Facility-Management

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Chillventa 2010, Internationale Fachmesse Kälte, Raumluft, Wärmepumpen.

In wenigen Wochen beginnt die Chillventa 2010, Internationale Fachmesse Kälte, Raumluft, Wärmepumpen. Sie präsentiert sich vom 13. bis 15. Oktober 2010 am Messeplatz Nürnberg mit noch mehr Ausstellern und wird dabei noch internationaler.

  • Ausstellerrekord auf der Chillventa 2010
  • Mehr Aussteller, hohe Internationalität
  • Chillventa Congressing: Highend Kongress, Top-Referenten

„Bis heute haben bereits mehr Unternehmen als 2008 ihre Teilnahme an der Chillventa fest zugesagt. Wir gehen davon aus, dass im Oktober über 850 Unternehmen ausstellen werden. Das untermauert, wie wichtig unsere Fachmesse für die internationale Kälte-, Raumluft- und Wärmepumpen-Branche ist. Das Commitment dieser Unternehmen spricht eine deutliche Sprache. Wir werden aber bis kurz vor der Messe weiterakquirieren. Wir wollen, dass unsere Fachbesucher das größtmögliche Angebot finden“, freut sich Gabriele Hannwacker, Veranstaltungsleiterin Chillventa, NürnbergMesse über den Ausstellerrekord.

Die Messebesucher sind Hersteller, Planer und Anlagenbauer für Kälte, Klima, Wärmepumpen und Lüftung sowie Sanitär, Heizung und Elektrotechnik. Zudem spricht die Chillventa Facility-Manager, Fachhändler, Anlagenbetreiber aus Industrie, Gewerbe und Gebäude, Fachplaner TGA und Architekten an.

Die Messe punktet mit hoher Internationalität: Über 65 % der Unternehmen kommen aus mehr als 40 Ländern weltweit. Erstmals konnten Unternehmen unter anderem aus Kroatien, Litauen, Luxemburg und aus Norwegen für eine Teilnahme an dieser hochspezialisierten Fachmesse gewonnen werden. Der Anteil an Neuausstellern liegt bei rund 18 %. „Die Entwicklung der Chillventa freut uns sehr. Trotz der angespannten Wirtschaftslage der vergangenen Monate steht die Messe ausgezeichnet da“, so Hannwacker weiter.

Chillventa Congressing: Highend Kongress, Top-Referenten
Ein Glanzlicht der Chillventa ist auch 2010 das Chillventa Congressing. Der Kongress startet bereits am Vortag der Messe mit einem IEA – HPP Workshop zum Thema Industrie Wärmepumpe sowie dem traditionsreichen ASERCOM + EPEE Symposium. Im Mittelpunkt steht hier der dezidierte Blick auf die Nachhaltigkeit und ihre Bedeutung für die Industrie entlang der gesamten Kühlkette bis hin zur Nutzung der Abwärme für die Beheizung von Gebäuden.
Neben technischen Details werden im ASERCOM + EPEE Symposium auch politische Fragen und die Rahmenbedingungen für neue Technologien sowohl in der Europäischen Union als auch unter dem Gesichtspunkt nationaler Bestimmungen diskutiert.
ZVKKW und ILK führen gemeinsam das Symposium „Luft-Luft-Wärmepumpe für Gewerbeimmobilien“ durch und die ESaK startet mit einem neuen Ansatz: „Der Nachwuchs präsentiert sich“. Hier haben Studenten die Möglichkeit, über ihre Studien- und Diplomarbeiten zu berichten.
Darüber hinaus findet die Sonderveranstaltung von eurammon zum Thema Anwendung von natürlichen Kältemitteln statt. Im Fokus stehen dabei die Erfahrungen aus den Ländern Nordamerika, Dänemark und Brasilien.

Chillventa Congressing liefert parallel zur Messe umfangreiche und hochqualifizierte Informationen und spannt den Bogen über alle Segmente von Kälte, Raumluft und Wärmepumpen. Darüber hinaus haben die Fachbesucher die Möglichkeit, sich in Fachforen mitten im Messegeschehen zu den Themen Kälte, Klima, Wärmepumpen und Cleanroom umfangreich zu informieren. Verschiedene Tagungsblöcke beschäftigen sich intensiv mit der „Energieeffizienz von Kälteanlagen“. In Halle 4A wird in sieben Blöcken die Kältetechnik in all ihren Segmenten und Anwendungen behandelt. In Halle 7 wird das Klimaforum mit fünf Blöcken während der Chillventa veranstaltet.

Das gesamte Fachprogramm online unter:
www.chillventa.de/fachprogramm

Die Branchenplattform ask-Chillventa
2.900 Produkte und über 800 Aussteller ganzjährig und immer aktuell im Netz – mit ask-Chillventa ist die internationale Fachmesse Kälte, Raumluft, Wärmepumpen weltweit und rund um die Uhr immer präsent. Die Branchenplattform verfügt über umfangreiche Suchfunktionen, Produktvergleiche und weitere detaillierte Informationen über die ausstellenden Unternehmen der Chillventa. Direkt und unkompliziert können jederzeit Aussteller kontaktiert werden und die Nutzer von
ask-Chillventa können sich durch einen personalisierten Infodienst immer auf dem Laufenden halten lassen. Alle Funktionen von ask-Chillventa stehen das ganze Jahr über zur Verfügung.

Stets aktuelle Produktinformationen der ausstellenden Unternehmen unter:
www.ask-chillventa.de

Energiesparen im Luxushotel: A-Rosa Sylt setzt auf Energiespar-Contracting

Cofely Deutschland bietet Versorgungssicherheit, Effizienz und planbare Energiekosten ohne Eigeninvestition für das neu eröffnete Grand Spa Resort

Köln, 25. Juni 2010 – Energieeffizienter Luxus in den Dünen: Nach zwei Jahren Bauzeit hat das Grand Spa Resort A-Rosa auf Sylt nun offiziell seine Pforten geöffnet. Das Hotel in der einzigartigen Naturlandschaft von List bietet nicht nur ein außergewöhnlich luxuriöses Ambiente für seine Gäste – auch das Energiekonzept des 5-Sterne-Hauses ist etwas Besonderes. Die Cofely Deutschland GmbH sorgt im Rahmen eines Energieliefer-Contractings über 20 Jahre für Versorgungssicherheit, zuverlässigen Betrieb und planbare Kosten.

Dazu betreibt Cofely alle Anlagen für die Strom-, Wärme-, Kälte- und Seewasserversorgung auf Basis definierter Service Levels und trägt die notwendigen Investitionen in Höhe von etwa zwei Millionen Euro für die Erzeugeranlagen. Der Betrag refinanziert sich über die Abnahme der Nutzenergien über den Vertragszeitraum durch das Hotel. Zudem wird Cofely die Energieeffizienz der Anlagen fortlaufend optimieren und damit auch deren Nachhaltigkeit stetig verbessern. Das Grand Spa Resort A-Rosa profitiert dadurch ab sofort und auch in Zukunft von den Vorteilen, die das Auslagern des Energiemanagements an einen professionellen Dienstleister bietet.

Garantiertes Service-Niveau
In der Hotelbranche stellt das Contracting-Modell derzeit noch eine Besonderheit dar. Im Gegensatz zu klassischen Immobilien ist ein Hotel Eigentümer und gleichzeitig auch Nutzer. Zudem sind die Serviceansprüche sehr hoch. Deshalb kümmern sich viele Hotels um das Energiemanagement selbst, anstatt es einem externen Dienstleister anzuvertrauen. Die A-Rosa Resort Management GmbH, Betreiber des neuen Hotels, hat die Vorteile des Contractings für sich erkannt und von Anfang an auf dieses innovative Kooperationsmodell gesetzt. So konnten die Experten von Cofely bereits in der Planungsphase des Hotels ihr Know-how in die optimale Anlagenplanung und zugunsten geringerer Baukosten einbringen.

Der Contracting-Vertrag enthält genaue Dienstgütevereinbarungen, die eine reibungslose Versorgung sowie eine schnelle Fehlerbeseitigung garantieren – eine zentrale Voraussetzung für die Partnerschaft. Denn die Gäste in den 177 exklusiv eingerichteten Zimmern und Suiten, den fünf Restaurants und der Bar des Grand Spa Resort A-Rosa auf Sylt fordern den exzellenten Service des 5-Sterne-Resorts zurecht in allen Bereichen. Für besonders kurze Wege arbeitet Cofely eng mit den Hoteleigenen Technikern sowie mit Dienstleistern vor Ort zusammen. Gleichzeitig überwacht der Contractor alle Anlagen per Fernwartung über eine Gebäudeleittechnik (GLT) auch vom Festland aus.

Auf Erfahrung gebaut
Die Services von Cofely im neuen Luxus-Resort umfassen den Betrieb der kompletten Anlagentechnik, bestehend aus einer Heizzentrale mit Fernwärmeleitung, einem erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerk (BHKW) mit einer Wärmeleistung von 207 kWth, einer elektrischen Leistung von 140 kWel sowie einer Kältemaschine von 500 kW einschließlich Rückkühlwerke. Hinzu kommen die 300 m lange Pipeline zur Nordsee, welche die Innen- und Außenpools über das Jahr verteilt mit 22.000 m³ Meerwasser versorgt, sowie der Betrieb und die Wartung von zwei Trafostationen mit je 800 kVA Primärenergieleistung. Über das BHKW werden zusätzlich 110 Personalwohnungen mit Wärme versorgt.

„Wir setzen uns seit Jahren intensiv mit den besonderen Anforderungen von Luxushotels auseinander und arbeiten bereits mit anderen hochklassigen Häusern sehr erfolgreich zusammen. Dieses besondere Projekt des Grand Spa Resort A-Rosa auf Sylt zeigt einmal mehr, dass auch absolute Top-Hotels vom Contracting-Modell profitieren können. Die Basis der Zusammenarbeit ist Vertrauen – Vertrauen in die Expertise und Zuverlässigkeit des Partners“, sagt Bernd Hehl, Vertriebsleiter Norddeutschland bei Cofely Deutschland. „Unser umfassendes Know-how in den Bereichen Energy Services, Facility Services sowie Anlagen- und Gebäudetechnik wird auch den hohen Qualitätsansprüchen im sensiblen Segment der Top-Hotels gerecht.“

Weitere Informationen zu Cofely Deutschland finden sich unter www.cofely.de.

Über Cofely
Cofely ist europaweit die Nummer 1 für mehr Umwelt- und Energieeffizienz sowie einer der deutschlandweit führenden Spezialisten für gebäudetechnischen Anlagenbau, Anlagen- und Prozesstechnik, Facility Management, Energiemanagement und industrielle Kältetechnik. Die Cofely Deutschland GmbH und ihre Tochterfirma Cofely Refrigeration GmbH, die den Bereich der Kältetechnik vertritt, sind im November 2009 aus der ehemaligen Axima Deutschland bzw. Axima Refrigeration hervorgegangen und gehören zur französischen GDF Suez-Gruppe. Cofely ist in Deutschland in vier Geschäftsbereiche aufgeteilt: Anlagentechnik, Facility Services, Energy Services sowie Kältetechnik. Im Jahr 2009 erwirtschaftete die damalige Axima Deutschland mit insgesamt 1.470 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 340 Mio. Euro. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Köln verfügt über 21 Standorte und rund 40 Servicestützpunkte in ganz Deutschland. Der französische Mutterkonzern GDF Suez ist im Juli 2008 durch die Fusion der Suez-Gruppe und Gaz de France entstanden. GDF Suez ist als börsennotiertes Unternehmen weltweit führend über die gesamte Wertschöpfungskette der Energie und erzielte im Jahr 2009 mit mehr als 200.000 Mitarbeitern rund 79,9 Mrd. Euro Umsatz.
www.cofely.de / www.cofely-gdfsuez.com / www.gdfsuez.com

Cofely ist Sponsor von „FM – Die Möglichmacher“:
„FM – Die Möglichmacher“ ist eine Initiative, die es sich zum Ziel setzt, das Leistungsspektrum des Facility Management einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen und Nachwuchskräfte sowie qualifiziertes Fachpersonal für eine Karriere im Facility Management zu interessieren. Mitglieder der Initiative sind führende deutsche Facility-Management-Unternehmen und der Branchen-Verband GEFMA.
www.fm-die-moeglichmacher.de

Hochkarätiger Planerkongress von Wilo in Kooperation mit Fraunhofer-Gesellschaft und RWE in Berlin

Zweitägiger Planerkongress mit Teilnehmern aus ganz Deutschland Gestaltungspotenziale bei der Energieeffizienz durch technische Gebäudeplanung

Führende Referenten aus Baupraxis, Energieversorgung und Wissenschaft / Vorträge unter anderem von Stephan Kohler (dena), Prof. Hans-Jörg Bullinger (Fraunhofer), Dr. Norbert Verweyen (RWE) und Günther Mertz (BHKS) / Neue Perspektiven für die Energieeffizienz in Gebäuden durch „Wilo-Geniax“

Beim hochkarätig besetzten Planerkongress von WILO SE, Fraunhofer-Gesellschaft und RWE Mitte April 2010 in Berlin erlebten die Teilnehmer Fachvorträge renommierter Experten aus Baupraxis, Energieversorgung und Wissenschaft.
Beim hochkarätig besetzten Planerkongress von WILO SE, Fraunhofer-Gesellschaft und RWE Mitte April 2010 in Berlin erlebten die Teilnehmer Fachvorträge renommierter Experten aus Baupraxis, Energieversorgung und Wissenschaft.

Berlin / Dortmund. Einen hochkarätig besetzten Planerkongress veranstaltete der Dortmunder Pumpenspezialist WILO SE gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Energieversorger RWE Mitte April 2010 in Berlin. Die zweitägige Fachtagung unter dem Titel „Reaktion ist nicht genug – Gestaltungspotenziale und Notwendigkeiten“ stand im Zeichen des aktiven Klimaschutzes durch Gebäudeenergieeffizienz. Teilnehmer aus ganz Deutschland erlebten Fachvorträge renommierter Experten aus Baupraxis, Energieversorgung und Wissenschaft. Sie beleuchteten unter anderem die Potenziale aktueller Innovationen und die hohe Bedeutung der technischen Gebäudeplanung bei der Ausnutzung aller sich bietenden Energieeffizienzchancen.

Klimaschutz: Ziele und Strategien im Gebäudebereich
Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur GmbH (Berlin) stellte Maßnahmen, Potenziale und Beispiele zur erfolgreichen Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich vor. Hierbei ging er unter anderem auf den aktuellen Stand der Gebäudesanierung in Deutschland und bestehende Markthemmnisse ein. Detailliert erläuterte er die Marktinstrumente zur Steigerung energetischer Sanierungen wie etwa den Energieausweis oder das Effizienzhaus-Label.

Expedition Innovation
Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer Gesellschaft, hob hervor, dass der Innovationsstandort Deutschland eine Vielzahl zukunftsweisender Technologien der Energieerzeugung und -nutzung hervorgebracht habe, Umwelttechnologien seien zudem ein Markt mit hohen Wachstumspotenzialen. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI habe gezeigt, dass die Zahl der Beschäftigten im „Greentech-Sektor“ bis 2020 um etwa 380.000 steigen kann. Werde der Klimaschutz verstärkt, sei sogar das Entstehen von rund 630.000 neuen Arbeitsplätzen möglich. Auf diese Weise könne das Bruttoinlandsprodukt um bis zu 81 Mrd. Euro gesteigert werden.

Prof. Bullinger stellte einige aktuelle Projekte der Fraunhofer-Gesellschaft vor. Im Bereich Energieeffizienz durch Baustoffe erforsche man beispielsweise mikroverkapselte Paraffine als thermische Speicher innerhalb von Baustoffen. Diese wirken als Kältespeicher und verhindern ohne zusätzliche Energiezufuhr, dass sich Räume im Sommer über angenehme 21 bis 26 Grad Celsius hinaus aufheizen. Dadurch könne aktive Kühlung reduziert und Strom gespart werden.

Weniger Verbrauch ist mehr Fortschritt
Dr. Norbert Verweyen, Geschäftsführer der RWE Effizienz GmbH, verwies auf die zunehmende Bedeutung der Energieeffizienz auch für einen Energieversorger. Sie sei ein wichtiger Baustein in der RWE-Klimaschutzstrategie, die Aktivitäten des Unternehmens werden dabei in der RWE Effizienz GmbH gebündelt. „Wir wollen mit Energieeffizienz Geld verdienen, sie soll ein wichtiges Geschäftsfeld werden“, betonte Dr. Verweyen vor diesem Hintergrund. Das Leistungsspektrum seines Unternehmens umfasse den Bereich Elektromobilität, das Portal www.energiewelt.de und die Hausautomatisierung. Zentrale Plattform für die Marktpartner sei dabei das Internetangebot seines Unternehmens, wo täglich rund 40.000 Privatkunden, kleine und mittelständischen Unternehmen, Architekten und Handwerker umfassende Informationen und schnelle Beratung finden. Im Bereich Hausautomatisierung plant die RWE Effizienz GmbH unter anderem, neben intelligenten Stromzählern auch eine computergestützte Steuerung für Heizung und Strom anzubieten. „Im Energiehaus der Zukunft wird ökonomische und ökologische Effizienz verknüpft“, so Dr. Verweyen. „Deutschland ist schon heute führend in der Umwelttechnologie. Fortschritte in der Energieeffizienz eröffnen unserem Land ein weiteres Wachstumsfeld. Innovative Lösungen steigern die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Nicht zuletzt vermindert ein effizienter Energieeinsatz die Abhängigkeit von Energieimporten.“

TGA-Anlagenbau:
Verantwortung für Energieeffizienz im Objektbau
Günther Mertz, Hauptgeschäftsführer des Bundesindustrieverbandes Heizungs-, Klima-, Sanitärtechnik / Technische Gebäudesysteme e.V. (BHKS), wies darauf hin, dass der Gebäudebestand nach wie vor überaltert und auf energetisch schlechtem Niveau sei: „Über 80 % der 17 Mio. Gebäude in Deutschland erfüllen nicht die Standards der EnEV 2009.“ Nach wie vor sei die Investitionsbereitschaft der Entscheider zu gering, die energetische Bestandsanierung erfolge zu langsam. Mit den aktuellen Förderprogrammen ließen sich nur bei ca. 200.000 Gebäuden im Jahr Maßnahmen realisieren – bei ca. 13,6 Mio. energetisch sanierungsbedürftigen Bestandsgebäuden. Hieraus ergebe sich rein rechnerisch eine Zeitdauer von 68 Jahren für die Sanierung des Gesamtbestandes.

Speziell auf den Objektbau bezogen unterstrich er vor diesem Hintergrund den hohen Nutzen von Zertifizierungen wie dem Gütesiegel der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB, dem Amerikanischen Gütesiegel LEED oder auch dem weltweit etablierten ökologischen Qualitätszertifikat BREEAM. Ihr Vorteil sei jeweils eine gesamtheitliche Analyse und Beurteilung von Nichtwohngebäuden wie Büros, Verwaltungsgebäuden, Schulen, Krankenhäusern, Supermärkten, Rechenzentren etc. in einem umfangreichen standardisierten Verfahren. Mietern und Käufern gebe die Zertifizierung die notwendige Sicherheit im Hinblick auf Ökologie, Ökonomie, Behaglichkeit, Energiebedarf und Infrastruktur.

Bei „Wilo-Geniax“ werden die dezentralen, an den Heizkreisen bzw. Heizflächen angebrachten Miniaturpumpen nur aktiviert, wenn tatsächlich Wärme benötigt wird. Das Dezentrale Pumpensystem ermöglicht eine Senkung des Heizenergieverbrauchs um durchschnittlich 20 %.
Bei „Wilo-Geniax“ werden die dezentralen, an den Heizkreisen bzw. Heizflächen angebrachten Miniaturpumpen nur aktiviert, wenn tatsächlich Wärme benötigt wird. Das Dezentrale Pumpensystem ermöglicht eine Senkung des Heizenergieverbrauchs um durchschnittlich 20 %.

„Best in class ist nicht genug!“
Den stetig gestiegenen Stellenwert der Pumpentechnologie für die Energieeffizienz von Gebäuden hob Dipl.-Ing. Peter Stamm, Vertriebsleiter Deutschland, Österreich und Schweiz der WILO SE hervor. Der Hersteller gilt als Innovationsführer im Pumpenbereich und hat in den vergangenen Jahrzehnten etliche Meilensteine in der Gebäudetechnik gesetzt. Hierzu zählen wegweisende Produktentwicklungen vom ersten Umlaufbeschleuniger (1928) bis zur ersten Hocheffizienzpumpe für Heizung, Klima und Kälteanwendungen (2001). Die neueste Innovation, die besonders stromsparende Hocheffizienzpumpe „Wilo-Stratos PICO“ für Heizung und Klima, ermögliche durch einen neu entwickelten Pumpenmotor eine bisher nicht erreichte Energieeffizienz. Mit bis zu 90 % Stromkosteneinsparung im Vergleich zu alten ungeregelten Heizungspumpen sei sie „best in class“, d.h. effizienter als jede andere Pumpe der Energieeffizienzklasse A.

„Best in Class“ sei jedoch nicht genug. „Hersteller, Planer, Verarbeiter und auch die für Verordnungen und Gesetze Verantwortlichen müssen die Umsetzung von hocheffizienten Innovationen wesentlich schneller realisieren als dies in der Vergangenheit der Fall war“, so Stamm. Ihre bisherigen Anteile in der Baupraxis seien unbefriedigend und nicht hinnehmbar. Die heute verfügbaren Technologien ermöglichten z.B. im Gebäudebestand, der für ca. 40 % des Energieverbrauchs in Deutschland bzw. Europa verantwortlich sei, Energiebedarfsreduzierungen von bis zu 90 %. Gemeinsames, verantwortungsbewusstes Handeln sei es vor diesem Hintergrund zunehmend wichtig.

Zertifizierte Innovation Dezentrales Pumpensystem
Vor diesem Hintergrund habe Wilo in 2009 seinen Anspruch auf Technologieführerschaft bei der Energieeffizienz durch die Markteinführung des Dezentralen Pumpensystems „Wilo-Geniax“ untermauert, verdeutlichte Dr. Holger Krasmann, Vorstand Technik und Produktion der WILO SE, der im Rahmen seines Vortrags auf Trends und die Innovationsstrategie der Wilo-Gruppe einging. Ausgangsidee für „Wilo-Geniax“ sei die Weiterentwicklung der bisherigen „Angebotsheizung“ mit einer zentralen Heizungspumpe zur „Bedarfsheizung“ gewesen, deren dezentrale, an den Heizkreisen bzw. Heizflächen angebrachte Miniaturpumpen nur aktiviert werden, wenn tatsächlich Wärme benötigt wird. „Wilo-Geniax“ ermögliche eine Senkung des Heizenergieverbrauchs um durchschnittlich 20 %. Dies sei nicht nur durch umfassende Simulationen der TU Dresden im Rahmen der Entwicklungs- und Pilotphase ermittelt worden, sondern wurde aktuell auch durch Vergleichsmessungen des Fraunhofer Instituts für Bauphysik IBP bestätigt. Die durch Fraunhofer IBP nachgewiesenen Einsparpotenziale seien Anfang März 2010 durch den TÜV Rheinland zertifiziert worden. Dr. Krasmann verwies auf eine Reihe interessanter Referenzobjekte wie Schulen, Bürogebäude und Mehrfamilienhäuser, die seit dem Marktstart von „Wilo-Geniax“ Mitte 2009 bereits realisiert wurden bzw. im Bau befindlich sind. Planer und Architekten, die ihre Kunden von den Vorteilen des Dezentralen Pumpensystems überzeugen möchten, unterstütze Wilo durch umfassende bedarfsgerechte Serviceleistungen.

Weitere Informationen zu „Wilo-Geniax“:
WILO SE, Nortkirchenstraße 100, D-44263 Dortmund
Tel.: +49 (0) 2 31 / 41 02-0, Fax: +49 (0) 2 31 / 41 02-7575
E-Mail: wilo@wilo.com, Internet www.wilo.de und www.geniax.de