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Effiziente Wasserdesinfektion mit den neuen Oxiperm Pro 30 und 60 g/h Chlordioxidsystemen von Grundfos

Im Trink- und Prozesswasser finden sich häufig unerwünschte Mikroorganismen in Form von Krankheitserregern oder als Störfaktoren für Industrieprozesse.

Grundfos Oxiperm Pro 30 und 60 g/h Systeme eignen sich für Produktströme von bis zu 300 m3/h (bei einer Konzentration von 0,2mg/l)
Grundfos Oxiperm Pro 30 und 60 g/h Systeme eignen sich für Produktströme von bis zu 300 m3/h (bei einer Konzentration von 0,2mg/l)

Ein ideales Mittel für die Wasserdesinfektion ist der Einsatz von Chlordioxid als Desinfektionsmittel. Chlordioxid wirkt schon in geringsten Konzentrationen hocheffektiv gegen alle Arten von Keimen und hat eine gute Depotwirkung im Leistungssystem, so dass auch bei ausgedehnten Rohrnetzen und Behältern ein Überschuss gehalten werden kann und somit einer Wiederverkeimung des Wassers wirksam begegnet wird. Zudem verändert Chlordioxid nicht den Geschmack oder Geruch des behandelten Wassers.

Neben den bereits erhältlichen Chlordioxidanlagen Oxiperm Pro, mit einer Leistung von 5 und 10 g Chlordioxid/Stunde, hat Grundfos die Baureihe um zwei weitere Typen erweitert. Die neuen Oxiperm Pro 30 und 60 g/h Systeme eignen sich für Produktströme von bis zu 300 m3/h (bei einer Konzentration von 0,2mg/l).

Die Zugabe des Chlordioxids kann wahlweise mengen-proportional zum Wasserdurchfluss oder messwertkontrolliert erfolgen. Auch besteht die Möglichkeit den internen Kombiregler zu verwenden, der einen Konzentrationsabfall bei stark schwankenden Volumenströmen kompensieren kann.

Die Herstellung des Chlordioxids erfolgt bedarfsgesteuert nach dem zuverlässigen Natriumchlorit / Salzsäure Verfahren aus verdünnten Lösungen, welche nach der Trinkwasserverordnung zugelassen sind. Hierbei reagieren die beiden Ausgangs-komponenten in einem volumetrischen 1:1 Mischungsverhältnis zu Chlordioxid, welches das Korrosionsrisiko minimiert und die Betriebskosten reduziert. Bei einer Chlordioxidzugabe von 0,2 mg/l sind mit Kosten von nur 0,03 € zu kalkulieren.

Die kompakte Oxiperm Pro kann auch in beengten Raumverhältnissen installiert werden, da die Bedienung und Wartung vollständig von der Frontseite aus erfolgt. In ihr ist bereits ein Messverstärker/-regler integriert. Durch Anbindung eines Chlordioxidsensors kann der Messwert direkt am Gerät abgelesen werden oder über einen Analogausgang an eine Leitwarte weitergeleitet werden. So entfällt die zeitraubende tägliche Konzentrationsmessung, die nach der Trinkwasser-verordnung gefordert wird.

Die Anlagen der Baureihe Oxiperm Pro besitzen keine wartungsanfälligen Magnetventile zwischen Misch- und Vorratszelle, die Überführung der frisch hergestellten Chlordioxidlösung in die Vorratszelle erfolgt über ein patentiertes Syphonprinzip.

Für eine exakte bedarfsgerechte Dosierung ist bei den Oxiperm Pro Systemen eine Abdosierpumpe mit Schrittmotorantrieb einbebaut. Durch den Schrittmotorantrieb hat die Dosierpumpe einen sehr weit gespreizten Leistungsbereich von bis zu 1:800, und kann selbst bei geringsten Volumenströmen exakt und kontinuierlich dosieren. Traditionelle Dosierpumpenantriebe müssen in geringen Leistungsbereichen Pausen einlegen (Reduzierung der Hubfrequenz) was zu einer diskontinuierlichen Dosierung führt.

Oxiperm Pro Systeme finden in folgenden Bereichen Anwendung:
– Hygiene in Krankenhäusern, Hotels, Altenheimen (Legionellenbekämpfung)
– Öffentliche Wasserversorgung (Trinkwasserdesinfektion)
– Papierindustrie (Biofilm-Entfernung und – Vorbeugung)
– Industrie allgemein (Kühlwasserdesinfektion)
– Brau- und Getränkeindustrie (Flaschenreinigung, CIP, Rinser, Pasteur, Wärmetauscher)
– Nahrungsmittelindustrie (Brüdenwasserdesinfektion in Molkereien, Desinfektion von Waschwasser für Obst und Gemüse, in der Fisch- und Geflügelverarbeitung und in Schlachtbetrieben)

Ihr Ansprechpartner bei Rückfragen:
Dirk Schmitz
Tel.: (0211) 92969 3791
E-Mail: dschmitz@grundfos.de

GRUNDFOS GMBH
Schlüterstraße 33
40699 Erkrath
Tel.:(0211) 92969 0
Fax.:(0211) 92969 3699
www.grundfos.de

Grundfos Maschinenzustandsanalyse: Der Gesundheits-Vorsorge-Check für Pumpen

Der Stillstand einer Anlage durch ungeplanten Servicefall verursacht bei dem Betreiber oft hohe Kosten. Zur Vorbeugung bietet Grundfos die Maschinenzustandsanalyse an.

Bei dieser Analyse misst der Grundfos-Service vor Ort ander installierten Pumpe Schwingungen und Stoßimpulse – und die Interpretation dieser Daten erlaubt Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit der Pumpe. Sich anbahnende Schäden können frühzeitig identifiziert werden. Das macht Reparaturen planbar und schützt weitestgehend vor einem unerwarteten Ausfall der Anlage.

Maschinenzustandsanalyse
Maschinenzustandsanalyse

Zunächst eliminiert der Service-Mitarbeiter die Hauptschaden-quellen: Schlecht ausgerichtete Maschinen, die mit Unwucht laufen, verschleißen extrem schnell. Zuden sind die Lager und Dichtungen einer Pumpe hohen Belastungen ausgesetzt; sie müssen regelmäßig überprüft und je nach Zustand ausgetauscht werden.

Basis einer zustandsorientierten Instandhaltung sind aktuelle Daten über den Maschinenzustand, die mit zwei bewährten Methoden gewonnen werden:
– Das Erfassen der Schwinggeschwindigkeit gemäß ISO-Standard zeigt den allgemeinen Maschinenzustand
im Überblick.
– Die Stoßimpulsmessung zeigt Wälzlagerschäden und Schmierprobleme detailliert und frühzeitig an – die häufigsten Ursachen für Maschinenausfälle und Stillstände.

Der Grundfos-Service misst Schwinggeschwindigkeit, Schwingbeschleunigung und Schwingweg auf der Basis der aktuellen ISO 10816. Maschinenklassen und zugehörige Grenzwerte sind bereits im Messgerät hinterlegt. Zusätzlich zu den Effektivwerten der Schwingungen wird das FFT-(Fast Fourier Transform)-Spektrum erfasst. Hier kann das Signal direkt einem Schadenssymptom wie Unwucht, Fehlausrichtung oder Strukturschwäche zugeordnet werden.

Die SPM-Stoßimpulsmethode ist die einzige erfolgreiche Messtechnik, die speziell für Wälzlager entwickelt wurde. Sie bietet genaueste Informationen über den mechanischen Zustand der Wälzlageroberflächen und des Schmierzustandes über die gesamte Lager-Lebensdauer. Einbaufehler und Schmierungs- probleme, die Hauptursachen für Lagerschäden, werden zuverlässig erkannt. Die Messwerte werden sofort visualisiert:
Grün = OK,
Gelb = Frühwarnung,
Rot = Alarm.

Die Grundfos-Techniker besitzen fundierte Maschinenkenntnisse und können anhand der Messergebnisse den Zustand der überprüften Pumpe beurteilen. Der Auftraggeber erhält im Rahmen einer umfangreichen Dokumentation stets klare Handlungsempfehlungen.

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