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Sunways AG mit Umsatzsteigerung um 9,1%

Trendwende zeichnet sich ab

  • Konzernumsatz aus fortgeführten Aktivitäten um 9 % gesteigert
  • 23 % Wachstum im Systemsegment
  • Deutliches Absatzplus bei stabiler Materialeinsatzquote
  • Strategische Transaktionen mit BayWa beschlossen
  • Verstärkt positiver Entwicklungstrend im 4. Quartal 2009

Die Sunways AG (FWB: SWW; ISIN DE0007332207) hat im dritten Quartal ihren Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten – d. h. unter Abzug des Umsatzvolumens der zur Veräußerung bestimmten Konzerntochter MHH Solartechnik GmbH – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,1 % auf 39,4 Mio. € gesteigert (Q3/2008: 36,1 Mio. €). Das EBIT verbesserte sich spürbar und lag im dritten Quartal 2009 bei -0,6 Mio. € (Q3/2008: -1,1 Mio. €). Das Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Aktivitäten lag mit -0,9 Mio. € im dritten Quartal 2009 leicht über dem Nachsteuerergebnis im Vorjahreszeitraum (Q3/2008: -1,0 Mio. €).

Die ersten neun Monate 2009 betrachtet lag der Konzernumsatz aus fortgeführten Aktivitäten mit 122,7 Mio. € um 9,6 % über dem Umsatz im Vorjahreszeitraum (9M/2008: 112,0 Mio. €). Das EBIT sank jedoch von -0,7 Mio. € in der Neunmonatsperiode 2008 auf -6,1 Mio. € im selben Zeitraum des laufenden Geschäftsjahres. Trotz der deutlich gefallenen Verkaufspreise für Solarkomponenten konnte die Material-kostenquote der Sunways AG sowohl im Vergleich zum dritten Quartal 2008 als auch verglichen mit dem Neunmonats-zeitraum 2008 stabil gehalten werden. Deutlich verbesserte die Sunways AG den Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten, der bei 6,4 Mio. €. im Neunmonatszeitraum 2009 lag. Das Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Tätigkeiten lag bei -5,6 Mio. € (9M/2008: -1,1 Mio. €). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von -0,49 € (9M/2008: -0,10 €).

Hohe Nachfragedynamik im dritten Quartal

Nach dem branchenweit sehr schwierigen Geschäftsjahresstart 2009 konnte die Sunways AG ihren Absatz im zweiten und dritten Quartal deutlich steigern und so die Geschäfts-entwicklung verbessern. Die dynamische Nachfrage konnte nicht in vollem Umfang genutzt werden, da auch Sunways die dazu benötigte zusätzliche Modulkapazität nicht sicherstellen konnte.

Segment Solarzellen: Überproportionale Ergebnissteigerung

Im Segment Solarzellen ging der Umsatz im dritten Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahresquartal um 3,1 % auf 18,5 Mio. € leicht zurück. Das EBIT drehte jedoch von -0,7 Mio. € im dritten Quartal 2008 auf positive 2,5 Mio. € im Berichts-zeitraum. Im Vergleich der Neunmonatsperioden 2008 und 2009 stieg der Segmentumsatz um 24,3 % auf 73,7 Mio. € (9M/2008: 59,3 Mio. €). Das EBIT erreichte 2,5 Mio. € und lag damit auch nach neun Monaten 2009 deutlich im Plus (9M/2008: -2,3 Mio. €). Wesentliche Ursache für diese Ergebniswende im Segment Solarzellen sind die im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunkenen Materialkosten.

Systemsegment: Absatzverdoppelung bei Modulen

Im Systemsegment stieg der Umsatz aus fortgeführten Tätigkeiten im Vergleich zum dritten Quartal 2008 um 22,9 % auf 20,9 Mio. €. (Q3/2008: 17,0 Mio. €). Der Umsatzanstieg resultierte insbesondere aus einem mehr als verdoppelten Absatzvolumen bei Solarmodulen. Das EBIT sank von -0,4 Mio. € im dritten Quartal 2008 auf -3,1 Mio. € im gleichen Zeitraum 2009. In den ersten neun Monaten 2009 sank der Segment-Umsatz um 7 % auf 49,0 Mio. € (9M/2008: 52,7 Mio. €). Das EBIT im Zeitraum Januar bis September 2009 fiel auf -8,6 Mio. € (9M/2008: -1,6 Mio. €). Wesentliche Gründe für den Rückgang der Erträge waren das branchenweit nachfrageschwache erste Quartal 2009, die in den vergangenen zwölf Monaten massiv gefallenen Verkaufspreise für Module und Wechselrichter sowie der durch die neue Einspeiseregelung nahezu vollständige Ausfall des Invertergeschäfts in Spanien.

Aussichten für das Gesamtjahr 2009

Für die letzten drei Monate des Geschäftsjahres 2009 erwartet die Sunways AG eine weiterhin positive Absatzentwicklung. Die Kurzarbeit an unseren beiden Produktionsstandorten haben wir bereits weitgehend aussetzen können. Auf Basis der anhaltend steigenden nationalen Nachfrage sowie erster Anzeichen einer Wiederbelebung des PV-Marktes Spanien rechnen wir für das vierte Quartal mit einem stabilen Preisverlauf und damit einhergehend einer verbesserten Umsatz- und Ergebnissituation bei der Sunways AG. Zudem wird im vierten Quartal der aus der Veräußerung der MHH Solartechnik GmbH entstehende Buchgewinn das Jahresergebnis positiv beeinflussen. Der Verkauf der MHH ist Teil einer strategischen Transaktion, in dessen Rahmen die Sunways AG und die BayWa AG ebenso die Gründung einer gemeinsamen Projektierungsgesellschaft für Großanlagen und Solarparks vereinbart haben. Mit dieser jetzt nochmals verbesserten strategischen und operativen Grundlage werden wir den im Berichtsquartal begonnenen positiven Entwicklungstrend der Sunways AG weiter fortschreiben.

Über Sunways

Die Sunways AG, Konstanz, steht für die konsequente Nutzung der Sonnenenergie, um die Energieversorgung der Menschheit wirtschaftlich, langfristig und nachhaltig zu sichern. Sunways bietet technologische Kompetenz, Leistung und höchste Qualität – vom Einzelprodukt bis zum vollständigen Solarsystem.

Seit der Gründung 1993 hat sich die Sunways AG zu einem international tätigen Technologieführer in der Photovoltaik-Industrie entwickelt. Mit Solarzellen auf Siliziumbasis, Wechselrichtern, Solarmodulen und Solarsystemen bietet das Unternehmen die für Betrieb und Ertrag einer Photovoltaik-Anlage entscheidenden Komponenten an. Mit kundenorientierten Lösungen (transparente und farbige Solarzellen, in Gebäude integrierte Photovoltaik) verwirklicht Sunways einzigartige Ideen.

Zur Sunways AG gehören die Sunways Production GmbH in Arnstadt, eigene Vertriebsniederlassungen in Barcelona/Spanien und Bologna/Italien sowie die MHH Solartechnik GmbH in Tübingen (Vertrieb von Photovoltaik-Systemkomponenten und Planung von Anlagen).

Dr. Harald F. Schäfer Leiter Unternehmenskommunikation & Investor Relations

Telefon +49 7531 996 77 415

Fax +49 7531 996 77 10

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Diese Pressemitteilung enthält Aussagen zur zukünftigen Geschäftsentwicklung der Sunways AG, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beruhen. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den prognostizierten Aussagen wesentlich abweichen. Zu den Unsicherheitsfaktoren gehören unter anderem Veränderungen im politischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen sowie das Verhalten von Wettbewerbern und anderen Marktteilnehmern. Sunways beabsichtigt nicht und übernimmt keine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich von den Umständen am Tag der Veröffentlichung ausgehen.

Sunways AG verkauft MHH an Baywa AG: Projektierung Internationaler Solarparks avisiert

Sunways AG: Strategische Transaktion mit Handelskonzern BayWa AG

  • Verkauf der MHH Solartechnik GmbH an BayWa Green Energy GmbH
  • Einstieg in das PV-Projektgeschäft über Gründung eines Joint Ventures mit BayWa AG
  • Verstärkung der Sunways Vertriebsbasis und Fokussierung auf technologische Kernkompetenz

Konstanz, 28. Oktober 2009 – Die Sunways AG, Konstanz (FWB: SWW, ISIN DE0007332207), hat aufgrund des Kaufvertrags vom 27. Oktober 2009 ihre sämtlichen Anteile an der MHH Solartechnik GmbH, Tübingen, mit Wirkung zum 31. Dezember 2009 an die BayWa Green Energy GmbH, eine Tochtergesellschaft der BayWa AG, München, verkauft. Der Vollzug der Transaktion unterliegt mehreren Bedingungen, insbesondere der fusionskontrollrechtlichen Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden. Unter Berücksichtigung einer erfolgsabhängigen Komponente im Kaufvertrag beträgt der Kaufpreis für MHH Solartechnik zwischen rund 15 und 20 Mio. €.

Parallel dazu haben sich die Unternehmen mit Unterzeichnung eines Term-Sheets auf die Gründung eines Joint Ventures verständigt, an dem die Sunways AG mit 49% und die BayWa AG mit 51% beteiligt sein werden. Das Gemeinschaftsunternehmen soll Photovoltaik-Projekte im Bereich mittelgroßer bis großer Solaranlagen und Solarparks im internationalen Umfeld entwickeln, planen und umsetzen. Vorstand und Aufsichtsrat der Sunways AG haben sowohl dem Verkauf der MHH Solartechnik als auch der Gründung des Joint Ventures zugestimmt.

Die beiden, in der Transaktion kombinierten Maßnahmen verbinden die strategischen Bausteine Vertrieb und Fokussierung. Das Divestment der MHH Solartechnik GmbH ist damit ein wichtiger Schritt innerhalb der im letzten Jahr begonnenen strategischen Neuausrichtung der Sunways AG. Der Absatzkanal MHH bleibt aufgrund der strategischen Partnerschaft erhalten; die zusätzlichen liquiden Mittel wird Sunways einsetzen um – unter anderem – die internationale Markenpositionierung gezielt zu stärken. Damit erhöht sich insgesamt das Wachstumspotenzial der Sunways AG. In den Segmenten Zelle und Inverter soll zukünftig noch stärker als bisher auf Technologieführerschaft gesetzt und diese bis hin zum Modul ausgebaut werden.

Ziel des Joint Ventures ist es, die Kompetenzen von BayWa und Sunways zu bündeln, um mit leistungsstarken Photovoltaik-Systemlösungen die Marktpotenziale für PV-Großanlagen auszuschöpfen und mit kundenindividuellen PV-Systemlösungen die Vermarktung der gebäudeintegrierten Photovoltaik zu verstärken. Die neu zu gründende Projektgesellschaft wird dabei auch auf die Solarkomponenten der Sunways zurückgreifen. Damit verbreitert Sunways den bisher auf Installateure und Solarfachhandel ausgerichteten Vertrieb und komplettiert diesen mit dem Segment PV-Projekte.

Michael Wilhelm, Vorstandsvorsitzender der Sunways AG, erwartet durch diesen Schritt erhebliche Wertsteigerungs- und Wachstumspotenziale: „Mit dem Verkauf der MHH Solartechnik GmbH konzentriert sich die Sunways auf ihre Kernaktivitäten und schafft zusätzliches Wachstumspotential. In der neuen Projektgesellschaft werden sich Sunways und BayWa hervorragend ergänzen, da beide Unternehmen bereits heute kompromisslos und gezielt auf nachhaltige Qualität sowie hohe Leistungsfähigkeit Ihrer Produkte und Dienstleistungen setzen. Unsere vorhandenen Kunden dürfen ebenfalls Verbesserungen erwarten und zwar sowohl im Hinblick auf die Qualität unserer Produkte als auch der zugehörigen Services und logistischen Dienstleistungen.“

Günther Haug, Geschäftsführer der MHH Solartechnik GmbH, fügte hinzu: „Unter dem Dach des finanzstarken Handelsexperten BayWa können wir unsere Expertise und langjährige Erfahrung ideal einbringen und gleichzeitig Zugang zu neuen Märkten gewinnen. Dabei werden wir wie bisher auch auf die bewährten, hochwertigen Komponenten der Sunways setzen.“

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Trafolose Wechselrichter entfalten mehr Wirkung

Technisch ist die Koppelung von Dünnschichtmodulen und trafolosen Wechselrichtern möglich

München, 08.09.2009 Solarmodule und Wechselrichter müssen zusammen passen und aufeinander abgestimmt sein. Aufgrund der steigenden Anzahl an Modultechnologien – z.B. im Dünnschichtbereich – wird es entscheidend, schon während der Planung Module und Wechselrichter zu bestimmen. Denn am Ende sollen sie passen und nicht, aufgrund z.B. einer fehlerhaften Planung, die Funktionsfähigkeit der kompletten Anlage eingeschränkt oder gar unmöglich sein.

Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut hat die Firma Sunways aus Konstanz das optimale Zusammenspiel der Module und Wechselrichter überprüft. Ermittelt wurde lt.Heribert Schmidt, Wechselrichter-Experte am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg, auch, ob Solarmodule durch bestimmte Wechselrichter in ihrer Funktion oder Lebensdauer beeinträchtigt werden. Die Überprüfungen sowie die langjährige Erfahrung hätten hier ergeben, dass die überprüften Wechselrichterkonzepte eingesetzt werden können. Allerdings werden bislang Dünnschicht-Module selten an trafolose Wechselrichter angeschlossen. Dies sei jedoch technisch jederzeit möglich. Der Vorteil dieser Wechselrichterform liegt in ihren potentiell höheren Wirkungsgraden.

Zum ausführlichen Artikel:

http://www.ihks-fachjournal.de/online/online/1/262/optimales-zusammenspiel-von-solarmodulen-und-wechselrichter.html

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