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Tübinger Kepler Gymnasium erhält Dezentrales Pumpensystem von Wilo

Wilo Server im Kepler Gymnasium Tuebeingen
Wilo Server im Kepler Gymnasium Tuebeingen

Wirtschaftliche Modernisierung kommunaler Liegenschaften mit „Wilo-Geniax“ / Entlastung von öffentlichen Kassen und Klimaschutz / Zusätzlicher Nutzen durch vandalismussichere Installation / Hoher Bedienkomfort durch zentrale Regelbarkeit /

Als innovative, energiesparende und bedarfsgerechte Lösung in der Wärmeverteilung macht das Dezentrale Pumpensystem „Wilo-Geniax“ des Dortmunder Pumpenspezialisten WILO SE bereits Schule. Als eine der ersten Kommunen in Deutschland hat die Stadt Tübingen „Wilo-Geniax“ in der Heizungsanlage eines städtischen Gebäudes eingesetzt. Im Rahmen der energetischen Modernisierung eines Schulkomplexes entschied man sich für das ganzheitliche System. Die hohen Energiesparpotenziale, eine kurze Amortisationszeit und die automatische Regelung von „Wilo-Geniax“ beeindruckten die Verantwortlichen der Stadtverwaltung.

Innovatives System mit überzeugenden Vorteilen
In mehreren Modernisierungsabschnitten werden die in die Jahre gekommenen Altbauten des renommierten Kepler-Gymnasiums zeitgemäßen Energiestandards angepasst. Das zum Zeitpunkt des Projektbeginns vorgestellte Dezentrale Pumpensystem überzeugte den verantwortlichen Fachplaner Philipp Reiff und die Entscheider der Stadt aufgrund seiner zahlreichen Anwendungsvorteile. „Bei exakter Planung und Konfiguration ist z. B. ein manueller und zeitintensiver hydraulischer Abgleich der einzelnen Heizkörper vor Inbetriebnahme nicht erforderlich. Das wirkt sich unterm Strich positiv auf die Installationskosten aus“, hebt Reiff einen der vielen Vorteile des Systems hervor.

Für die Stadt Tübingen war vor allem das Einsparpotenzial – im Vergleich zu einem hydraulisch abgeglichenen konventionellen System mit Thermostatventilen – ein entscheidendes Kriterium zum Einsatz von „Wilo-Geniax“. Rund 17 % Heizenergieeinsparung werden für das Kepler-Gymnasium erwartet. Hierdurch will man sowohl die Umwelt als auch den städtischen Haushalt langfristig entlasten. Das Dezentrale Pumpensystem des Kepler Gymnasiums wird sich zudem nach nur rund acht Jahren amortisiert haben.

Ein weiterer Vorteil ist der geringe Regelungsaufwand, der sowohl die Belegung der (Klassen)räume im Schulbetrieb als auch die Leerstände an Wochenenden und in den Ferienzeiten optimal berücksichtigt. „Durch die individuelle Anpassung von Zeit- und Raumprofilen bietet das System höchsten Nutzerkomfort“, betont Reiff.

Gebäudeanforderungen und Anlagenkonzept
In einer ersten Ausbaustufe wurde das Dezentrale Pumpensystem im Sommer 2009 in einem 1958 entstandenen Anbau installiert – insgesamt 99 Pumpen und 23 Raumtemperatursensoren. In dem fünfstöckigen Gebäudeteil sind auf 1.500 m2 beheizter Fläche 23 Räume und Flure mit einem Wärmebedarf von insgesamt 120 kW zu versorgen. Die Heizwärmeenergie wird über einen bereits bestehenden Fernwärmeanschluss bezogen. Die Heizkreise für die „Geniax“-Installation sind über Bypässe etagenweise entkoppelt, die Hauptverteilleitungen jeweils mit einem Mischer ausgestattet, der über eine 0-10 V-Schnittstelle vom „Geniax-Server“ angesteuert werden kann. So lässt sich auch bei Fernwärme eine bedarfsgeführte Regelung der Vorlauftemperatur realisieren. Diese Funktion trägt erheblich zu den Energieeinsparungen durch das Dezentrale Pumpensystem bei.

In einem zweiten Bauabschnitt wurde schließlich auch der Altbau aus dem Jahr 1910 auf den neuesten Stand gebracht. Hier wurden weitere 90 „Geniax-Pumpen“ und 31 Raumtemperatursensoren installiert.

Eingriffsichere Installationsvarianten
Bei der Installation wurden die Pumpenadapter in den Rückläufen der deckenhängenden Heizstränge anstatt an den Heizkörpern installiert. Somit befinden sich an den Heizkörpern selbst keine frei beweglichen oder werkzeuglos demontierbaren Teile. Die Pumpen sind damit dem unerwünschten Zugriff von Schülern, Lehrern und sonstigem Personal entzogen. Die Pumpenelektroniken sind in Unterputzdosen fixiert, die in die abgehängte Decke eingesetzt wurden. Buskabel und Pumpen sind so außerhalb normaler Reichweite und bleiben dennoch für Wartungsfälle leicht zugänglich. Die installierten Raumtemperatursensoren übermitteln die Ist-Temperaturen an den Server. Auf die in anderen Anwendungsfällen sowohl der Raumtemperaturerfassung als auch der Einzelraumregelung dienenden Raumbediengeräte wurde in diesem Fall verzichtet. So lassen sich auch hier ungewünschte Eingriffe der Raumnutzer bzw. Fehlbedienungen verhindern. Durch die Beschränkung auf Raumtemperatursensoren mit reiner Sensorfunktion konnten darüber hinaus die Investitionskosten reduziert werden.

Regelung und Überwachung
Die Temperaturregelung der einzelnen Räume erfolgt bequem über eine PC-Bediensoftware von einem zentralen Rechner aus. Der Hausmeister kann so im laufenden Heizbetrieb eine Anpassung des Systems vornehmen. Mit Hilfe von Raumbelegungsplänen lassen sich Temperatur- und Zeitprofile der Klassen- und Aufenthaltsräume sowie der Büros individuell programmieren. Zudem wird das Dezentrale Pumpensystem über ein BACnet-Modul in die Gebäudeautomation der Schule integriert. So kann eine optimale und bedarfsgerechte Wärmeverteilung im Gebäude erzielt werden, der Heizenergieverbrauch wird deutlich reduziert.

Eine Fernaufschaltung auf das System ermöglicht im Bedarfsfall sowohl dem SHK-Fachbetrieb als auch dem Wilo-Werkskundendienst, eine Optimierung der Anlage sowie eine Anlagenanalyse durchzuführen, ohne dass ein Techniker selbst vor Ort sein muss. Das spart Arbeitszeit und reduziert die Service-Kosten für Wartung oder Reparatur.

Die Stadt Tübingen als Träger der Schule wird durch das Dezentrale Pumpensystem im Kepler-Gymnasium in den kommenden Jahren den Heizenergieverbrauch deutlich senken und erhebliche Heiz- und Betriebskosten einsparen. Davon profitiert nicht nur die städtische Haushaltskasse, sondern auch die Umwelt. Denn neben dem Energieverbrauch wird auch der durch die Beheizung des Schulgebäudes verursachte jährliche CO2-Ausstoss dank des Einsatzes von „Wilo-Geniax“ um rund
17 % reduziert.

Weitere Informationen:
WILO SE, Nortkirchenstraße 100, D-44263 Dortmund
Tel.: +49 (0) 2 31 / 41 02-0, Fax: +49 (0) 2 31 / 41 02-7575
E-Mail: wilo@wilo.com, Internet: www.wilo.de, www.geniax.de

Dezentrales Pumpensystem Wilo-Geniax erhält Designauszeichung

Red dot design award 2010 für „Wilo-Geniax“

Hochkarätig besetzte Expertenjury überzeugt / „Hervorragende Gestaltung und innovative Ansätze“ / Gestaltung von Mehnert Corporate Design / Hochwertiges, puristisches Erscheinungsbild / Innovation für die Wärmeverteilung in Heizungssystemen
seit Mitte 2009 auf dem Markt / Durchschnittlich 20 % Heizenergieeinsparung /

Dortmund. Das begehrte Qualitätssiegel „red dot“ für hohe Designqualität wurde jetzt dem Dezentralen Pumpensystem „Wilo-Geniax“ des Dortmunder Pumpenherstellers WILO SE verliehen. Im Rahmen des red dot award: product design 2010 konnte die seit Mitte 2009 verfügbare Innovation für die Wärmeverteilung in Heizungssystemen die hochkarätig besetzte, internationale Expertenjury überzeugen. Insgesamt hatten sich Designer und Unternehmen aus 57 Nationen mit 4.252 Produkten am aktuellen Wettbewerb beteiligt. Die offizielle Übergabe der Designauszeichnung an die Preisträger findet im Juli 2010 in Essen statt.

Das Design der „Wilo-Geniax“-Komponenten stammt – wie auch das der „Wilo-Stratos“-Hocheffizienzpumpen des Pumpenspezialisten – von dem renommierten Berliner Designbüro Mehnert Corporate Design GmbH & Co. KG. Es ist durch ein hochwertiges, puristisches Erscheinungsbild, fließende Formen sowie widerstandsfähige, farbstabile Oberflächen geprägt. Damit wird eine harmonische Integration in verschiedenste Wohn- oder Arbeitsumfelder ermöglicht. Mit dem „red dot“ honoriert die Jury – so Designexperte Professor Dr. Peter Zec, Initiator des red dot design award – eine „hervorragende Gestaltung und innovative Ansätze“ mit der sich die ausgezeichneten Produkte von der breiten Masse abheben.

Das Dezentrale Pumpensystem „Wilo-Geniax“ optimiert mit mehreren Miniaturpumpen an den Heizflächen bzw. Heizkreisen die Hydraulik der Wärmeverteilung bei Warmwasserheizungen und bietet so erhebliche Heizenergieeinsparungen und Komfortverbesserungen. Die herkömmliche „Angebotsheizung“ mit einer zentralen Heizungspumpe wird durch eine „Bedarfsheizung“ abgelöst – gepumpt wird nur, wenn Wärme benötigt wird. Hierfür verfügt das System über eine zentrale Steuereinheit mit moderner Computertechnik, den sogenannten „Geniax-Server“. Die Regelungsintelligenz, die mit Zentral- und Raumbediengeräten sowie Raumtemperatursensoren vernetzt ist, erkennt den Wärmebedarf der einzelnen Räume und versorgt die Heizkörper individuell mit Hilfe von robusten, stromsparenden Miniaturpumpen. Diese sind nicht größer als herkömmliche Thermostatventile, Design-Abdeckungen ermöglichen eine zeitgemäße Integration in das Wohn- bzw. Büroambiente.

Zentrale Vorteile des neuen Dezentralen Pumpensystems sind eine erhebliche Heizkostenersparnis um durchschnittlich 20 % – verglichen mit einem hydraulisch abgeglichenen konventionellen System – und ein automatischer hydraulischer Abgleich. Zudem bietet „Wilo-Geniax“ eine hohe Regelgüte und eine Wirkungsgraderhöhung des Wärmeerzeugers, indem die Vorlauftemperatur exakt an den momentanen Wärmebedarf im Heizungssystem angepasst wird. Einsatzbereiche sind Neubauten und auch die Nachrüstung von Altbauten, das System kann sowohl in Ein- und Mehrfamilienhäusern als auch in Nutzimmobilien wie Bürogebäuden eingebaut werden.

Aktuell hat Wilo neue Zentralbediengeräte, Raumbediengeräte und Raumtemperatursensoren in das Programm aufgenommen. Damit lässt sich das System jetzt noch besser auf die Anforderungen in Mehrfamilienhäusern und Nutzimmobilien abstimmen. Zugleich lassen sich durch die neuen Bedienvarianten die Investitionskosten für das System noch weiter reduzieren.

Weitere Informationen:
WILO SE, Nortkirchenstraße 100, D-44263 Dortmund
Tel.: +49 (0) 2 31 / 41 02-0, Fax: +49 (0) 2 31 / 41 02-7575
E-Mail: wilo@wilo.com, Internet: www.wilo.de und www.geniax.de

Hochkarätiger Planerkongress von Wilo in Kooperation mit Fraunhofer-Gesellschaft und RWE in Berlin

Zweitägiger Planerkongress mit Teilnehmern aus ganz Deutschland Gestaltungspotenziale bei der Energieeffizienz durch technische Gebäudeplanung

Führende Referenten aus Baupraxis, Energieversorgung und Wissenschaft / Vorträge unter anderem von Stephan Kohler (dena), Prof. Hans-Jörg Bullinger (Fraunhofer), Dr. Norbert Verweyen (RWE) und Günther Mertz (BHKS) / Neue Perspektiven für die Energieeffizienz in Gebäuden durch „Wilo-Geniax“

Beim hochkarätig besetzten Planerkongress von WILO SE, Fraunhofer-Gesellschaft und RWE Mitte April 2010 in Berlin erlebten die Teilnehmer Fachvorträge renommierter Experten aus Baupraxis, Energieversorgung und Wissenschaft.
Beim hochkarätig besetzten Planerkongress von WILO SE, Fraunhofer-Gesellschaft und RWE Mitte April 2010 in Berlin erlebten die Teilnehmer Fachvorträge renommierter Experten aus Baupraxis, Energieversorgung und Wissenschaft.

Berlin / Dortmund. Einen hochkarätig besetzten Planerkongress veranstaltete der Dortmunder Pumpenspezialist WILO SE gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Energieversorger RWE Mitte April 2010 in Berlin. Die zweitägige Fachtagung unter dem Titel „Reaktion ist nicht genug – Gestaltungspotenziale und Notwendigkeiten“ stand im Zeichen des aktiven Klimaschutzes durch Gebäudeenergieeffizienz. Teilnehmer aus ganz Deutschland erlebten Fachvorträge renommierter Experten aus Baupraxis, Energieversorgung und Wissenschaft. Sie beleuchteten unter anderem die Potenziale aktueller Innovationen und die hohe Bedeutung der technischen Gebäudeplanung bei der Ausnutzung aller sich bietenden Energieeffizienzchancen.

Klimaschutz: Ziele und Strategien im Gebäudebereich
Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur GmbH (Berlin) stellte Maßnahmen, Potenziale und Beispiele zur erfolgreichen Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich vor. Hierbei ging er unter anderem auf den aktuellen Stand der Gebäudesanierung in Deutschland und bestehende Markthemmnisse ein. Detailliert erläuterte er die Marktinstrumente zur Steigerung energetischer Sanierungen wie etwa den Energieausweis oder das Effizienzhaus-Label.

Expedition Innovation
Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer Gesellschaft, hob hervor, dass der Innovationsstandort Deutschland eine Vielzahl zukunftsweisender Technologien der Energieerzeugung und -nutzung hervorgebracht habe, Umwelttechnologien seien zudem ein Markt mit hohen Wachstumspotenzialen. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI habe gezeigt, dass die Zahl der Beschäftigten im „Greentech-Sektor“ bis 2020 um etwa 380.000 steigen kann. Werde der Klimaschutz verstärkt, sei sogar das Entstehen von rund 630.000 neuen Arbeitsplätzen möglich. Auf diese Weise könne das Bruttoinlandsprodukt um bis zu 81 Mrd. Euro gesteigert werden.

Prof. Bullinger stellte einige aktuelle Projekte der Fraunhofer-Gesellschaft vor. Im Bereich Energieeffizienz durch Baustoffe erforsche man beispielsweise mikroverkapselte Paraffine als thermische Speicher innerhalb von Baustoffen. Diese wirken als Kältespeicher und verhindern ohne zusätzliche Energiezufuhr, dass sich Räume im Sommer über angenehme 21 bis 26 Grad Celsius hinaus aufheizen. Dadurch könne aktive Kühlung reduziert und Strom gespart werden.

Weniger Verbrauch ist mehr Fortschritt
Dr. Norbert Verweyen, Geschäftsführer der RWE Effizienz GmbH, verwies auf die zunehmende Bedeutung der Energieeffizienz auch für einen Energieversorger. Sie sei ein wichtiger Baustein in der RWE-Klimaschutzstrategie, die Aktivitäten des Unternehmens werden dabei in der RWE Effizienz GmbH gebündelt. „Wir wollen mit Energieeffizienz Geld verdienen, sie soll ein wichtiges Geschäftsfeld werden“, betonte Dr. Verweyen vor diesem Hintergrund. Das Leistungsspektrum seines Unternehmens umfasse den Bereich Elektromobilität, das Portal www.energiewelt.de und die Hausautomatisierung. Zentrale Plattform für die Marktpartner sei dabei das Internetangebot seines Unternehmens, wo täglich rund 40.000 Privatkunden, kleine und mittelständischen Unternehmen, Architekten und Handwerker umfassende Informationen und schnelle Beratung finden. Im Bereich Hausautomatisierung plant die RWE Effizienz GmbH unter anderem, neben intelligenten Stromzählern auch eine computergestützte Steuerung für Heizung und Strom anzubieten. „Im Energiehaus der Zukunft wird ökonomische und ökologische Effizienz verknüpft“, so Dr. Verweyen. „Deutschland ist schon heute führend in der Umwelttechnologie. Fortschritte in der Energieeffizienz eröffnen unserem Land ein weiteres Wachstumsfeld. Innovative Lösungen steigern die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Nicht zuletzt vermindert ein effizienter Energieeinsatz die Abhängigkeit von Energieimporten.“

TGA-Anlagenbau:
Verantwortung für Energieeffizienz im Objektbau
Günther Mertz, Hauptgeschäftsführer des Bundesindustrieverbandes Heizungs-, Klima-, Sanitärtechnik / Technische Gebäudesysteme e.V. (BHKS), wies darauf hin, dass der Gebäudebestand nach wie vor überaltert und auf energetisch schlechtem Niveau sei: „Über 80 % der 17 Mio. Gebäude in Deutschland erfüllen nicht die Standards der EnEV 2009.“ Nach wie vor sei die Investitionsbereitschaft der Entscheider zu gering, die energetische Bestandsanierung erfolge zu langsam. Mit den aktuellen Förderprogrammen ließen sich nur bei ca. 200.000 Gebäuden im Jahr Maßnahmen realisieren – bei ca. 13,6 Mio. energetisch sanierungsbedürftigen Bestandsgebäuden. Hieraus ergebe sich rein rechnerisch eine Zeitdauer von 68 Jahren für die Sanierung des Gesamtbestandes.

Speziell auf den Objektbau bezogen unterstrich er vor diesem Hintergrund den hohen Nutzen von Zertifizierungen wie dem Gütesiegel der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB, dem Amerikanischen Gütesiegel LEED oder auch dem weltweit etablierten ökologischen Qualitätszertifikat BREEAM. Ihr Vorteil sei jeweils eine gesamtheitliche Analyse und Beurteilung von Nichtwohngebäuden wie Büros, Verwaltungsgebäuden, Schulen, Krankenhäusern, Supermärkten, Rechenzentren etc. in einem umfangreichen standardisierten Verfahren. Mietern und Käufern gebe die Zertifizierung die notwendige Sicherheit im Hinblick auf Ökologie, Ökonomie, Behaglichkeit, Energiebedarf und Infrastruktur.

Bei „Wilo-Geniax“ werden die dezentralen, an den Heizkreisen bzw. Heizflächen angebrachten Miniaturpumpen nur aktiviert, wenn tatsächlich Wärme benötigt wird. Das Dezentrale Pumpensystem ermöglicht eine Senkung des Heizenergieverbrauchs um durchschnittlich 20 %.
Bei „Wilo-Geniax“ werden die dezentralen, an den Heizkreisen bzw. Heizflächen angebrachten Miniaturpumpen nur aktiviert, wenn tatsächlich Wärme benötigt wird. Das Dezentrale Pumpensystem ermöglicht eine Senkung des Heizenergieverbrauchs um durchschnittlich 20 %.

„Best in class ist nicht genug!“
Den stetig gestiegenen Stellenwert der Pumpentechnologie für die Energieeffizienz von Gebäuden hob Dipl.-Ing. Peter Stamm, Vertriebsleiter Deutschland, Österreich und Schweiz der WILO SE hervor. Der Hersteller gilt als Innovationsführer im Pumpenbereich und hat in den vergangenen Jahrzehnten etliche Meilensteine in der Gebäudetechnik gesetzt. Hierzu zählen wegweisende Produktentwicklungen vom ersten Umlaufbeschleuniger (1928) bis zur ersten Hocheffizienzpumpe für Heizung, Klima und Kälteanwendungen (2001). Die neueste Innovation, die besonders stromsparende Hocheffizienzpumpe „Wilo-Stratos PICO“ für Heizung und Klima, ermögliche durch einen neu entwickelten Pumpenmotor eine bisher nicht erreichte Energieeffizienz. Mit bis zu 90 % Stromkosteneinsparung im Vergleich zu alten ungeregelten Heizungspumpen sei sie „best in class“, d.h. effizienter als jede andere Pumpe der Energieeffizienzklasse A.

„Best in Class“ sei jedoch nicht genug. „Hersteller, Planer, Verarbeiter und auch die für Verordnungen und Gesetze Verantwortlichen müssen die Umsetzung von hocheffizienten Innovationen wesentlich schneller realisieren als dies in der Vergangenheit der Fall war“, so Stamm. Ihre bisherigen Anteile in der Baupraxis seien unbefriedigend und nicht hinnehmbar. Die heute verfügbaren Technologien ermöglichten z.B. im Gebäudebestand, der für ca. 40 % des Energieverbrauchs in Deutschland bzw. Europa verantwortlich sei, Energiebedarfsreduzierungen von bis zu 90 %. Gemeinsames, verantwortungsbewusstes Handeln sei es vor diesem Hintergrund zunehmend wichtig.

Zertifizierte Innovation Dezentrales Pumpensystem
Vor diesem Hintergrund habe Wilo in 2009 seinen Anspruch auf Technologieführerschaft bei der Energieeffizienz durch die Markteinführung des Dezentralen Pumpensystems „Wilo-Geniax“ untermauert, verdeutlichte Dr. Holger Krasmann, Vorstand Technik und Produktion der WILO SE, der im Rahmen seines Vortrags auf Trends und die Innovationsstrategie der Wilo-Gruppe einging. Ausgangsidee für „Wilo-Geniax“ sei die Weiterentwicklung der bisherigen „Angebotsheizung“ mit einer zentralen Heizungspumpe zur „Bedarfsheizung“ gewesen, deren dezentrale, an den Heizkreisen bzw. Heizflächen angebrachte Miniaturpumpen nur aktiviert werden, wenn tatsächlich Wärme benötigt wird. „Wilo-Geniax“ ermögliche eine Senkung des Heizenergieverbrauchs um durchschnittlich 20 %. Dies sei nicht nur durch umfassende Simulationen der TU Dresden im Rahmen der Entwicklungs- und Pilotphase ermittelt worden, sondern wurde aktuell auch durch Vergleichsmessungen des Fraunhofer Instituts für Bauphysik IBP bestätigt. Die durch Fraunhofer IBP nachgewiesenen Einsparpotenziale seien Anfang März 2010 durch den TÜV Rheinland zertifiziert worden. Dr. Krasmann verwies auf eine Reihe interessanter Referenzobjekte wie Schulen, Bürogebäude und Mehrfamilienhäuser, die seit dem Marktstart von „Wilo-Geniax“ Mitte 2009 bereits realisiert wurden bzw. im Bau befindlich sind. Planer und Architekten, die ihre Kunden von den Vorteilen des Dezentralen Pumpensystems überzeugen möchten, unterstütze Wilo durch umfassende bedarfsgerechte Serviceleistungen.

Weitere Informationen zu „Wilo-Geniax“:
WILO SE, Nortkirchenstraße 100, D-44263 Dortmund
Tel.: +49 (0) 2 31 / 41 02-0, Fax: +49 (0) 2 31 / 41 02-7575
E-Mail: wilo@wilo.com, Internet www.wilo.de und www.geniax.de