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Energie aus der Tiefe – Landesgartenschau setzt auf regenerative Energieversorgung

Zur Landesgartenschau 2010 in Villingen-Schwenningen werden etwa eine Million Besucher erwartet. Von 12. Mai bis zum 10. Oktober lädt die baden-württembergische Stadt zu den verschiedensten Projekten und Veranstaltungen rund um den Garten ein.

Die Attraktionen finden jedoch nicht nur im Freien statt. Zahlreiche Ausstellungspavillons bieten den Gästen die Möglichkeit, sich geschützt vor Regen, Wind und zu starker Sonneneinstrahlung über die Arbeit von Ausstellern und Verbänden zu informieren, Vorträgen zuzuhören oder einfach nur eine Verschnaufpause einzulegen.

Im vergangen Jahr wurde der Pavillon für den Treffpunkt Baden-Württemberg mit regenerativer Energietechnik ausgestattet. Die Nutzung von Erdwärme beziehungsweise Geothermie ist dabei eine der umweltfreundlichsten Arten. Die im Boden gespeicherte Energie kann unabhängig von Witterung und Jahreszeit genutzt werden und steht bereits ab einer Tiefe von 1,5 Metern zur Verfügung.

Eine besondere Herausforderung bei dem Bauprojekt war jedoch, dass tiefe Bohrungen nicht erlaubt waren. Daher musste der Architekt Volker Kittelberger aus Renningen eine Alternative zur herkömmlichen Sondenbohrung finden. Die hatte REHAU mit der Erdwärmesonde RAUGEO Helix® PE-Xa parat. Sie ist bestens geeignet, wenn wenig Fläche zur Verfügung steht oder eine Sondenbohrung, beispielsweise aufgrund von wasserrechtlichen oder geologischen Aspekten ausgeschlossen ist.

Platzsparend und effizient
Mithilfe der Helixsonde wird über einen geschlossenen Kreislauf Wärme aus dem Erdreich gewonnen. Eine Wärmepumpe hebt die gewonnene Erdwärme auf die zur Heizung benötigte Temperatur an und ermöglicht somit ein kostengünstiges und umweltfreundliches Heizen.

Mit einem Spiralbohrer wird ein Bohrloch von etwa 5 Metern Tiefe erstellt, in das die Helix-Sonde eingebaut und anschließend verfüllt wird. Der Verlegeabstand der Sonden zueinander liegt bei 3 bis 4 Metern. Die Helix-Sonde ist teleskopisch konzipiert, so dass sie von circa 1,1 bis 3,0 Metern ausziehbar ist. In eingebautem Zustand wird sie dann auf die Maximallänge von 3 Metern gestreckt. Damit reduzieren sich Lager- und Transportkosten.

Insgesamt wurden 23 Helixsonden von der Firma Hertkorn-Bau aus Starzach eingebaut. Der Anschluss erfolgte über RAUGEO collect Leitungen 25 x 2,3 und 50 x 4,6 sowie über RAUGEO Verteilschächte. Die Kombination mit einer Flächenheizung, die ebenfalls aus dem Hause REHAU stammte, macht das System besonders wirtschaftlich.

Schnelle Installation
Die Installation der Systeme erfolgte schnell und problemlos, was Verleger, Architekt und Bauherr gleichermaßen schätzten. Zur Unterstützung des Verlegeteams standen Mitarbeiter des REHAU Verkaufsbüros Stuttgart kompetent zur Seite. Somit präsentierte sich der Systemgeber bei dem Bauprojekt nicht nur als Hersteller hochwertiger Lösungen, sondern auch als kompetenter Ansprechpartner in allen Bauphasen.

Im Herbst dieses Jahres schließt die Landesgartenschau ihre Pforten. Der Ausstellungspavillon hat dann aber längst nicht ausgedient, sondern wird zum Schulungs- und Demonstrationsraum umfunktioniert. Dank regenerativer Energietechnik können sich die Besucher weiterhin auf wohlige Wärme und Behaglichkeit freuen.

Das Geschäftsfeld Bau ist eine tragende Säule des weltweit tätigen Polymerverarbeiters REHAU.
Branchenspezifisches Know-how aus den drei Geschäftsfeldern Bau, Automotive und Industrie vernetzt REHAU konsequent, um auf Produkt-, Beratungs- und Service-Ebene mit Innovationen und ausgereiften Systemangeboten seine weltweit führende Position zu stärken. REHAU Bau bietet zukunftsorientierte und ganzheitliche Lösungen für die Bauwirtschaft – vom privaten Wohnungsbau, über den Geschosswohnungsbau bis hin zum Industrie-, Gewerbe- und Verwaltungsbau. Innovative und zukunftsorientierte Lösungen für energieeffizientes Bauen und Sanieren sowie für Wassermanagement stehen dabei im Fokus. Rund 15.000 Mitarbeiter weltweit erzielen für REHAU Wachstum und Erfolg. An über 170 Standorten sucht das unabhängige Familienunternehmen die Nähe zum Markt und zum Kunden.

Neubau der ADAC-Zentrale mit energieeffizienter Betonkerntemperierung von REHAU

Im Münchener Stadtteil Sendling/Westpark entsteht derzeit der Neubau der ADAC Zentrale. Der Umzug in das neue Gebäude ist für den Sommer 2011 geplant. Dann werden die etwa 2.400 Mitarbeiter des ADAC, die bislang über insgesamt sechs Standorte in München verteilt sind, gemeinsam im neuen Bürogebäude arbeiten.

Nach der Fertigstellung wird das Bauwerk die Stadt München mit seiner einzigartigen Architektur prägen. Die besondere Fernwirkung des Bürohochhauses wird unter anderem durch die 29.000 Quadratmeter umfassende Fassade erreicht, die in verschiedenen Gelbtönen gehalten ist. Insgesamt besteht das Gebäude aus zwei Elementen, einem 5-geschossigen Sockelbau und einem sich daraus erhebenden 18-geschossigen Büroturm.

Neben einem modernen Arbeitsplatz werden die Mitarbeiter auch ein Casino, eine öffentliche Cafeteria und einen Veranstaltungsbereich vorfinden. Für eine umweltverträgliche Erwärmung und Kühlung des Gebäudes sorgt dabei eine Betonkerntemperierung von REHAU.

Auf etwa 30.000 Quadratmetern kamen insgesamt 270.000 Meter RAUTHERM S Rohre in der Abmessung 20 x 2,0 Millimeter zum Einsatz. Die Lieferung erfolgte just-in-time und trug zusammen mit der bewährten Schiebehülsentechnik zu einer sicheren und schnellen Verlegung bei.

Funktionsweise der Betonkerntemperierung

Das Prinzip der Betonkerntemperierung beruht auf der Nutzung der Speichermasse von Bauteilen. Dies kann im Sommer beispielsweise bei historischen Gebäuden wie Burgen oder Kirchen mit sehr dicken Außenwänden beobachtet werden. Aufgrund der großen Speichermasse dieser Wände stellen sich selbst im heißesten Sommer angenehm kühle Raumtemperaturen ein. Die im Raum auftretenden Wärmelasten werden von den kühlen, massiven Bauteilen absorbiert. Bei der Betonkerntemperierung von REHAU wird dieses Speicherverhalten nachgebildet: Rohre aus PE-Xa sind in der Betondecke integriert und werden mit Kühlwasser durchströmt. Hierbei wird die Speichermasse des Betons genutzt und eine „unendliche Speichermasse“ simuliert. Für eine gleichbleibende Temperaturverteilung sorgt ein Verteilersystem nach dem Tichelmannprinzip.

Das RAUTHERM S-Rohr

Der Werkstoff PE-Xa entsteht durch die Vernetzung von Polyethylen (PE). Der Basisrohrwerkstoff ist ein lineares und hochmolekulares PE hoher Dichte mit hoher Festigkeit. Aus diesem Grund zeichnet sich schon das Grundmaterial durch besonders gute Schlag- und Kerbschlagzähigkeit sowie hohe Rissfestigkeit aus. Die Vernetzungsreaktion erfolgt während der Rohrformung im Werkzeug. Zusätzlich ist das RAUTHERM S-Rohr durch eine EVAL-Ummantelung gegen Sauerstoffeintrag geschützt. Auf der Grundlage von mehr als 25-jähriger Erfahrung in Labor und Praxis, einer Vielzahl von Versuchen und umfangreichen Prüfungen an Rohren aus hochdruckvernetzten Polyethylen, wurden die notwendigen Parameter, wie beispielsweise Temperatur- und Druckfestigkeit des PE-Xa-Rohres, entwickelt. Das robuste RAUTHERM S-Rohr hat sich bereits bei einer Vielzahl von Objekten im harten Baustellenalltag bewährt.

Das Geschäftsfeld Bau ist eine tragende Säule des weltweit tätigen Polymerverarbeiters REHAU. Branchenspezifisches Know-how aus den drei Geschäftsfeldern Bau, Automotive und Industrie vernetzt REHAU konsequent, um auf Produkt-, Beratungs- und Service-Ebene mit Innovationen und ausgereiften Systemangeboten seine weltweit führende Position zu stärken. REHAU Bau bietet zukunftsorientierte und ganzheitliche Lösungen für die Bauwirtschaft – vom privaten Wohnungsbau, über den Geschosswohnungsbau bis hin zum Industrie-, Gewerbe- und Verwaltungsbau. Innovative und zukunftsorientierte Lösungen für energieeffizientes Bauen und Sanieren sowie für Wassermanagement stehen dabei im Fokus. Rund 15.000 Mitarbeiter weltweit erzielen für REHAU Wachstum und Erfolg. An über 170 Standorten sucht das unabhängige Familienunternehmen die Nähe zum Markt und zum Kunden.

Ansprechpartner für die Presse:

Holger Steingraeber                                                                                         Tanja Nürnberger
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91058 Erlangen                                                                                                 91058 Erlangen

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Polymere Verbindungstechnik mehrfach ausgezeichnet RAUTITAN PX erhält MATERIALICA Design + Technology Award 2009

Die neue polymere Verbindungstechnik RAUTITAN PX von REHAU erhält mit dem MATERIALICA Design + Technology Award 2009 eine weitere Auszeichnung und stellt damit seine hohen Maßstäbe an Qualität und Design unter Beweis.

Erst kürzlich wurde das System auch vom Deutschen Rat für Formgebung im Rahmen der Messe Material Vision 2009 mit dem Preis Design Plus ausgezeichnet.
Der MATERIALICA Design + Technology Award 2009 wurde dieses Jahr bereits zum siebten Mal anlässlich der gleichnamigen Fachmesse in München ausgelobt. Vergeben wird der Award unter den strengen Augen einer unabhängigen Fachjury für herausragende, innovative, gestalterische oder ingenieurtechnische Leistungen. In der Kategorie „Best of Product“ konnte die neue Verbindungstechnik RAUTITAN PX auf ganzer Linie überzeugen. Besonderer Wert wurde hierbei unter anderem auf die Kriterien Gestaltungsqualität, Verarbeitung, Materialauswahl, Innovationsgrad, Funktionalität und Sicherheit gelegt.

RAUTITAN PX – die Verbindung der Zukunft Mit der polymeren Verbindungstechnik RAUTITAN PX trägt REHAU heute schon künftigen Anforderungen Rechnung. Trotz ihres geringen Gewichts sind die RAUTITAN PX Fittings aus PPSU (Polyphenylsulfon) enorm robust und vielseitig belastbar. Der große Innendurchmesser verleiht dem Fitting optimale hydraulische Eigenschaften. Korrosionserscheinungen, wie bei Metallen sind bei RAUTITAN PX Fittings ausgeschlossen. Zudem neigt PPSU nicht zu Inkrustationen und ist hygienisch vollkommen unbedenklich.

Anders als die klassischen RAUTITAN Schiebehülsen aus Messing lassen sich die polymeren Modelle aus PVDF (Polyvinylidenfluorid) von beiden Seiten aufstecken. Dank der Elastizität des Materials sind nur niedrige Verpresskräfte erforderlich. Die RAUTITAN PX Schiebehülsen und Fittings werden aus Hochleistungskunststoffen hergestellt, die ihre vielfältigen Qualitäten beispielsweise im Flugzeugbau und in der Reinraumproduktion unter Beweis gestellt haben. Die Werkstoffe zeichnen sich vor allem durch ihre hohe Kerbschlagzähigkeit, Chemikalien- und Wärmealterungsbeständigkeit aus. RAUTITAN PX Elemente sind besonders leicht
und können selbst bei extremen Temperaturen bis -10 °C noch sicher verarbeitet werden.

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