Beiträge zum Schlagwort: Solaranlagen

Neuer kostenloser Photovoltaikrechner hilft bei der Rentabilitätskalkulation!

Solar-Einspeisevergütung sinkt weiter:

Ab dem 1. Oktober senkt die Bundesregierung die Einspeisevergütung für Strom aus Solaranlagen weiter ab. Für den Öko-Strom aus Photovoltaikanlagen gibt es dann in allen Marktsegmenten 3% weniger Geld vom Staat.

Doch die Neuberechnung von Ertragsentwicklung und Rentabilität bleibt auch für Fachleute weiterhin komplex. Hilfe findet sich im Internet: Ein neuer kostenloser Photovoltaik-Rechner auf http://www.antaris-solar.de/fotovoltaik-rendite-rechner-online.html kalkuliert übersichtlich nach den aktuellsten Vergütungssätzen. Für Profis und Solartechnik-Interessierte ist vor allem wichtig, dass der neue Photovoltaikrechner im Gegensatz zu anderen Rechnern im Internet nicht nur eine reine Ertragsberechnung durchführt, sondern auch Einnahmen und Ausgaben in der Zukunft kalkuliert.

Auf einer regionengenauen Ertragswertkarte findet der Benutzer auf einen Blick langjährige Sonnen-Mittelwerte, mit deren Hilfe die Rentabilität einer Photovoltaikanlage noch individueller bestimmt werden kann.

Zur Verfügung gestellt wird das neue Online-Tool von dem Unternehmen ANTARIS SOLAR, einem der führenden Fachgroßhändler, Systemanbieter und Produzenten modernster Solartechnologie in Deutschland und Europa. Die Unternehmensgruppe produziert im bayerischen Neumarkt außerdem eigene Hochleistungs- module „Made in Germany“. Daneben betreibt ANTARIS SOLAR Europas größten Webshop für Photovoltaikprodukte (www.fotovoltaikshop.net). Die Gruppe vereint in sich die Unternehmensbereiche Dachanlagen und schlüsselfertige Großprojekte für Investoren – von der Projektierung über die Planung bis hin zur Realisierung.

Neben dem Unternehmenssitz in Deutschland gibt es jetzt über 250 ANTARIS SOLAR-Partner
sowie Auslandsniederlassungen in der Schweiz, Tschechien, Italien und Frankreich.

Hessische Energiespar-Aktion: Ihre beste Ausbeute liefern Solaranlagen zur Warmwasserbereitung in den Sommermonaten

Sommerzeit: Hoch-Zeit für Solaranlagen zur Warmwasserbereitung

Mit einer richtig eingestellten Anlage kann für 3 Monate der Kessel ganz abgeschaltet werden. Das spart Heizenergie, Strom und Abgase, die bei Kaltstarts des Kessels besonders hoch liegen“, so Werner Eicke-Hennig, Leiter der Hessischen Energiespar-Aktion“.

Für Wohnhäuser ist der Flachkollektor die technisch sinnvolle und kostengünstige Entscheidung. Er sollte unverschattet auf Steil- oder Flachdach oder im Vorgarten angebracht werden können. Ideal bei Kollektoren für die Warmwasserbereitung sind 35 Grad Dachneigung und Südorientierung. Auch wer leicht aus der Südorientierung herausgehen muss oder eine steilere oder flachere Dachneigung hat (30-60 Grad), erhält noch 90-95 % des maximal möglichen Solarertrages.

Der Flachkollektor besteht aus einem gedämmten Kasten, in dem ein Wärmetauscher (Absorber) aus Stahlblech oder ALU liegt, der schwarz gestrichen ist. Damit nimmt er die Solarstrahlung gut auf. Rohre im Wärmetauscher werden von der Wärmeträgerflüssigkeit durchflossen (Wasser oder meist Sole), die sich aufheizt und zum Warmwasserspeicher gepumpt wird. Eine Glasabdeckung verhindert einen zu großen Wärmeverlust an die Umgebungsluft.

Teurere Kollektortypen, wie der Vakuumflachkollektor oder der Vakuumröhrenkollektor sind sinnvoll, wenn man zu wenig Dachfläche oder eine ungünstige Dachneigung hat, oder Kol-lektorflächen zeitweise verschattet werden. Kollektoren vertikal auf der Südwand bringen einen rund 30 % geringeren Ertrag. Das gleicht ein Röhrenkollektor durch seinen besseren Wirkungsgrad wieder aus.
Die Preise für Flachkollektoren liegen bei 200- 250 € pro qm (nur Kollektor), Vakuumröhren-kollektoren können 2,5-mal teurer sein. Die ganze Anlage mit Speicher und Einbau kann für einen 4-Personen-Haushalt 4.000-5.000 € kosten. Hier machen ihnen die hessischen Heizungsbaufachbetriebe und Dachdecker gerne ein Angebot für Ihren konkreten Fall.

Für ein Einfamilienhaus mit 4 Personen sind 4 qm Flachkollektor und ein 300 Liter-Warmwasserspeicher völlig ausreichend. Eine Familie mit einem etwas größeren Warmwas-serverbrauch (200 Liter pro Tag), kann bei 4 qm Flachkollektor mit einem Ertrag von 1.600 kWh pro Jahr vom Dach rechnen. Dies entspricht 160 Liter Heizöl pro Jahr.

Das Energiesparziel in Hessen liegt bei mindestens 10 Liter Heizöl oder m³ Erdgas pro qm und Jahr. Solaranlagen in der Größe von 4-6 qm Kollektorfläche bringen einen Ertrag von 1 bis 2 Liter pro qm und Jahr (oder 1-2 cbm Erdgas/qm und Jahr). Da die meisten hessischen Wohngebäude noch 20 Liter Heizöl pro qm und Jahr benötigen, sieht man: „Die Solaranlage zur Warmwasserbereitung ist ein Schritt in die richtige Richtung, dem weitere fünf Schritte folgen müssen: Neuer Brennwertkessel, Dämmung der Außenwand, Dämmung des Daches, neue Wärmeschutz-Isolierverglasung und Dämmung der Kellerdecke gehören auch dazu“, so Werner Eicke-Hennig.

Informationen zu den aktuellen Förderrichtlinien und -möglichkeiten finden Sie unter www.kfw.de, www.bafa.de, oder www.foerderdata.de

Die Energiespar-Information Nr. 14 enthält alle Informationen zu Solaranlagen auf einen Blick. Sie gibt es im Internet unter www.energiesparaktion.de Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.