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Armacell auf der SHK Essen und der IFH Nürnberg

Armaflex FastLink: Montageset zur schnellen Installation von Wärmepumpen Vorisolierte Edelstahlwellrohre mit Schnellkupplungen von Armacell

Armaflex FastLink - In Sekunden verbunden
Armaflex FastLink - In Sekunden verbunden

Münster, 18. Februar 2010. – Zum schnellen Anschluss von Wärmepumpen an den Warmwasserspeicher bietet Armacell jetzt einen eigens entwickelten Montagesatz: Armaflex FastLink besteht aus werkseitig vorgedämmtem Edelstahlwellrohr, das als Endlosrohr zusammen mit passenden Schnellkupplungen geliefert wird. Im Vergleich zu herkömmlichen Montageverfahren können durch den Einsatz von Armaflex FastLink erhebliche Zeiteinsparungen realisiert werden.
Geothermie ist auf dem Vormarsch: Als Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen auf Basis fossiler Brennstoffe sind Wärmepumpen auch in Deutschland stark im Kommen. Konnten Wärmepumpen im Jahr 2000 nur einen Marktanteil von 0,8 % in der Baugenehmigungsstatistik verzeichnen, erreichten sie 2008 bereits 19,9 % – Tendenz steigend.
Armaflex FastLink wurde speziell für diesen Anwendungsbereich entwickelt. Das vorisolierte Edelstahlwellrohr ist sehr flexibel, leichtgewichtig und kann ohne Einsatz von Spezialwerkzeugen installiert werden. Zum Schutz vor Energieverlusten ist die Leitung mit dem Hochtemperaturdämmstoff HT/Armaflex werkseitig vorgedämmt. Der geschlossenzellige EPDM-Dämmstoff ist für den Temperaturbereich von -50 bis +150 °C  geeignet und UV-beständig. Dank seiner Mikrozellstruktur ist HT/Armaflex zudem sicher vor Durchfeuchtungsprozessen geschützt und auch für den Einsatz im Außenbereich geeignet. Die strapazierfähige Folienkaschierung bietet darüber hinaus Schutz bei mechanischer Beanspruchung, vor UV-Strahlung sowie Witterungseinflüssen.
Installiert werden Armaflex FastLink Leitungen in Sekundenschnelle mit den beiliegenden Schnellkupplungen. Die metallisch dichtenden Fittinge aus Messing garantieren eine absolute Passgenauigkeit. Der Anschluss erfolgt einfach durch das Anziehen einer Mutter. So können erhebliche Kosteneinsparungen bei der Montage realisiert werden. Die Schnellkupplungen gewährleisten außerdem eine auslaufsichere Abdichtung der Rohre. Selbst nach mehrfacher Montage und Demontage bleibt der Anschluss dicht. Die Verbindung ist dauerhaft leckagesicher und die Kupplungen verursachen keinen Druckabfall in den Leitungen.
Der Montagesatz wird in den Rohrdurchmessern DN 25 und DN 32 angeboten. Er besteht aus einem vorgedämmten Endlos-Schlauch, der auf der Baustelle bedarfsgerecht zugeschnitten wird, den entsprechenden Schnellkupplungen und einem Montagehinweis.

Armacell ist Hersteller technischer Schäume und weltweiter Marktführer für flexible technische Dämmstoffe. Im Geschäftsjahr 2008 erwirtschaftete das Unternehmen einen Brutto-Jahresumsatz von rund 437 Mio. Euro. Hauptsitz der mit 19 Fabriken in 12 Ländern tätigen Firmengruppe ist Münster/Westfalen. Neben ARMAFLEX als führender Marke im Bereich flexibler technischer Isolierungen fertigen die rund 2.500 Mitarbeiter des Unternehmens thermoplastische Dämmstoffe, Ummantelungssysteme für Rohrisolierungen, Spezialschäume für eine Vielzahl industrieller Anwendungen und den Sport- und Freizeitbereich. Weitergehende Informationen zum Unternehmen unter: www.armacell.com.

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Armacell GmbH
Robert-Bosch-Str. 10
48153 Münster
Tel.: 0251 / 7603-0
Fax: 0251 / 7603-448
E-Mail:    info.de@armacell.com
www.armacell.com

Bei Klimaanlage Energie sparen

Durch eine Optimierung der Dämmung der Kühlwasserleitung die Energieeffizienz steigern

Da die von Kühlsystemen effektiv verbrauchte Energie in die Gesamtenergiebilanz des Gebäudes eingeht, stellt sich die Frage, ob und in welcher Größenordnung durch eine optimierte Dämmung der Rohrleitungen von Kühl- und Klimaanlagen Energieeinsparungen erzielt werden können und sich somit entsprechende Investitionen rentieren. Die Firma Armacell aus Münster hat eine CO2-Studie durchgeführt, um mögliche Energieeinsparungspotentiale zu ermitteln, die sich durch die nachträgliche Dämmung von zugänglichen Heizungs- und Warmwasserleitungen realisieren ließen. Nachzulesen ist der komplette Artikel im Fach.Journal online.

Bislang diente die Dämmung von Kaltgehenden Leitungen vorrangig der Tauwasserverhinderung. Durch die optimale Dämmung der Kühlwasserleitungen lassen sich Einsparungen realisieren. Eines der primären Ziele sollte daher zukünftig die Vermeidung von Energieverlusten aus Anlageteilen sein.

Die Dämmschichtdicke steigt mit zunehmendem Rohrdurchmesser automatisch. Dies ist begründet damit, dass für alle Rohrdurchmesser die Oberflächentemperatur der Dämmung identisch ist. Der Autor nimmt in seinem Artikel auf die Effizienz der unterschiedlichen Dämmschicht-Stärken Bezug und geht auf deren Wirtschaftlichkeit im Detail ein. Die Dämmschichtdicke – zu dieser Erkenntnis kommt der Dipl.-Ing. Jarema Chmielarski, die zur Tauwasserverhinderung von Kühlwasserleitungen notwendig ist, ist nicht die optimale Lösung im Hinblick auf Energieeinsparung.

Hier den kompletten Artikel lesen:

http://www.ihks-fachjournal.de/online/online/1/265/optimierte-daemmung-der-kuehlwasserleitungen-von-klimaanlagen.html

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Seit Anfang 2007 gibt es das Fach.Journal-Online. Als besonderer Service können alle Fachartikel der Printausgaben vollständig im Web eingesehen und heruntergeladen werden. Durch die parallele Veröffentlichung der Artikel im Internet können weitere Services angeboten werden. Es wird eine noch größere Leserschaft erreicht und die Effizienz des Magazins wurde gesteigert. Unter der Rubrik „Online-Artikel“ werden aktuelle Fachbeiträge, White-Paper sowie Fortsetzungen von Print-Artikeln vorab veröffentlicht. Mit dem Relaunch des Onlineauftritts im September 2009 wurde unter anderem auch das inhaltliche Angebot erweitert.

Wärmedämmung zur Legionellen-Prävention in Trinkwasserinstallatione

Armacell Dämmstoffe schützen Warm- und Kaltwasserleitungen vor unzulässiger Abkühlung bzw. Erwärmung

Münster, 24. August 2009 – Immer wieder kommt es zu Todesfällen durch Legionellose, die auch als Legionärskrankheit bekannt ist. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts erkranken allein in Deutschland jährlich rund 10 000 Menschen an dieser Form der Lungenentzündung, die durch Krankheitserreger im Wasser übertragen wird. Fehler in der Planung und Installation von Sanitärinstallationen können zu einem gesundheitsgefährdenden Anstieg von Legionellen im Trinkwasser führen. Eine der wichtigsten Präventivmaßnahmen ist die korrekte Isolierung der warm- und kaltgehenden Trinkwasserleitungen mit geeigneten Dämmstoffen.

illustration Legionellae ohne Dämmung
Illustration Legionellae ohne Dämmung

Legionellen sind Bakterien, die über die zentrale Wasserversorgung in Trinkwassersysteme von Gebäuden gelangen können. Sie vermehren sich bevorzugt in stagnierendem Wasser bei Temperaturen zwischen 25 und 45 °C. Zur Gefahr werden die Bakterien, wenn sie in kleinen Tröpfchen (z.B. als Aerosol beim Duschen) eingeatmet werden. Insbesondere bei chronisch kranken, bettlägerigen und abwehrgeschwächten Menschen können sie eine schwere Form der Lungenentzündung (Legionellose) auslösen, die tödlich enden kann. Das Robert-Koch-Institut geht von bis zu 10 000 Erkrankungen in Deutschland pro Jahr aus. Wie die aktuelle CAPNETZ-Studie zeigt, sind aber wahrscheinlich sogar 4 % aller in Deutschland ambulant erworbenen Pneumonien auf Legionellen zurückzuführen. Danach läge die Zahl der Erkrankungen bei 40 000 bis 50 000 pro Jahr.

Zur Vermeidung eines gesundheitsgefährdenden Anstiegs von Legionellen im Trinkwasser gibt es eine Reihe betriebs-, bau- und verfahrenstechnischer Maßnahmen, die möglichst in Kombination zum Einsatz kommen sollten. Neben der Gewährleistung einer ständigen Zirkulation des Wassers im Leitungssystem muss die unzulässige Abkühlung von Trinkwarmwasserleitungen und Erwärmung von Kaltwasserleitungen verhindert werden.

Für die Dämmung kaltgehender Trinkwasserleitungen sollten aufgrund der Gefahr von Tauwasserbildung ausschließlich geschlossenzellige Dämmstoffe mit hohem Wasserdampfdiffusionswiderstand eingesetzt werden. Die Leitungen sind in ausreichendem Abstand zu Wärmequellen, wie z.B. warmen Rohrleitungen, zu verlegen und zu dämmen. Die DIN 1988, Teil 2 nennt Richtwerte für Mindestdämmschichtdicken zur Isolierung von Trinkkaltwasserleitungen. Zur Begrenzung der Wärmeverluste von Trinkwarmwasserleitungen gelten die Anforderungen der Energieeinsparverordnung. Um ein Legionellenrisiko sicher auszuschließen, empfiehlt der Fachverband Schaumkunststoffe jedoch auch für Kaltwasserleitungen die Dämmschichtdicken gemäß EnEV (Anlage 5, Tabelle 1). Unabhängig von der Einbauart sollten Trinkkaltwasserleitungen grundsätzlich mit einer so genannten 100 % Dämmung vor einer unzulässigen Erwärmung geschützt werden.

Illustration Legionellae mit korrekter Dämmung
Illustration Legionellae mit korrekter Dämmung

Die Armacell-Produkte SH/Armaflex und Tubolit sind für die Dämmung von Warm- und Kaltwasserleitungen bestens geeignet. Die Dämmstoffe wurden speziell für den Einsatz im Sanitär- und Heizungsbereich entwickelt. Aufgrund ihrer ausgezeichneten technischen Eigenschaften verhindern die Dämmstoffe sicher eine unzulässiger Abkühlung bzw. Erwärmung der Leitungen und schützen die Anlagen gleichzeitig vor unnötigen Energieverlusten. Die geschlossenzellige Materialstruktur verhindert eine Durchfeuchtung des Dämmstoffes und damit Korrosion an den Leitungen. SH/Armaflex und Tubolit entsprechen den Anforderungen der DIN 1988, Teil 2 und 7 und der Energieeinsparverordnung.

Armacell ist Hersteller technischer Schäume und weltweiter Marktführer für flexible technische Dämmstoffe. Im Geschäftsjahr 2008 erwirtschaftete das Unternehmen einen Brutto-Jahresumsatz von rund 437 Mio. Euro. Hauptsitz der mit 19 Fabriken in 12 Ländern tätigen Firmengruppe ist Münster/Westfalen. Neben ARMAFLEX als führender Marke im Bereich flexibler technischer Isolierungen fertigen die rund 2.500 Mitarbeiter des Unternehmens thermoplastische Dämmstoffe, Ummantelungssysteme für Rohrisolierungen, Spezialschäume für eine Vielzahl industrieller Anwendungen und den Sport- und Freizeitbereich. Weitergehende Informationen zum Unternehmen unter: www.armacell.com.

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