Beiträge zum Schlagwort: okalux

OKALUX GmbH ist neues Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

Verantwortung für die Qualität unserer gebauten Umwelt

Marktheidenfeld/Tübingen, Juni 2010. Als einer der führenden Hersteller innovativer Funktionsgläser entwickelt die OKALUX GmbH seit Jahren zukunftsweisende Lösungen für die Tageslichtnutzung. Optimale Energieeffizienz und höchster Nutzerkomfort stehen dabei im Fokus des Unternehmens.

Die Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) e. V. war daher ein nahe liegender Schritt. Oliver Hübler, Geschäftsführer des international ausgerichteten Isolierglasherstellers, erläutert: „OKALUX steht für dauerhafte Werte. Von der Idee über den Bearbeitungsprozess bis zur fertigen Projektlösung werden alle Entscheidungen aus Überzeugung auch durch das Thema Nachhaltigkeit geprägt. Die Zielsetzung der DGNB, Wege und Lösungen zu fördern, die das nachhaltige Bauen vorantreiben, gehört für uns seit jeher zur Unternehmensphilosophie.“

Die DGNB wurde 2007 gegründet und hat inzwischen über 860 Mitglieder.
Als unabhängige Non-Profit-Organisation ist sie Plattform für alle Akteure der Bau- und Immobilienwirtschaft, der Wissenschaft und für Kommunen. Neben der Definition eines einheitlichen Maßstabs für nachhaltige Gebäude liegen die Hauptaufgaben in der Wissensvermittlung und der Entwicklung eines transparenten Zertifizierungssystems. Das DGNB Zertifikat zeichnet besonders umweltfreundliche, ressourcensparende, wirtschaftlich effiziente und für den Nutzerkomfort optimierte Gebäude aus. „OKALUX profitiert von dem Wissens- und Erfahrungsaustausch. Dabei möchten wir uns besonders aktiv in die Diskussion um die Weiterentwicklung innovativer Fassadenlösungen einbringen“, erklärt Oliver Hübler. Da ein wesentlicher Teil des Energieverbrauchs in Europa auf das Konto von Gebäuden geht, liegt ein enormes Potential in der energetischen Optimierung der Gebäudehülle. Die Funktionsgläser von OKALUX sorgen dank unterschiedlicher

OKALUX GmbH
97828 Marktheidenfeld
Deutschland

Tel.: +49 (0) 9391 900-0
Fax +49 (0) 9391 900-100
www.okalux.com
info@okalux.de

Isolierglas der Zukunft von OKALUX

Im Deutschen Pavillon bei der EXPO 2010 in Shanghai China wird innovatives Isolierglas von OKALUX präsentiert.

Marktheidenfeld/Tübingen, im April 2010. Die diesjährige Weltausstellung Expo findet vom 1. Mai bis 31. Oktober 2010 in der Millionen-Metropole Shanghai statt.
Unter dem Motto „Better City, Better Life“ setzen sich die über 240 teilnehmenden Nationen und Institutionen mit dem Wunsch nach einem besseren Leben in den Städten der Zukunft auseinander. Nachhaltige, integrative Konzepte für die Stadtentwicklung sind gefragt, denn nur so kann den uns nachfolgenden Generationen eine lebensfähige und lebenswerte Umwelt erhalten bleiben.

Der Isolierglashersteller OKALUX entwickelt bereits seit Jahren intelligente Funktionsgläser, die nachhaltige und energieeffiziente Lösungen für Gebäude unterstützen. Deshalb ist OKALUX mit einem Produktmuster des Funktionsglases OKALUX+ im Deutschen Pavillon vertreten.

Mit „balancity“ – einer Stadt im Gleichgewicht – stellt der deutsche Beitrag Ideen, Planungen, Produkte und Materialien vor, die die Waage zwischen Erneuerung und Bewahren, zwischen Urbanität und Natur, zwischen Globalisierung und nationaler Identität halten können. Die Architektur von Schmidhuber + Kaindl verkörpert dieses Balance-Halten in gekonnter Weise. Der Deutsche Pavillon besitzt ein genau austariertes Gleichgewicht zwischen Innen und Außen, Schwere und Leichtigkeit. Das Gebäude ist als begehbare, dreidimensionale Skulptur konzipiert. Über eine Terrassenlandschaft gelangen die Besucher in die städtische Erlebniswelt. Milla & Partner, die Ausstellungsmacher, stellen in städtischen Räumen, wie dem „Stadtrand“, dem „Hafen“, dem „Planungsbüro“ oder dem „Depot“ wichtige technologische, kulturelle und zivilisatorische Errungenschaften Deutschlands vor.

Zukunftsweisende Schlüsseltechnologien und Produkte werden in der hoch technisierten „Fabrik“ gezeigt und begreifbar gemacht – Letzteres im wahrsten Sinne des Wortes. Neben einer interaktiven Scanner-Station, die die Produkte bis in ihre innerste Struktur durchleuchtet, können alle Exponate ertastet, befühlt und gerochen werden.

Eines der ausgestellten Produkte ist das lichtstreuende Isolierglas OKALUX+. Das innovative Funktionsglas sorgt mit einer im Scheibenzwischenraum eingelegten Kapillarplatte nicht nur für eine besonders gleichmäßige Lichtabgabe in den Innenraum, sondern auch für eine ausgezeichnete Wärmedämmung (U=0,9 W/(m2K)). Ganz im Sinne eines steigenden Bewusstseins für nachhaltige und energieeffiziente Konzepte ist OKALUX+ ein Isolierglas der nächsten Generation.

Auftraggeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Objekt
Deutscher Pavillon, Expo 2010 Shanghai / China
Architektur und
Generalplanung
Schmidhuber + Kaindl, München / D
Ausstellungs- und
Mediengestaltung
Milla & Partner, Stuttgart / D
Ausführung und
Projektmanagement
NÜSSLI (Deutschland) GmbH, Roth / D
Durchführungs-
gesellschaft
Koelnmesse International, Köln / D
Exponat
OKALUX+ von OKALUX GmbH, Marktheidenfeld / D

weitere Informationen
www.expo2010-germany.com

OKALUX GmbH
97828 Marktheidenfeld
Deutschland
Tel.  +49 (0) 9391 900 – 0
Fax. +49 (0) 9391 900 – 100
info@okalux.de
www.okalux.com

Der Klimamarkt – Supermarktkonzept der Zukunftokalux

Hochwärmedämmendes Isolierglas OKAGEL von OKALUX

Marktheidenfeld / Tübingen, August 2009. Im Dezember 2008 eröffnete in Mülheim an der Ruhr nach einer Umbauzeit von nur acht Wochen der erste Tengelmann Klimamarkt. Um auf aktuelle Problemstellungen wie Klimawandel und Ressourcen­ver­knappung mit einer zukunftsfähigen Lösung zu reagieren, modernisierte die Unternehmensgruppe einen direkt neben der Zentrale gelegenen 30 Jahre alten Supermarkt. Das Gebäude kommt mit 50 % der Energie vergleichbarer Märkte und ganz ohne CO2-Emissionen aus.

In Zusammenarbeit mit den Architekten Vervoorts & Schindler, Bochum, sowie verschie­denen Experten erarbeitete der Bau­herr ein innovatives energetisches Konzept aus ver­schiedenen baulichen und gebäudetechnischen Maß­nahmen. Um die Heiz- und Kühllasten zu reduzieren optimierten die Planer als erstes die Gebäudehülle, indem Dach und Fassade eine zusätzliche Dämmung erhielten. Die großflächigen Photo­voltaik­module am neu gebauten, gläsernen Eingangsturm versorgen den Super­markt mit bis zu 45.000 kWh Strom. Der restliche Strombedarf wird durch Ökostrom gedeckt. Heizung und Klimatisierung der Räume sind völlig unabhängig von Primärenergieträgern. Die bislang ungenutzte Abwärme der Kühlgeräte wird rückge­wonnen und deckt im Winter den Wärmebedarf des Marktes zu 75 %. Eine Geothermie-Anlage mit sechs Erdsonden und einer Wärmepumpe erzeugt die restlichen 25 %. Den mit Abstand größten Energiebedarf eines Supermarktes verursachen jedoch die Kühlanlagen. Daher erhielten nicht nur die Tiefkühlmöbel sondern auch die Kühlregale gläserne Abdeckungen, was ihren Kältebedarf reduziert. Zum ersten Mal kommt hier auch ein sogenannter Kühlanlagenverbund zum Einsatz, der mit dem natürlichen Kältemittel CO2 betrieben wird. Das  Wasser, das zur Kühlung der Anlage bei hohen Außentemperaturen nötig ist, liefert eine eigens gebaute unterirdische Regenwasserzisterne.

Supermärkten benötigen große Lichtmengen – in der Regel Kunstlicht – um ihren Kunden eine optimale Übersicht und Orientierung im Verkaufsraum zu garantieren. Die Beleuchtung des Klimamarkts basiert auf besonders wirtschaftlichen Leuchtstoffröhren der neuesten Generation mit Spezialspiegeln als Grundbeleuchtung. Diese werden durch die punktuelle Beleuchtung der einzelnen Regalebenen mit energiesparenden LED-Leuchten ergänzt.  Darüber hinaus floss – für die Planung eines Supermarktes erstmalig – auch der Einsatz von Tages­licht mit in das Beleuchtungs­konzept ein. Zwei je 20 m lange und 1,25 m breite Ober­lichtbänder wurden in das Dach eingefügt und bringen natürliches Licht in den Innenraum. Ein weiteres Oberlicht erhellt den Eingangsturm. Kontinuierlich misst eine in die Gebäudeleittechnik integrierte Sensorik das einfallende Tageslicht und schaltet in erforderlichem Maß Kunstlicht zu, damit zu jeder Zeit optimale Lichtver­hältnisse in den Verkaufsräumen herrschen. So verringern die Öffnungen im Dach den Bedarf an künstlichem Licht und senken den Energieverbrauch.
Um  dabei den Wärmeeintrag ins Gebäude niedrig zu halten, und für blendfreies Licht ohne harte Schatten zu sorgen,  wählten die Planer OKAGEL Isoliergläser. Diese streuen das Licht diffus und gleichmäßig in den Raum – es entsteht im ganzen Innenraum eine angenehme blendfreie Tages­licht­atmosphäre. Die Funktions­gläser enthalten im Scheiben­zwischen­­­raum ein translu­zentes Nanogel®, das außer­ge­wöhnliche physikalische Eigenschaften aufweist. Neben seiner licht­streuenden Wirkung ist es schall­iso­lierend und hochwärme­­dämmend. Entsprechend den Anforderungen des Klimamarktes weist OKAGEL hervor­ragende Ug-Werte auf, die unabhängig vom Ein­bau­winkel sind. Beispiels­weise hat eine Zweifach­verglasung mit 60 mm Aerogel im Scheiben­zwischen­raum einen U-Wert von unter 0,3 W/(m²K).

In den neun Monaten seit seiner Eröffnung erfreut sich der neue Klimamarkt einer großen Beliebtheit. Dies nicht nur bei den Kunden, sondern vor allem bei den Mitarbeitern. Für sie bedeutet das angenehm weiche, natürliche Licht einen Gewinn an Arbeitsplatzqualität.

Objekt Tengelmann Klimamarkt, Mülheim, Ruhr / D
Bauherr Unternehmensgruppe Tengelmann, Mülheim, Ruhr / D
Architekt Vervoorts & Schindler Architekten, Bochum / D
Glas OKAGEL von OKALUX GmbH, Marktheidenfeld / D

Pressestelle
Tel.:   +49 (0) 70 71 234 16
Fax:    +49 (0) 70 71 234 18
Email:   info@proesler.com

Weitere Informationen
OKALUX GmbH
D 97828 Marktheidenfeld
Tel.  +49 (0) 9391 900 – 0
Fax. +49 (0) 9391 900 – 100
info@okalux.de
www.okalux.com