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Das Seminarprogramm von Grundfos 2010 für das zweite Halbjahr

Für die zweite Hälfte dieses Jahres hat Grundfos wieder ein interessantes Schulungsprogramm zusammengestellt.

Über 40 verschiedene Seminare aus den Bereichen Industrie, Wasserwirtschaft und Gebäudetechnik stehen bundesweit an 70 Terminen zur Auswahl. Diese Veranstaltungen sprechen je nach Themenschwerpunkt Vertriebs- und Kundendienstmitarbeiter, Servicetechniker, Fachhandwerker, Planer, Anlagenbauer und Betreiber an.

Weiterhin besteht die Möglichkeit von Vor-Ort-Schulungen durch Grundfos Trainer bei interessierten Firmen.

Auch im zweiten Halbjahr 2010 bietet Grundfos wieder ganztägige Schulungen zum Heizungscheck an, einem vom VdZ entwickelten Analyseverfahren. Er basiert auf der DIN EN 15378, in der die Inspektion von Kesseln und Heizungssystemen geregelt ist. Der VdZ-Heizungscheck ist ein wichtiger Bestandteil des KfW-Förderprogramms 431 „Energieeffizient Sanieren – Sonderförderung“, das die Analyse des Ist-Zustands der Heizungsanlage fördert aber auch als Fördervoraussetzung fordert.

Alle Informationen rund um die KfW-Förderung 431 hat Grundfos im neuen Trainingsmodul „Förderung von Sanierungen in Deutschland: KfW-Programm 431“ der Ecademy zusammengefasst. Mit der Ecademy bietet Grundfos zusätzlich zum klassischen Seminarangebot interaktives Training am heimischen Computer an. Die Anzahl der leicht verständlichen Trainingsmodule wächst ständig und deckt neben Grundlagen der Pumpentechnik auch speziellere Themen wie Eigenwasserversorgung, Rückstausicherung oder LCC-Analyse ab.

Weitere Informationen zu allen Schulungsangeboten, zur Anmeldung und den Download des Seminarprogramms gibt es unter www.grundfos.de.

GRUNDFOS feiert die Einweihung von Europas größtem Pumpenprüfstand

Im Mai 2010 eröffnet Grundfos nach nur 8 Monaten Bauzeit den größten und modernsten Pumpenprüfstand Europas.

Grundfos Pruefstand Fire Solutions
Im Mai 2010 eröffnet Grundfos nach nur 8 Monaten Bauzeit den größten und modernsten Pumpenprüfstand Europas.

Mit einem Investitionsvolumen von ca. 2,5 Mio Euro stellt die in Wahlstedt ansässige Grundfos Pumpenfabrik GmbH so die Weichen für die Zukunft ihrer mehr als 650 Mitarbeiter. Der Bau ist Teil der Erweiterung der Produktion von Sprinklerpumpen für die Brandbekämpfung. Dieses Marktsegment wird von Grundfos seit 2005 mit von Jahr zu Jahr steigenden Verkaufszahlen bedient. Begonnen wurde mit der Fertigung von Sprinklerpumpen nach den deutschen Vorschriften des Verbands der Schadenversicherer (VdS). Nach der Übernahme im Jahr 2007 des amerikanischen Unternehmens Peerless Pumps – dem Weltmarktführer für Sprinklerpumpen nach amerikanischem FM-Standard – wurde auch die Fertigung von FM-zertifizierten Sprinklerpumpen für den europäischen Markt nach Wahlstedt verlegt, um so die Lieferzeiten zu verkürzen und näher am Kunden zu sein. Ab Mitte 2010 werden auch die Sprinklerpumpen und Systeme nach der europäischen Norm  hier gefertigt.

Damit ist Grundfos Wahlstedt innerhalb der weltweit agierenden Grundfos Gruppe jetzt nicht nur das Kompetenzzentrum für Druckerhöhungsanlagen, sondern auch für Fire Solutions. Hier werden Druckerhöhungsanlagen mit einer Förderleistung von bis zu 600m³/h sowie elektrisch angetriebene und über Dieselmotor angetriebene Sprinklerpumpen mit Motorleistungen bis zu 400 kW gebaut. Auch die Planung kundenspezifischer Lösungen, die Entwicklungsarbeit und die Produktpflege in beiden Bereichen übernimmt die Wahlstedter Betriebsstätte.

Um die eigenen hohen Qualitätsstandards und gesetzlichen Vorschriften zu erfüllen, wird jede einzelne Anlage vor der Auslieferung einer sogenannten Nassprüfung unterzogen, bei der unter anderem die Einhaltung des geforderten Betriebspunkts geprüft wird. Mit der Ausweitung des Produktprogramms auf große Förder- und Motorleistungen wurde deshalb auch der Bau eines neuen Prüfstands notwendig.

Mit dem neuen Prüfstand ist Grundfos in der Lage, Pumpen und Pumpensysteme mit einem Förderstrom bis 2.000 m³/h und einer Förderhöhe bis 400 m zu prüfen. Aber auch externe Firmen und öffentliche Institutionen können den Prüfstand nutzen – jeder Kunde hat dabei die Möglichkeit, den Prüflauf live vor Ort zu verfolgen.

Mit dem Bau des neuen Prüfstands wurde im September 2009 begonnen. Für das unterirdische Wasserbecken mit einem Fassungsvermögen von ca. einer halben Millionen Liter mussten bis zu 500 m³ Sand aus der Halle abtransportiert werden und das Fundament mit Betonwänden zusätzlich abgestützt werden. Zum Heben der schweren Lasten wurden im Prüfraum zwei 5t Deckenkräne installiert. Der 400 m² große Prüfraum verfügt zudem über eine aufwendige Schalldämmung, weil die Dieselmotoren der Sprinklerpumpen einen Geräuschpegel bis zu 110 dB(A) verursachen können. Extra für den Prüfstand, der mit der modernsten Prüftechnik ausgestattet ist, wurde auch eine neue Stromversorgung installiert, an die Elektromotoren mit einer Antriebsleitungen bis 500 kW angeschlossen werden können.

GRUNDFOS GMBH
Schlüterstraße 33
40699 Erkrath
www.grundfos.de

Tel. (0211) 92969 0
Fax (0211) 92969 3699

Leckagefreie Förderung aggressiver, korrosiver und toxischer Medien

Hermetisch dicht bis 120°C – Magnetkupplungspumpe Grundfos CRN MAGdrive

Im Rahmen des Varianten-Konzepts für die Hochdruckpumpen-Baureihe CR offeriert Grundfos mit der Permanentmagnet-Kupplung MAGdrive für CRN-Pumpen (medienberührte Teile aus Chromnickelstahl 1.4401) der Baugrößen 1 bis 90 auch eine wellendichtungslose Ausführung. Dabei schließt ein Spalttopf umweltgefährdende Medien hermetisch ein. Durch den Spalttopf hindurch treibt ein äußerer Magnetrotor den inneren Rotor an, der wiederum mit der Pumpenwelle verbunden ist. Die leckagefreie Magnetkupplung MAGdrive bietet dem Anwender eine sichere und technisch hochwertige Lösung, wenn kritische Medien zu fördern sind.

Hier ein Einsatzbeispiel: Ein Faser-Produzent setzt eine CRN MAGdrive-Pumpe im Vorprodukt-Kreislauf ein und fördert dort Polyacrylnitril, das in Dimethylformamid gelöst ist (DMF ist als toxisch und kanzerogen eingestuft). Hochviskoses Polyacrylnitril ist der Ausgangsstoff zur Produktion von Kohlenstoff-Fasern.

Sicherheit und Umweltschutz haben bei wellendichtungslosen Magnetkupplungspumpen Priorität, doch sollte auch hier die Energieeffizienz nicht gänzlich unbeachtet bleiben. Interessant ist deshalb die energetische Betrachtung der Grundfos-Lösung: Herkömmliche Magnetkupplungen weisen energetische Verluste von bis zu 30 % auf – und der Betreiber muss deshalb oft einen größeren Motor wählen. CRN MAGdrive-Pumpen sind hier deutlich effizienter: Bei den Motorgrößen zwischen 1,1 und 22 kW ist lediglich mit Verlusten von 2 bis 16 % zu rechnen. Weil als Standard Hocheffizienzmotoren der EFF1-Klasse zum Einsatz kommen, gelten Magnetkupplungspumpen von Grundfos als die verbrauchsgünstigsten Aggregate dieser Bauart.

Die sehr geringen Verluste erklären sich durch die Wahl besonders hochwertiger Komponenten: Der unmagnetische Spalttopf besteht je nach Einsatzbedingungen aus Hastelloy C4 oder Edelstahl 1.4571. Um die energetischen Verluste so gering wie möglich zu halten, ist der tiefgezogene Spalttopf mit einer Wanddicke von nur 0,4 mm ultradünn ausgeführt (die Kaltverformung gewährleistet dennoch eine hohe Stabilität).

Die hohe Magnetdichte der aus Neodym-Eisen-Bor (NdFeB) oder Samarium-Kobalt (SmCo) gefertigten Hochleistungsmagneten gewährleistet eine sichere Übertragung des Drehmomentes.

Die Pumpe kann auch in einer ATEX- sowie einer Low-NPSH-Ausführung geordert werden. Für besonders aggressive Medien stehen O-Ringe aus FXM (Fluoraz) oder FFKM (Kalrez) zur Verfügung.

Grundfos bietet die MAGdrive-Magnetkupplung bis zu einer Temperatur von 120°C an. Eine Erweiterung auf 180°C ist geplant.

Die technischen Eigenschaften der CRN MAGdrive auf einen Blick:

  • mehrstufige Edelstahl-Inline-Hochdruckpumpe mit Permanentmagnetkupplung
  • leckagefreie Förderung aggressiver, korrosiver und toxischer Medien
  • Förderströme bis 120 m³/h, Förderdruck max. 25 bar, Medientemperatur zwischen -30 und +120°C, zulässige Viskosität zwischen 0,3 und 300 mPas, Motorleistung zwischen 0,37 und 22 kW
  • geringe Standfläche dank vertikaler Bauweise
  • durch den Einsatz hochwertiger Komponenten sehr geringe Verlustleistung; besonders hohe Energieeffizienz

Magnetkupplungspumpen der Baureihe CRN MAGdrive bieten dem Betreiber eine sichere, technisch hochwertige und energieeffiziente Lösung, wenn kritische Medien zu fördern sind.

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