Beiträge zum Schlagwort: Architekten

Weiterbildung für Architekten und Planer, Herausforderung als Chance nutzen.

Weiterbildung in puncto energetische Gebäudesanierung

Rund 90 Prozent des Energieverbrauchs eines durchschnittlichen Privathaushalts in Deutschland entfallen auf Heizung und Warmwasseraufbereitung. Überdimensionierte und veraltete Heizungstech-nik, fehlende oder mangelhafte Wärmedämmung sind nur ein paar von vielen Gründen. „Bauherren erwarten eine entsprechende Beratungskompetenz von Architekten und Planern. Die gesamte Klaviatur der energetischen Gebäudesanierung  gerade im Hinblick auf das komplexe Zusammenspiel von Gebäudehülle und Anlagentechnik, Einsatz erneuerbarer Energien, Bauphysik und Förderprogramme müssen sie beherrschen“, so Herbert Kiefer, Präsident der Architektenkammer des Saarlandes. „Eine Herausforderung, die die Architekten als Chance nutzen sollten.“

Die Architektenkammer des Saarlandes lädt mit der ARGE SOLAR zu einem Weiterbildungslehrgang „Energetische Gebäudesanierung“ nach Saarbrücken ein. An achtzehn Tagen, jeweils freitags und samstags ab dem 18. März 2011 stehen 144 Unterrichtseinheiten auf dem Programm. Themen sind Bauphysik, energetisch optimierte Konstruktion und Baustandards vom Altbau bis zum Passivhaus. Weitere Inhalte des Lehrgangs sind die Heiz- und Lüftungstechnik sowie der Einsatz erneuerbarer Energien. Die Energieberatung sowie das Anwenden der Energieeinsparverordnung bilden den Schwerpunkt. Ein Großteil der Lehrgangsinhalte sind auch für den Neubau relevant. Der Lehrgang ist als Weiterbildung für die BAFA-Zulassung anerkannt und ermöglicht die Aufnahme von Ingenieuren und Architekten in die BAFA-Liste der Energieberater. Weitere Informationen und schriftliche Anmeldungen bei der Architektenkammer des Saarlandes www.aksaarland.de, Telefon 0681/95441-10 oder bei der ARGE SOLAR www.argesolar-saar.de, Eva Kiefer, Telefon 0681/9762-478.

Deubau-Preis-2012 für junge Architektinnen und Architekten

Anpassung an veränderte Ausbildungs-, Markt- und Wettbewerbssituation

Satzungsänderung erweitert Kreis möglicher Bewerber:

  • Die Altersgrenze der Architektinnen und Architekten wurde heraufgesetzt
  • Auch Projekte junger Architekten in EU-Nachbarländern werden zugelassen

Bislang war der Deubau-Preis für junge Architektinnen und Architekten Projekten in Deutschland vorbehalten. Jetzt können junge Architektinnen und Architekten auch mit Bauwerken in den EU-Nachbarländern an dem renommierten Wettbewerb teilnehmen. Die geographische Erweiterung ist Teil der „Modernisierung“ der Satzung des Preises, der seit 1966 anlässlich der Internationalen Baufachmesse Deubau in Essen vergeben wird. Die Auslober Stadt Essen und Messe Essen passen damit die Modalitäten des Awards an die veränderte Ausbildungs-, Markt- und Wettbewerbssituation der Architekten an.

Angehoben wird auch die Altersgrenze für die Bewerber. Sie dürfen zum Zeitpunkt der Verleihung das 42. Lebensjahr (bisher 39.) noch nicht vollendet haben. Aus allen eingereichten Arbeiten werden dann von der Stadt Essen und den beteiligten Architektenverbänden die Teilnehmer für die Endausscheidung nominiert. Zukünftig wird auch der Gewinner des jeweils vorangegangenen Wettbewerbes Mitglied der Jury sein.

Mit dem Deubau-Preis werden besondere Leistungen auf dem Gebiet des Planens und Bauens gewürdigt. Preiswürdig ist die Arbeit, die von der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft geprägt ist und einen praktischen oder theoretischen Beitrag zur Schaffung einer menschlichen Umwelt liefert.
Bewerbungen für den Deubau-Preis 2012 sind ab sofort möglich. Bewerbungsschluss ist der 10. August 2010. Alle Details zum Deubau-Preis und zur Bewerbung finden Architektinnen und Architekten hier; www.deubau-preis.de