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Sunways fördert den Einsatz von gebäudeintegrierter Photovoltaik

Vor wenigen Tagen fand in Konstanz das erste „Bodensee Symposium Architektur und Solartechnik“ statt – veranstaltet vom Fachgebiet Energieeffizientes Bauen an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung.

Ziel der Veranstalter ist es, die bauliche Integration von Solartechnik zu fördern und dabei insbesondere Funktion und Gestaltung zu verbinden.

Das von der Sunways AG (FWB: SWW; ISIN DE0007332207) unterstützte Symposium gehört zu einem internationalen Projekt, das von der Hochschule Konstanz, der Universität St. Gallen, der Hochschule Liechtenstein, der Hochschule für Technik Rapperswil sowie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften getragen wird.

Hartmut Maurus, Architekt und Fachmann der Sunways AG für gebäudeintegrierte Photovoltaik (GIPV), stellte den Teilnehmern des Symposiums eine Auswahl von Gebäuden vor, die mit kundenindividuellen Systemlösungen der Sunways AG realisiert wurden: Das Spektrum reicht von Wohnhäusern über Bürogebäude bis hin zum Hochregallager. Außerdem informierte er über die wirtschaftlichen Aspekte solcher Lösungen. Während einer Exkursion konnten die Teilnehmer das Unternehmen kennen lernen und Gebäude mit integrierter Photovoltaik im Raum Konstanz besichtigen.

Bei gebäudeintegrierter Photovoltaik ersetzt eine multifunktionelle Gebäudehülle oder -überdachung (Regen- und Sonnenschutz, Energieerzeugung, Design und Gestaltung) die herkömmlichen Baumaterialien. Die Betriebskosten der Gebäude können durch die Stromproduktion teilweise gedeckt werden. Mit einer Amortisation der Mehrkosten ist – je nach Komplexität der Fassade – in 10-20 Jahren zu rechnen. Im Unterschied zu ständig steigenden Baukosten, sinken die Kosten für PV-Systeme kontinuierlich. Daher könnten in wenigen Jahren Fassaden mit integrierter Photovoltaik günstiger als die bisherigen Baumaterialien sein. Darüber hinaus bieten entsprechende Lösungen mehr Unabhängigkeit von Energieversorgern bis hin zur Energieautarkie, d.h. der Selbstversorgung. Nach Vorgaben der EU sollen alle Neubauten ab 2019 energieautark sein.

Im Rahmen des „Solardecathlon Europe 2010“ unterstützt die Sunways AG das Gebäudeprojekt „home+“ der Hochschule für Technik in Stuttgart. Die Fakultät für Architektur und Gestaltung der Hochschule will zeigen, dass es möglich ist, anspruchvolle Architektur und Stromerzeugung durch Photovoltaik miteinander zu verbinden. Moderne Dach- oder fassadenintegrierte Photovoltaik-Module eignen sich hervorragend als Gestaltungsmittel für Gebäudefassaden und Indachanlagen. Sunways stellt für das Projekt farbige Solarzellen zur Verfügung.

Der „Solardecathlon“ ist das globale Event für den kreativen Architektennachwuchs im Bereich der Gebäudeintegration von erneuerbaren Energien. Dabei treten 20 ausgewählte Hochschulteams aus der ganzen Welt an, um bis Juni 2010 ein ausschließlich mit solarer Energie betriebenes Wohnhaus zu entwerfen und zu bauen. Dann werden die Häuser aller Teams in Madrid der Öffentlichkeit präsentiert und die Sieger gekürt. Der Wettbewerb wurde 2003 vom US-amerikanischen Energieministerium ins Leben gerufen. 2010 findet er zum ersten Mal in Europa statt – mit dem spanischen Wohnungsbauministerium als zusätzlichem Förderer.

Im Wettbewerb des Jahres 2007 unterstützte die Sunways AG das siegreiche Gebäudeprojekt der Technischen Universität Darmstadt. Das preisgekrönte Gebäude wurde anschließend im Rahmen eines Forschungsprojektes des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung weiterentwickelt; seit 2009 wird es als „Plus-Energie-Haus“ (das mehr Energie produziert, als verbraucht wird) in mehreren deutschen Städten ausgestellt – zuletzt in Frankfurt am Main. Besonderheit des Gebäudes sind transparente Sunways Solarmodule als Überdachung der Veranda: Zusätzlich zur Stromgewinnung sorgen die lichtdurchlässigen Elemente für Sonnen- und Sichtschutz.

Michael Wilhelm, Vorstandsvorsitzender der Sunways AG, kommentiert das Engagement des Unternehmens im Bereich der gebäudeintegrierten Photovoltaik: „Bei modernen Büro-, Funktions- und Repräsentationsgebäuden finden sich vielfach Konstruktionen aus Glas und Stahl, die sich hervorragend für den Einsatz von gebäudeintegrierter Photovoltaik eignen. Mit Blick auf eine nachhaltige Energieversorgung sehen wir hier für die Zukunft ein erhebliches Wachstumspotenzial. Denn GIPV bietet die einzigartige Möglichkeit, individuelles Gebäudedesign mit regenerativer Energiegewinnung zu verbinden.“

Sunways Technologie auf der Photovoltaic Technology Show

Vom 27. – 29. April 2010 findet in Stuttgart die „Photovoltaic Technology Show Europe“ statt.

Qualitaetskontrolle Inverter | Funktionspruefung eines Wechselrichters
Qualitaetskontrolle Inverter | Funktionspruefung eines Wechselrichters

Die Messe für Produktionstechnologie in der Photovoltaikindustrie wird von Fachkonferenzen begleitet, auf denen u.a. technologische Trends bei einzelnen Komponenten von Photovoltaiksystemen und neue Produktionstechnologien für Siliziumsolarzellen diskutiert werden. Experten der Sunways AG (FWB: SWW; ISIN DE0007332207) berichteten in diesem Rahmen über Technologie und Vorteile der Sunways Wechselrichter sowie über die Ergebnisse eines internationalen Workshops zur Metallisierung von kristallinen Siliziumsolarzellen, der vor wenigen Tagen mit Unterstützung der Sunways AG in Konstanz stattfand.

Christian Buchholz, verantwortlicher Produktmanager für Inverter und Module bei Sunways, informierte über die verschiedenen Geräteklassen (AT, NT, PT) bei Sunways Solar-Invertern. Die Geräte zeichnen sich insbesondere durch die vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme und Sunways entwickelte HERIC®-Technologie aus. Im Januar 2010 wurde der NT 4200 von der Zeitschrift „Photon“ mit „sehr gut +“ bewertet. Für den NT 4200, der einen Eingangsspannungsbereich bis 900 V aufweist und damit eine hohe Flexibilität bei der Anlagenplanung ermöglicht, wurde im Test der beste Wirkungsgrad (durchschnittlich 96,7 %) in der Klasse der 5kW-Wechselrichter ermittelt.

Für den Sunways NT 5000 wurden Mitte März 2010 ausgezeichnete Daten eines Tests durch Prof. Dr. H. Häberlin, Leiter des Photovoltaik-Labors an der Berner Fachhochschule in Burgdorf, Schweiz, veröffentlicht. Der dort ermittelte europäische Wirkungsgrad lag um 0,1 Prozentpunkte über den Angaben von Sunways. Der NT 5000 zeichnete sich im Test durch ein hervorragendes MPP (Maximum Power Point)-Tracking von nahezu 100% aus – selbst bei simulierten Leistungsschwankungen. Eine MPP-Regelung steuert die elektrische Leistungsentnahme, so dass eine PV-Anlage nach Möglichkeit immer mit der optimalen Ausbeute betrieben wird.

Dr. Gunnar Schubert, Leiter der Solarzell-Entwicklung bei Sunways, berichtete über die Ergebnisse eines internationalen Workshops zur Leistungssteigerung von kristallinen Siliziumsolarzellen, der vom 14. -15. April 2010 in Konstanz stattfand. Die 190 Teilnehmer aus aller Welt – Wissenschaftler von Forschungsinstituten, Universitäten und Entwicklungsabteilungen der Industrie – beschäftigten sich mit der „Metallisierung“, d. h. dem Anbringen von Metallkontakten zur Ableitung der elektrischen Energie, einem wichtigen Schritt in der Herstellung von Solarzellen.

Die Metallisierung ist nach wie vor einer der Schlüsselprozesse in der Produktion von Hochleistungssolarzellen, da sie deren Wirkungsgrad deutlich beeinflusst. Rund 85% der weltweit hergestellten Solarzellen nutzen das etablierte Siebdruckverfahren. Gleichzeitig werden neue Ansätze zur Metallisierung verfolgt. Ziel aktueller Entwicklungsarbeiten ist sowohl die weitere Steigerung der Effizienz als auch die Senkung der Produktionskosten von Solarzellen. Verbesserungen bei den eingesetzten Materialien und Prozessen haben in den letzten Jahren zu deutlichen Fortschritten geführt. Dabei standen sowohl Verbesserungen auf der Vorder- als auch auf der Rückseite von Solarzellen im Fokus, insbesondere die zur Metallisierung eingesetzten Materialien (Silber, Nickel, Aluminium) und Prozessvariable wie die Temperatur.

Roland Burkhardt, Technologievorstand der Sunways AG, sagte in Stuttgart: „Ich freue mich über die ausgezeichnete Bewertung der Sunways Inverter. Ihre Leistung ist das Ergebnis der ständigen Fortentwicklung unserer Komponenten mit dem Ziel, die Stromausbeute und den Nutzen einer Photovoltaik-Anlage kontinuierlich zu steigern. Dies gilt auch für unsere Solarzellen: Hier konnten wir vor Kurzem über hervorragende Ergebnisse unserer Entwickler berichten, denen es gelang, Prototypen monokristalliner Zellen mit einem Wirkungsgrad von 19,1 Prozent herzustellen.“

Über Sunways
Die Sunways AG, Konstanz, steht für die konsequente Nutzung der Sonnenenergie, um die Energieversorgung der Menschheit wirtschaftlich, langfristig und nachhaltig zu sichern. Sunways bietet technologische Kompetenz, Leistung und höchste Qualität – vom Einzelprodukt bis zum vollständigen Solarsystem.

Seit der Gründung 1993 hat sich die Sunways AG zu einem international tätigen Technologieführer in der Photovoltaik-Industrie entwickelt. Mit Solarzellen auf Siliziumbasis, Wechselrichtern, Solarmodulen und Solarsystemen bietet das Unternehmen die für Betrieb und Ertrag einer Photovoltaik-Anlage entscheidenden Komponenten an. Mit kundenorientierten Lösungen (transparente und farbige Solarzellen, in Gebäude integrierte Photovoltaik) verwirklicht Sunways einzigartige Ideen.

Zur Sunways AG gehören die Sunways Production GmbH in Arnstadt sowie eigene Vertriebsniederlassungen in Barcelona/Spanien und Bologna/Italien. Im Jahr 2009 erzielte die Gruppe mit rund 320 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 180 Mio. €. Die Aktien der Sunways AG werden an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt (SWW, ISIN DE0007332207).

Weitere Informationen unter www.sunways.de

Mitarbeiter und Vorstand der Sunways AG wenden sich gegen übertriebene Kürzung der Förderung von Solarstrom

Sie befürchten schwerwiegende Folgen für die wirtschaftliche Existenz der deutschen Photovoltaik Hersteller.

Mitarbeiter und Vorstand des Unternehmens protestierten gegen die vom Bundesumweltministerium geplante drastische Kürzung der Förderung von Solarstrom.

Am zweiten Produktionsstandort der Sunways AG im thüringischen Arnstadt beteiligten sich etwa 80 Mitarbeiter und der Technologievorstand des Unternehmens an einer von mehreren Herstellern getragenen Protestkundgebung. Mitarbeiter und Unternehmensleitung appellierten an die Bundesregierung, bei der geplanten Einmalkürzung der Einspeisevergütung Augenmaß zu beweisen und die bislang erfolgreiche Entwicklung produzierender Unternehmen der Photovoltaik weiter zu ermöglichen. „Der Vorschlag des Bundesumweltministeriums gefährdet die Zukunft der produzierenden PV Unternehmen in Deutschland und damit eine große Zahl von Arbeitsplätzen“ sagte Michael Wilhelm, Vorstandsvorsitzender der Sunways AG in Konstanz. Er fügte hinzu: „Die Pläne müssen dringend überarbeitet werden. Die Höhe des Einmalabschlags muss reduziert, der Zeitpunkt, zu dem er wirksam werden soll, muss hinausgeschoben werden.“ Roland Burkhardt, Technologievorstand der Sunways AG erklärte in Arnstadt:

„Dieser falsche Weg würde letztlich dazu führen, dass Deutschland erneut eine innovative, technologiegetriebene Industrie verliert, die hier ihren  Ursprung hat. Nach der harten Preisrunde 2009 gibt es für die deutschen Hersteller bei einem zusätzlichen Einmalabschlag nur wenig Spielräume“.

Bundesweit kam es heute bei mehr als einem Dutzend Solarunternehmen zu symbolischen Werksschließungen. Die Unternehmen beteiligten sich damit an einer Protestaktion des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) unter dem Motto „Wer die Solarenergie beschneidet, beschneidet unsere Zukunft“. Unterstützt wurden sie dabei parteiübergreifend von zahlreichen Bundes- und Landespolitikern. Hintergrundinformationen zu der bundesweiten Aktion unter www.solar-made-in-germany.de.

Ansprechpartner Dr. Harald F. Schäfer Leiter Unternehmenskommunikation & Investor Relations Telefon +49 7531 996 77 415 Fax +49 7531 996 77 10 communications@sunways.de

Über Sunways Die Sunways AG, Konstanz, steht für die konsequente Nutzung der Sonnenenergie, um die Energieversorgung der Menschheit wirtschaftlich, langfristig und nachhaltig zu sichern. Sunways bietet technologische Kompetenz, Leistung und höchste Qualität – vom Einzelprodukt bis zum vollständigen Solarsystem. Seit der Gründung 1993 hat sich die Sunways AG zu einem international tätigen Technologieführer in der Photovoltaik-Industrie entwickelt. Mit Solarzellen auf Siliziumbasis, Wechselrichtern, Solarmodulen und Solarsystemen bietet das Unternehmen die für Betrieb und Ertrag einer Photovoltaik-Anlage entscheidenden Komponenten an. Mit kundenorientierten Lösungen (transparente und farbige Solarzellen, in Gebäude integrierte Photovoltaik) verwirklicht Sunways einzigartige Ideen.

Zur Sunways AG gehören die Sunways Production GmbH in Arnstadt sowie eigene Vertriebsniederlassungen in Barcelona/Spanien und Bologna/Italien. Im Jahr 2008 erzielte die Gruppe mit rund 370 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 260 Mio. €. Die Aktien der Sunways AG werden an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt (SWW, ISIN DE0007332207).
Weitere Informationen unter www.sunways.de.