller am Gemeinschaftsstand des BMWi auf der Intersolar Europe finden innovative deutsche Solarunternehmen eine Plattform, um ihre Produkte und ihr Know-how einem internationalen Publikum zu präsentieren. Das BMWi übernimmt dabei 80 Prozent der Kosten für Standmiete und Standaufbau. Auch die Veranstalter der Intersolar Europe, die Solar Promotion GmbH, Pforzheim und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG. (FWTM) beteiligen sich an den Kosten des Gemeinschaftsstands und stellen die Standfläche vergünstigt zur Verfügung

So wird auch den kleinsten Unternehmen der Solartechnikbranche ein professioneller Auftritt auf der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik ermöglicht. Insgesamt wird der Gemeinschaftsstand für die geförderten Unternehmen 416 Quadratmeter groß sein. Damit übertrifft er die Gesamtfläche des Vorjahrs um 35 Prozent. In diesem Jahr werden dann 17 hoch innovative Unternehmen auf dem Gemeinschaftsstand des BMWi Platz finden und dort ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Teilnehmen dürfen deutsche Firmen, deren Fokus produkt- und verfahrensmäßige Neuentwicklungen oder Verbesserungen aus dem Bereich Solarthermie oder Photovoltaik sind. Sie müssen jünger als zehn Jahre alt sein, weniger als 50 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von unter 10 Millionen Euro haben.

Teilnahmebedingungen am Förderprogramm können auf der Homepage des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) im Bereich Wirtschaftsförderung eingesehen werden. Unternehmen, die am geförderten Gemeinschaftstand auf der Intersolar Europe in München teilnehmen wollen, können sich jederzeit an die Solar Promotion wenden:

Solar Promotion GmbH
Monique Bösl
Postfach 100 170
D-75101 Pforzheim
Tel. +49 (0)7231/58598-25
Fax +49 (0)7231/58598-28
boesl@intersolar.de
www.intersolar.de

Mitarbeiter und Vorstand der Sunways AG wenden sich gegen übertriebene Kürzung der Förderung von Solarstrom

Sie befürchten schwerwiegende Folgen für die wirtschaftliche Existenz der deutschen Photovoltaik Hersteller.

Mitarbeiter und Vorstand des Unternehmens protestierten gegen die vom Bundesumweltministerium geplante drastische Kürzung der Förderung von Solarstrom.

Am zweiten Produktionsstandort der Sunways AG im thüringischen Arnstadt beteiligten sich etwa 80 Mitarbeiter und der Technologievorstand des Unternehmens an einer von mehreren Herstellern getragenen Protestkundgebung. Mitarbeiter und Unternehmensleitung appellierten an die Bundesregierung, bei der geplanten Einmalkürzung der Einspeisevergütung Augenmaß zu beweisen und die bislang erfolgreiche Entwicklung produzierender Unternehmen der Photovoltaik weiter zu ermöglichen. „Der Vorschlag des Bundesumweltministeriums gefährdet die Zukunft der produzierenden PV Unternehmen in Deutschland und damit eine große Zahl von Arbeitsplätzen“ sagte Michael Wilhelm, Vorstandsvorsitzender der Sunways AG in Konstanz. Er fügte hinzu: „Die Pläne müssen dringend überarbeitet werden. Die Höhe des Einmalabschlags muss reduziert, der Zeitpunkt, zu dem er wirksam werden soll, muss hinausgeschoben werden.“ Roland Burkhardt, Technologievorstand der Sunways AG erklärte in Arnstadt:

„Dieser falsche Weg würde letztlich dazu führen, dass Deutschland erneut eine innovative, technologiegetriebene Industrie verliert, die hier ihren  Ursprung hat. Nach der harten Preisrunde 2009 gibt es für die deutschen Hersteller bei einem zusätzlichen Einmalabschlag nur wenig Spielräume“.

Bundesweit kam es heute bei mehr als einem Dutzend Solarunternehmen zu symbolischen Werksschließungen. Die Unternehmen beteiligten sich damit an einer Protestaktion des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) unter dem Motto „Wer die Solarenergie beschneidet, beschneidet unsere Zukunft“. Unterstützt wurden sie dabei parteiübergreifend von zahlreichen Bundes- und Landespolitikern. Hintergrundinformationen zu der bundesweiten Aktion unter www.solar-made-in-germany.de.

Ansprechpartner Dr. Harald F. Schäfer Leiter Unternehmenskommunikation & Investor Relations Telefon +49 7531 996 77 415 Fax +49 7531 996 77 10 communications@sunways.de

Über Sunways Die Sunways AG, Konstanz, steht für die konsequente Nutzung der Sonnenenergie, um die Energieversorgung der Menschheit wirtschaftlich, langfristig und nachhaltig zu sichern. Sunways bietet technologische Kompetenz, Leistung und höchste Qualität – vom Einzelprodukt bis zum vollständigen Solarsystem. Seit der Gründung 1993 hat sich die Sunways AG zu einem international tätigen Technologieführer in der Photovoltaik-Industrie entwickelt. Mit Solarzellen auf Siliziumbasis, Wechselrichtern, Solarmodulen und Solarsystemen bietet das Unternehmen die für Betrieb und Ertrag einer Photovoltaik-Anlage entscheidenden Komponenten an. Mit kundenorientierten Lösungen (transparente und farbige Solarzellen, in Gebäude integrierte Photovoltaik) verwirklicht Sunways einzigartige Ideen.

Zur Sunways AG gehören die Sunways Production GmbH in Arnstadt sowie eigene Vertriebsniederlassungen in Barcelona/Spanien und Bologna/Italien. Im Jahr 2008 erzielte die Gruppe mit rund 370 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 260 Mio. €. Die Aktien der Sunways AG werden an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt (SWW, ISIN DE0007332207).
Weitere Informationen unter www.sunways.de.

Entwicklung der Solarbranche in Gefahr

SolarMarkt AG kritisiert Pläne zur Kürzung der Solarstromvergütung

Die geplante Kürzung der Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen stößt den Solarunternehmen bitter auf. Bundesumweltminister Norbert Röttgen will die Solarförderung für Solarstromanlagen auf Dächern schon zum 1.4.2010 drastisch um 15 % kürzen.

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. ruft anlässlich der Pläne zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) am Donnerstag, den 4.2.2010 zu einem gemeinsamen Aktionstag der deutschen PV-Branche auf.

Auch die SolarMarkt AG zeigt sich, zusammen mit der Creotecc GmbH, solidarisch. Beide Unternehmen legen an diesem Tag um 11:30 Uhr ihre Arbeit für eine halbe Stunde nieder. Günter Elbrecht, Vorstandsvorsitzender der SolarMarkt AG, kritisiert die beabsichtigten Kürzungen scharf: „Die Pläne sind viel zu kurzfristig – der Markt hat keine Chance sich darauf einzustellen. Anlagenbauer und Bauwillige haben kaum eine Möglichkeit, in dieser kurzen Zeit die PV-Anlage wie geplant zu verwirklichen, die dafür nötigen Kapazitäten gibt es nicht.“
Seit dem 1.1.2010 muss die Photovoltaikbranche bereits die Degression der Vergütungssätze von 9 % für Solarstrom von Dachanlagen verkraften. Bei einer zusätzlichen Kürzung um 15 % müssen die Preise für PV-Anlagen entsprechend um 24 % sinken, um die Anlagen weiterhin wirtschaftlich betreiben zu können. Wie soll das gehen? Die SolarMarkt AG befürchtet als Folge Qualitätseinbußen und Produktionsverlagerungen ins billigere Ausland. Insbesondere die Modulhersteller mussten bereits im letzten Jahr einen starken Preisverfall verkraften. Nach Meinung der SolarMarkt AG als Großhändler und Projektierer brauchen die Hersteller Zeit, um ihre Produktionen weiter optimieren zu können und ihre Preise anzupassen. Der von der Bundesregierung angestrebte notwenige Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland kann mit einem Kahlschlag bei der Solarförderung nicht funktionieren.

Über die SolarMarkt AG
Die SolarMarkt AG gehört zu den führenden Großhändlern und Systemintegratoren in der Photovoltaikbranche. Im Großanlagen-Projektbereich plant, finanziert, baut und wartet das Unternehmen große Solarstromanlagen. Das Freiburger Unternehmen entstand bereits 1985 als Ausgründung aus dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und zählt damit in Deutschland zu den Branchenpionieren. Das Solarunternehmen beschäftigt über 100 Mitarbeiter und ist außer in Deutschland in den USA, in Spanien, Italien, Frankreich, Tschechien und der Schweiz vertreten. In 2008 wurden weltweit Waren im Wert von 93 Millionen Euro umgesetzt.

Ansprechpartner Pressearbeit SolarMarkt AG:

SolarMarkt AG
Beate Suppinger
Christaweg 42
D-79114 Freiburg

Tel. +49/761/120 39-32
Fax +49/761/120 39-39
b.suppinger@solarmarkt.com
www.solarmarkt.com