Bayerngas CEO Hall empfiehlt Stadtwerken Eigenförderung und Produzentencontrakting

Struktur für gemeinsame Taktik der kommunalen Versorger angeregt

München/27. Oktober 2009. „Gibt es die Chance für ein großes, kommunal geprägtes, international operierendes Gasbeschaffungsunternehmen für ganz Deutschland?“, fragte Marc Hall, Geschäftsführer Bayerngas, im Fazit seines Vortrages „Erdgasbeschaffung für Stadtwerke auf internationalen Märkten“ auf dem MCC-StadtwerkeForum am heutigen Dienstag in Düsseldorf. Hall ist überzeugt, dass bei der kommunalen Gasbeschaffung ein „gesamtdeutsches Format angestrebt werden muss“. Die nächste Stufe liegt seines Erachtens auf dem internationalen Gasmarkt. Um hier erfolgreich zu sein, müssen die kommunalen Unternehmen für internationale Partner sichtbar sein.
Das ginge, so Hall, nur über den weiteren Aufbau von Gaskompetenz und Größe. Wenn dieser Weg eingeschlagen wird, müssen sich Stadtwerke bei der Gasbeschaffung zusammenfinden. Deshalb stiegen die Chancen für die nächste Ebene der Kräftebündelung von deutschen Stadtwerken. Entscheidend ist, auch auf dem internationalen, europäischen Markt nicht alles auf eine Karte zu setzen. „Internationalität muss nicht beim professionellen Trading an europäischen Hubs enden. Das Potenzial der Gasmärkte kann umfassender ausgeschöpft werden“, so Hall weiter. Sowohl direkte Verträge mit Produzenten als auch selbstgefördertes Erdgas sind neben den Verträgen mit deutschen Importeuren wichtige Bausteine eines wettbewerbsoptimierten Beschaffungsportfolios. Der Anspruch und Ehrgeiz der Stadtwerke in der Gasbeschaffung ist gestiegen – das sei der Treiber für die nächste Stufe.

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