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HTI – auf der ersten IFAT ENTSORGA 2010

Vom 13. – 17. September 2010 gehen die IFAT und die ENTSORGA zum ersten Mal gemeinsam als Weltleitmesse für die Umweltbranche an den Start.

Als Power-Duo ist die IFAT ENTSORGA ein effizientes Forum und bietet Orientierung für Unternehmen und Fachbesucher. Die HTI-Gruppe (Fachgroßhandel für Tiefbau und Industrietechnik) stellt dort die Themenbereiche Klärwerkstechnik, Geotechnik, Bahn/Kabelschutz, Geothermie, HTI Eigenmarken und Garten- und Landschaftsbau in den Mittelpunkt ihrer diesjährigen Messepräsentation. Begleitend finden an drei Thementagen interessante Fachvorträge und Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen statt – und das alles aus einer Hand!

Vor allem der Garten- und Landschaftsbau hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Daher hat die HTI-Gruppe diesen Sortimentsbereich ausgebaut und bietet viele neue Produkte an, die für alle Anforderungen einer modernen Landschaftsgestaltung die optimalen Gestaltungsmittel liefern. Im Fokus stehen außerdem die Möglichkeiten umweltfreundlicher Energiegewinnung und die Chancen der Mehrfachnutzung von Ressourcen, wie etwa bei der Wiederaufbereitung von Wasser oder auch der Einsatz im Bahnbau. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Themen Abwasser und Kanalbau.

HTI-Portfolio
Im abgestimmten HTI-Sortiment sind innovative Produkte und zukunftssichere Technologien gebündelt. Insgesamt beliefert die HTI ihre Kunden mit Produkten aus den Bereichen Entsorgung, Versorgung, Elektro- und Telekommunikation, Klärwerkstechnik, Regenwasserbewirtschaftung und Regenerative Energien, Industrie- und Gebäudetechnik, GaLaBau, Straßenbau sowie Baumaschinen / Geräte / Werkzeuge. Darüber hinaus liefert sie umfangreichen Service und Logistikkonzepte.

Unbedingt vormerken: die Thementage am 14., 15. und 16. September!
Zusätzlich bietet die HTI-Gruppe auf der Messe das tägliche HTI-Gespräch sowie interessante Fachvorträge zu aktuellen Themen. Damit liefert sie ihren Kunden – bestehenden wie neuenüber ihr Kerngeschäft des Handels hinaus wertvolles Know-how und engagiert sich als Wissensvermittler und Kommunikator. Denn neben modernen Produkten sind die langjährige Erfahrung und umfassende Beratung die großen Stärken der Unternehmensgruppe. Auf der IFAT ENTSORGA 2010 diskutieren daher Fachleute unter anderem über neue Entwicklungen im Straßenbau, in der Klärwerkstechnik und im Kanalbau.

14.9.2010 Thema: Straßenbau
• HTI-Gespräch: „Sind in Zukunft Schächte und Straße entkoppelt?“
• Vortrag 1: „Kostengünstiges Bauen im Straßenbau mit Geotextilien“
• Vortrag 2: „Entwicklungen in der Regenwasserbewirtschaftung – Neue Anforderungen an
den Straßenbau?“

15.9.2010 Thema: Klärwerkstechnik
• 14.00 Uhr „Die HTI stellt sich vor“: Pressegespräch mit Horst Collin, persönlich
haftender Gesellschafter der Rhein Ruhr Collin KG
• HTI-Gespräch: „Erfüllen Ihre Abwasseranlagen die Herausforderungen der Zukunft?“
• Vortrag 1: „IDS Connect – Optimierung der HTI-Online Funktionen“
• Vortrag 2: Energieoptimierung mit Leittechnik und Monitoring

16.9.2010 Thema: Kanal
• HTI-Gespräch: „Sind die deutschen Regelwerke und Vergabesysteme veraltet?“
• Vortrag 1: „Grundstücksentwässerung – Herausforderung an den Kanalbau!“
• Vortrag 2: „Emissionsbetrachtungen im grabenlosen Leitungsbau –
Einsparungsmöglichkeiten gegenüber offener Bauweise“

Alle Vorträge finden auf dem HTI-Stand statt, der viel Platz für Gespräche und Austausch bietet.
Messestand 235 in Halle B6.

Hochwasserschutz auf der IFAT 2010

Mit Pumpen gegen Fluten

  • Wachsende Gefahr von Hochwässern eröffnet Herstellern mobiler Abwasserpumpen ein zunehmend interessantes Geschäftsfeld
  • IFAT 2010 bietet Technologien und Lösungen aus dem technischen Hochwasserschutz

„Es geht darum, das Unbeherrschbare zu vermeiden und das Unvermeidbare zu beherrschen“ – Mit dieser Aussage bringt Prof. Hans Joachim Schellnhuber, einer der führenden Klimaforscher Deutschlands und Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, die Anforderungen des Klimawandels an die Menschheit auf den Punkt. Als unvermeidbar gelten zum Beispiel die für Deutschland und viele andere Staaten prognostizierte Zunahme von Starkniederschlägen und das damit verbundene, gehäufte Auftreten von Hochwasserereignissen.

Mögliche Anpassungsstrategien sind eine generell an Hochwasser adaptierte Bauweise, die Schaffung von Retentionsflächen und die Verstärkung der bestehenden Schutzanlagen. Neben Hochwassermauern, Erddeichen, Sandsäcken, Dammbalkensystemen, Fensterverschlüssen, Schutztoren und Schiebern, sind Pumpen ein wesentliches Element des technischen Hochwasserschutzes.

Viele Pumpenhersteller haben die Zeichen der Zeit erkannt und ihr Portfolio in den letzten Jahren auf dieses Einsatzfeld hin angepasst. Bei der Firma Wilo zum Beispiel ist Hochwasserschutz zwar kein eigenes Geschäftsfeld, gewinnt aber nach Aussage des Dortmunder Unternehmens in allen Marktsegmenten – von Kommunen über die Industrie bis hin zur Gebäudetechnik – international an Bedeutung. So hat Wilo beispielweise eine Papierfabrik in Sachsen mit zehn mobilen Abwasser-Tauchmotorpumpen ausgerüstet. Der Industriebetrieb liegt im Überschwemmungsbereich der Zwickauer Mulde und wurde bei einem Hochwasser im Jahr 2002 komplett überflutet. Die Wilo-Pumpen ergänzen das in Folge dieser Erfahrungen angeschaffte, mobile Spundwandsystem der Fabrik.

Ein Partner speziell der Feuerwehren und des Technischen Hilfsdienstes ist die Spechtenhauser Pumpen GmbH aus Waal. Zusammen mit den genannten Anwendern hat das Unternehmen eine Hochwasserschutzpumpe entwickelt. Spechtenhauser-Geschäftsführer Jens Becker umreißt die wesentlichen Anforderungen: „Hochwasserschutzpumpen müssen mobil sein. Das heißt ihr Design muss gewichtsoptimiert und mit einer ergonomischen Trageeinrichtung ausgestattet sein. Ein weiterer, zentraler Punkt ist die Verstopfungssicherheit. Schließlich ist das abzupumpende Wasser in der Regel mit großen Mengen an Störstoffen von Straßen und Feldern verschmutzt.“ Sein Unternehmen löst diese Aufgabe bei seiner Chiemsee-Pumpe mit einem besonders verstopfungssicheren, patentierten Pumpen-Laufrad.

Die genannten Hersteller werden im kommenden Jahr auf der Umweltmesse IFAT 2010 in München ihre Produkte und Lösungen präsentieren. „Als internationale Leitmesse der Umweltbranche haben wir bei der letzten IFAT im Jahr 2008 erstmals das  wichtige Thema Küsten- und Hochwasserschutz in unsere Nomenklatur mit aufgenommen“, erläutert Eugen Egetenmeir, Mitglied der Geschäftsführung der Messe München. „Wir sind überzeugt, dass unsere Aussteller bei der IFAT 2010 viele Möglichkeiten präsentieren können, das Unvermeidbare zu beherrschen.“

Über die IFAT
Mit 2.605 Ausstellern aus 41 Ländern sowie rund 120.000 Fachbesuchern aus 170 Ländern präsentierte sich die IFAT im Jahr 2008 mit neuen Rekordzahlen. Die 16. Internationale Fachmesse für Wasser, Abwasser, Abfall und Recycling findet vom 13. bis 17. September 2010 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Die IFAT ist die weltweit wichtigste Fachmesse für Innovationen und Neuheiten in den Bereichen Wasser, Abwasser, Abfall und Recycling. Die Veranstaltung bietet ein attraktives Ausstellungsprogramm mit innovativen, technischen Branchenlösungen und ein breites Angebot an qualifizierten Dienstleistungen im Bereich der Wasser-, Abwasser- und Abfallwirtschaft.

Über die Messe München International (MMI)
Die Messe München International (MMI) ist mit rund 40 Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien einer der weltweit führenden Messeveranstalter. Über 30.000 Aussteller aus mehr als 100 Ländern und mehr als zwei Millionen Besucher aus über 200 Ländern nehmen jährlich an den Veranstaltungen in München teil. Darüber hinaus veranstaltet die MMI Fachmessen in Asien, in Russland, im Mittleren Osten und in Südamerika. Mit sechs Auslandsbeteiligungsgesellschaften in Europa und Asien sowie 66 Auslandsvertretungen, die 89 Länder betreuen, verfügt die MMI über ein weltweites Netzwerk. Als global tätiges Unternehmen leistet die Messe München International bei Umweltschutz und Nachhaltigkeit einen wesentlichen Beitrag.

Weitere Informationen unter www.ifat.de

Ansprechpartner für die Presse:
Sabine Wagner, Pressereferentin, IFAT 2010
Marketing & Kommunikation, Investitionsgüter
Tel.: +49 89 / 9 49-20246, Fax: +49 89 / 9 49-20249
E-Mail: sabine.wagner@messe-muenchen.de