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Schnelle Technologieentwicklung für erneuerbare Energien und Energieeffizienz ist Voraussetzung für das Erreichen der Klimaziele

Jahrestagung 2009 des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien fand breites Echo

Die Tagung des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) „Forschen für globale Märkte erneuerbarer Energien“ vom 24. bis 25. November in Berlin hat mit mehr als 400 Teilnehmern aus dem In- und Ausland ein breites Echo gefunden.

Die Generaldirektorin der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA), Hélène Pelosse, eröffnete den Internationalen Abend, auf dem die Forscher des FVEE den Gästen aus aller Welt die neusten Technologieentwicklungen für erneuerbare Energien und Energieeffizienz vorstellten, mit denen überall auf der Welt eine nachhaltige Energieversorgung gesichert werden kann. Für eine Transformation der globalen Energiesysteme müssen gleichzeitig aber auch die energie- und forschungspolitischen Rahmenbedingungen entwickelt werden.

Deutschland kann hier eine Erfolgsstory vorweisen. Sie ist das Ergebnis von kontinuierlicher Forschungsförderung, Markteinführungsprogrammen und flankierender Maßnahmen. In seiner Rede führte der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, zu Beginn der Tagung aus, dass diese Entwicklung fortgesetzt werden wird: „Wir wollen den Weg in das Zeitalter der regenerativen Energie bereiten und die Technologieführerschaft bei den erneuerbaren Energien ausbauen. Nur durch eine exzellente Energieforschung werden wir in der Lage sein, unsere starke internationale Wettbewerbsposition zu halten.“ Auf der Tagung wurden Megatrends dieses Jahrhunderts wie Klimaerwärmung, rasches Bevölkerungswachstum und Ressourcenerschöpfung dargestellt.

Gleichzeitig zeigen die globalen Energieszenarien, dass ein wesentlich effizienterer Umgang mit Energie, verknüpft mit einem massiven Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien, einen umfassenden Beitrag zur Bewältigung dieser Probleme leisten kann. Robert Klinke, Referatsleiter für internationale Energiepolitik im Auswärtigen Amt unterstrich: „Der Charme von erneuerbaren Energien ist, dass ihr Durchbruch gleichzeitig die Klimakatastrophe verhindern, eine langfristig sichere Energieversorgung schaffen und allen Menschen Entwicklungschancen eröffnen wird. Für eine verantwortliche Außenpolitik ist es eine Selbstverständlichkeit, den Durchbruch dieser Technologien mit ihren Mitteln zu unterstützen und zu befördern. Der Durchbruch von erneuerbaren Energien wird die Initialzündung einer regelrechten dritten industriellen Revolution sein.

Deutschland ist einen großen Schritt gegangen, um diese Revolution zu beginnen. Nun müssen wir dafür sorgen, dass uns andere Staaten auf diesem Weg folgen. Denn alleine wird Deutschland die Energiewende nicht schaffen.“ Die Tagung des FVEE hat gezeigt: Die Technologien, die eine nachhaltige Energieversorgung ohne zusätzliche CO2-Emissionen gewährleisten, stehen bereits zur Verfügung und sind in der Lage, bis Mitte des Jahrhunderts Energiemengen in der Größe des gesamten derzeitigen Weltenergieverbrauchs bereitzustellen. Dieses Ziel ist jedoch nur zu erreichen, wenn Forschung und Entwicklung die Herausforderungen globaler Märkte annehmen. Dies betonte vor allem George Crabtree von der Materials Science Division,

Argonne National Laboratory, USA: „Der Übergang von fossilen Energieträgern zu sicheren, alternativen und nachhaltigen Energien ist eine wissenschaftliche Herausforderung auf höchstem Niveau. Sonnenlicht mit noch höherer Effektivität in Elektrizität umzuwandeln, erfordert zum Beispiel ein tieferes Verständnis der physikalischen Prozesse auf nanoskaliger Ebene.

Darüber hinaus müssen die Technologien an verschiedene klimatische und regionale Bedingungen angepasst werden. Denn die Märkte erneuerbarer Energien wachsen rasant aber ungleichmäßig. Viele Länder und Regionen sind derzeit nicht in der Lage, die Technologien allein weiterzuentwickeln und die notwendigen Investitionen zu tätigen. Professor Frithjof Staiß, Sprecher des FVEE und wissenschaftlicher Leiter der Jahrestagung machte deutlich, wie wichtig dafür Technologiepartnerschaften sind:

„Technologiepartnerschaften führen zu einer schnelleren Technologieentwicklung als Voraussetzung für das rechtzeitige Erreichen der Klimaziele. Forschung ist der Motor für Innovationen, die den rasch wachsenden Energiebedarf in den Schwellen- und Entwicklungsländern vor allem mit erneuerbaren Energien decken können. Daher besteht die Notwendigkeit für Investitionen nicht nur in fertige Technologien, sondern auch in gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprogramme.“ Zwar haben deutsche Forschungseinrichtungen zusammen mit der Wirtschaft bei erneuerbaren Energien und Energieeffizienz eine weltweite Spitzenposition erobert. „Doch damit dies so bleibt, ist eine Forschungsoffensive nötig“, sagte Frithjof Staiß. „Nur mit einer Forschungsoffensive können die Forschungsinstitute auch in Zukunft die Herausforderungen globaler Märkte erfolgreich annehmen, neue und kostengünstige Technologien zu entwickeln und in die heimische Wirtschaft zu transferieren.“ Andernfalls liefe Deutschland Gefahr, dass andere Länder diesen Milliardenmarkt übernehmen und im bereits begonnenen Wettlauf an Deutschland vorbeizögen.

Hintergrund:
Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien FVEE ist eine bundesweite Kooperation von Forschungsinstituten. Mit 1.800 Mitarbeitenden in elf Forschungsinstituten vertritt er rund 80 Prozent der außeruniversitären Forschungskapazität im erneuerbaren Energiebereich in Deutschland. Der Verbund ist das größte koordinierte Forschungsnetzwerk für Erneuerbare Energien in Europa. Die Mitgliedsinstitute erforschen und entwickeln Techniken für Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Energiespeicherung und deren Integration in Energiesysteme.

Ansprechpartner ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) Petra Szczepanski, Forschungsverbund Erneuerbare Energien (FVEE), Geschäftsstelle, Kekuléstr. 5, 12489 Berlin, Tel. +49-30-8062-1337, Fax +49-30-8062-1333, fvee@helmholtz-berlin.de, www.fvee.de

Ansprechpartner Pressearbeit PR-Agentur Dr. Klaus Heidler Solar Consulting, Axel Vartmann, Solar Info Center, 79072 Freiburg, Tel. +49/761/38 09 68-23, Fax +49/761/38 09 68-11 vartmann@solar-consulting.de, www.solar-consulting.de

Sprecher des FVEE und wissenschaftlicher Leiter der Jahrestagung Prof. Dr. Frithjof Staiß, Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Industriestr. 6, frithjof.staiss@zsw-bw.de, www.zsw-bw.de

Optimierung von Förderung, Unternehmergeist und Forschung

Fitnesstest der forschenden Institute der deutschen Erneuerbare-Energien Branche

Experten erörtern am 25. November in Berlin wie fit die Forschungsinstitute, die Unternehmen und die Förderinstrumente der Bundesrepublik für den internationalen Wettbewerb sind.

ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) vertritt mit elf Forschungsinstituten und 1.800 Mitarbeitern rund 80 Prozent der außeruniversitären Forschungskapazität im erneuerbaren Energiebereich in Deutschland. Die Mitgliedsinstitute erforschen und entwickeln Technologien in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Energiespeicherung und deren Integration in Energiesysteme.

Wie gut die deutsche Forschung für erneuerbare Energien und die hiesige Industrie im internationalen Vergleich aufgestellt sind ist das Thema einer Podiumsdiskussion am 25. November im Berliner Umweltforum.

Deutsche Forschungseinrichtungen haben in den letzten Jahren zusammen mit der Wirtschaft bei erneuerbaren Energien und Energieeffizienz eine weltweite Spitzenposition erobert. Andere Länder wie China und die USA nehmen derzeit aber erfolgreich die Verfolgungsjagd auf, indem sie mit öffentlichen Fördermitteln ihre Erneuerbare Energie-Branche massiv unterstützen.

An der Podiumsdiskussion nehmen führende Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik teil.  Sie findet im Rahmen der Jahrestagung des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien statt. Vom 24. bis 25. November stellen Wissenschaftler aus ganz Deutschland die Leistungen der deutschen Energieforschung für die entstehenden globalen Märkte erneuerbarer Energien vor. Weitere Informationen und Anmeldung: www.fvee.de.

Das Thema ist aktueller denn je: Der nachhaltige Umbau der Energieversorgung wird Anfang Dezember Gegenstand der Klimakonferenz in Kopenhagen sein. „Damit Deutschland bei den erneuerbaren Energien weltweit führend bleibt, ist eine Forschungsoffensive nötig“, sagt Professor Frithjof Staiß, Sprecher des FVEE und wissenschaftlicher Leiter der Jahrestagung. „Nur mit einer Forschungsoffensive können die Forschungsinstitute auch in Zukunft ihre Aufgabe erfolgreich erfüllen, neue und kostengünstige Technologien zu entwickeln und in die heimische Wirtschaft zu transferieren.“ Andernfalls liefe Deutschland Gefahr, dass andere Länder diesen Milliardenmarkt übernehmen und im bereits begonnenen Wettlauf an Deutschland vorbeiziehen.

„Die öffentliche Forschungsförderung für erneuerbare Energien und Energieeffizienz in der Bundesrepublik muss daher mit den steigenden Förderungen anderer Länder wie Japan, USA und China gleichziehen“, so Staiß. Denn nicht Forschung und Wirtschaft allein befänden sich im internationalen Wettbewerb, sondern auch die forschungs- und energiepolitischen Förderinstrumente der Staaten für den raschen Ausbau der erneuerbaren Energien.

Die Dringlichkeit, den weltweit steigenden Energiebedarf mit erneuerbaren Energien zu decken, weist ihnen eine Schlüsselstellung für eine zukunftsfähige Energieversorgung zu. Die sich ausweitende Erfolgsgeschichte der Energieerzeugung aus Sonne, Wind, Wasser, Bioenergie und Geothermie muss laut dem Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) beschleunigt fortgeschrieben werden, um einen drohenden weltweiten Temperaturanstieg um bis zu 5 Grad Celsius bis 2100 zu vermeiden.

FVEE :

Tagung  „Forschen für globale Märkte erneuerbarer Energien“

Tagungsort: Umweltforum Berlin
Pufendorfstr. 11
10249 Berlin

Tel. +49-30-8062-133
Fax +49-30-8062-1333

www.fvee.de

fvee@helmholtz-berlin.de

frithjof.staiss@zsw-bw.de

Anmeldung und Programm:
Online über www.fvee.de

Tagungsgebühr:  100 Euro

Ermäßigung für Mitarbeiter aus FVEE-Instituten, Studierende und Rentner.

Für Medienvertreter und Schüler ist die Teilnahme kostenfrei

Wissenschaftstagung in Berlin diskutiert internationale Technologiepartnerschaften für erneuerbare Energien

Globale Märkte brauchen Forschung

Im Vorfeld des Welt-Klimagipfels in Kopenhagen stellen vom 24. bis 25. November Wissenschaftler aus ganz Deutschland in Berlin erneuerbare Energietechnologien vor, die weltweit nutzbar sind. Deutschland hat zwar eine Spitzenstellung auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien, doch um die Klima- und Energieprobleme der Welt zu bewältigen, müssen die Erneuerbaren in globalem Maßstab eingesetzt und für verschiedene Regionen angepasst werden. Daher hat sich der Forschungsverbund Erneuerbare Energien (FVEE) die Energieforschung für globale Märkte zum Thema seiner Jahrestagung gemacht.

Der Sprecher des FVEE, Professor Frithjof Staiß, betont: „Für die Durchsetzung einer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Energieversorgung im globalen Maßstab müssen wissenschaftliche Kooperationen intensiviert werden. Denn für die breite Anwendung brauchen wir mehr leistungsfähige und kosteneffiziente Technologien, die speziell für die jeweiligen Regionen optimiert sind. Dabei spielt die internationale Zusammenarbeit auf Augenhöhe eine wichtige Rolle“.

„Die deutschen Forschungseinrichtungen haben mit der hiesigen Industrie und Politik nachhaltige Energietechnologien zur Marktreife geführt. Deutschland ist damit weltweit auf einem der ersten Plätze“, sagt Professor Frithjof Staiß, der auch wissenschaftlicher Leiter der Jahrestagung ist. Daraus sind viele erfolgreiche Projekte mit ausländischen Partnern entstanden. Die deutsche Forschung, insbesondere die Institute des ForschungsVerbunds, forcieren derzeit gemeinsam mit der Industrie Technologiepartnerschaften und Wissenstransferprojekte mit Ländern aus allen Erdteilen. Die wirtschaftliche Entwicklung werde so auf beiden Seiten gefördert. Das zeigten Projekte in Südamerika, Afrika und Asien.

Ein aktuelles Beispiel für die bereits entstehenden globalen Märkte erneuerbarer Energien ist das Projekt „Desertec“. Deutsche Firmen wollen in Zusammenarbeit mit nordafrikanischen Ländern solare Kraftwerke bauen. Das Potenzial solcher grenzüberschreitenden Kooperationen ist laut Staiß aber noch deutlich größer: „Erneuerbare Energien werden Millionen Menschen beschäftigen, Milliarden Menschen versorgen und Billionen Euro erwirtschaften.“ Die Forschung kann und muss dafür entscheidende Impulse geben. Dieser Verantwortung sind sich die Mitgliedsinstitute des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien bewusst.

——————————– Informationen zur Tagung ——————————————

„Forschen für globale Märkte erneuerbarer Energien“ Jahrestagung des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) Tagungstermin: 24.-25. November 2009 Tagungsort: Umweltforum Berlin, Pufendorfstr. 11, 10249 Berlin Programm und Anmeldung: www.fvee.de

Zielgruppen: Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien

Programm: Das ausführliche Programm steht im Internet: www.fvee.de 24. November: Vorträge zu folgenden Themen: – Erneuerbare Energien für eine globale Energiewende – Forschen für globale Märkte – Technologiepartnerschaften für erneuerbare Energien – Von einander lernen – internationaler Erfahrungsaustausch 25. November: Vorträge zu folgenden Themen: – Forschen für weltweite Technologiepartnerschaften – Globale Mobilität auf Basis erneuerbarer Energien – Strategische Forschungsziele – Podiumsdiskussion: Ist die deutsche Forschung für erneuerbare Energien fit für den internationalen Wettbewerb? Anmeldung: Online-Anmeldung über www.fvee.de. Nachfragen zur Anmeldung bei con gressa Veranstaltungsdienste GmbH, 030/2849-3844, fvee@congressa.de

Kosten: Die Tagungsgebühr beträgt 100 Euro. Ermäßigung für Mitarbeiter aus FVEE-Instituten, Studierende und Rentner.

Für Medienvertreter und Schüler ist die Teilnahme kostenfrei.

——————————– Informationen zur Tagung ——————————————

Hintergrund: Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien FVEE mit Sitz in Berlin ist eine bundesweite Kooperation von deutschen Forschungsinstituten. Er vertritt mit elf Forschungsinstituten und 1.800 Mitarbeitern rund 80 Prozent der außeruniversitären Forschungskapazität im erneuerbaren Energiebereich in Deutschland. Der Verbund ist das größte koordinierte Forschungsnetzwerk für erneuerbare Energien in Europa. Die Mitgliedsinstitute erforschen und entwickeln Technologien in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Energiespeicherung und deren Integration in Energiesysteme.

Ansprechpartner ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE):
Petra Szczepanski, Forschungsverbund Erneuerbare Energien (FVEE)
Geschäftsstelle, Kekuléstr. 5, 12489 Berlin

Tel. +49-30-8062-1337
Fax +49-30-8062-1333
fvee@helmholtz-berlin.de
www.fvee.de

Sprecher FVEE und wissenschaftlicher Leiter der Jahrestagung
Prof. Dr. Frithjof Staiß, Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW),
Industriestr. 6, 70565 Stuttgart,

Tel. +49/711/78 70-210
Fax +49/711/78 70-100
frithjof.staiss@zsw-bw.de
www.zsw-bw.de