4. VDI-Konferenz „Gebäude der Zukunft“ am 22. und 23. November 2010 in Frankfurt am Main mit dem Schwerpunkt „Wirtschaftliche Optimierung im Gebäudebestand“

  • 4. VDI-Konferenz „Gebäude der Zukunft“ am 22. und 23. November 2010 in Frankfurt am Main mit dem Schwerpunkt „Wirtschaftliche Optimierung im Gebäudebestand“

  • VDI-Spezialtag „Prozessoptimierung in der Gebäudebewirtschaftung“ am 24. November 2010

Der Sanierungsbedarf in Deutschland wird in den nächsten Jahren drastisch zunehmen. Knapp 70% der Bauinvestitionen werden in bestehende Gebäude fließen. Unter dem Motto „Wirtschaftliche Optimierung im Gebäudebestand“ bietet das VDI Wissensforum fachlichen Austausch auf der 4. Konferenz „Gebäude der Zukunft“ am 22. und 23. November 2010 in Frankfurt am Main.

Auf der VDI-Konferenz „Gebäude der Zukunft“ am 22. und 23. November 2010 in Frankfurt geht es um die wirtschaftliche Optimierung im Gebäudebestand.

Den Initialvortrag hält der erfolgreiche Architekt Jürgen Engel, geschäftsführender Gesellschafter von KSP Jürgen Engel Architekten in Frankfurt, über die Zukunftsaufgaben Bauen im Bestand. Er wird sich unter anderem mit der Bestandsanalyse als Grundlage für innovative Konzepte beschäftigen. Anschließend werden nachhaltige Immobilien- und Instandhaltungsstrategien aus Sicht von Immobilienfonds, Betreibern und Industrie vorgestellt. Weitere wichtige Programmpunkte sind die Green Building Zertifikate im Bestand sowie Bewertungssysteme im Vergleich – DGNB, LEED und TÜV-SÜD -, energetische Optimierungs- und Einsparpotenziale sowie Lebenszykluskosten.

Projektbeispiele wie TRIANON, Frankfurter MesseTurm, Frankfurter Volksbank, öffentliche Sanierungen wie Schulen und Kreishaus Siegen werden abschließend vorgestellt.

Die gesamte Wertschöpfungskette wird durch den VDI-Spezialtag „Prozessoptimierung in der Gebäudebewirtschaftung“ am 24. November 2010 vervollständigt. Hierbei steht im Mittelpunkt, wie sich bei der organisatorischen und anlagentechnischen Optimierung von Prozessen Verschwendung vermeiden lässt. Die Porsche Consulting GmbH stellt einen Ansatz zur Gestaltung von schlanken Prozessen im Immobilienzyklus vor. Weitere Themen sind unter anderem energetische und betriebliche Effizienz mit Hilfe von moderner Gebäudeleittechnik, Praxisbeispiele für eine lebenszykluskostenoptimierte Gebäudebewirtschaftung, Monitoring, die erfolgreiche Start-up-Phase – Ausschreibungsprozess, Verträge, Rollenverständnis sowie die Roadmap zur energetischen Sanierung des Universitätsklinikums Regensburg.

Die Veranstaltungen wenden sich an Investoren, Bauherren, Projektentwickler, Asset Manager, Fondbetreiber und Property Manager sowie an alle Fachleute aus den Bereichen Architektur, Technische Gebäudeausrüstung und Bautechnik.

Anmeldung und Programm unter www.vdi.de/zukunft-gebaeude oder über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 (0) 211 62 14-2 01, Telefax: -1 54.

Über das VDI Wissensforum
Das VDI Wissensforum mit Sitz in Düsseldorf ist seit mehr als 50 Jahren einer der führenden Weiterbildungsspezialisten für Ingenieure sowie für Fach- und Führungskräfte im technischen Umfeld. Die fast 1.000 Veranstaltungen im Jahr decken alle relevanten Branchen ab. Das Angebot reicht von Seminaren und Technikforen über modulare Lehrgänge mit abschließender Zertifizierung bis zu Fachtagungen und Kongressen. Dabei gewähren permanente Marktrecherche, ein großes Expertennetzwerk und das ausgeprägte Know-how des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) die hohe Qualität der Veranstaltungen.

HTI – auf der ersten IFAT ENTSORGA 2010

Vom 13. – 17. September 2010 gehen die IFAT und die ENTSORGA zum ersten Mal gemeinsam als Weltleitmesse für die Umweltbranche an den Start.

Als Power-Duo ist die IFAT ENTSORGA ein effizientes Forum und bietet Orientierung für Unternehmen und Fachbesucher. Die HTI-Gruppe (Fachgroßhandel für Tiefbau und Industrietechnik) stellt dort die Themenbereiche Klärwerkstechnik, Geotechnik, Bahn/Kabelschutz, Geothermie, HTI Eigenmarken und Garten- und Landschaftsbau in den Mittelpunkt ihrer diesjährigen Messepräsentation. Begleitend finden an drei Thementagen interessante Fachvorträge und Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen statt – und das alles aus einer Hand!

Vor allem der Garten- und Landschaftsbau hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Daher hat die HTI-Gruppe diesen Sortimentsbereich ausgebaut und bietet viele neue Produkte an, die für alle Anforderungen einer modernen Landschaftsgestaltung die optimalen Gestaltungsmittel liefern. Im Fokus stehen außerdem die Möglichkeiten umweltfreundlicher Energiegewinnung und die Chancen der Mehrfachnutzung von Ressourcen, wie etwa bei der Wiederaufbereitung von Wasser oder auch der Einsatz im Bahnbau. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Themen Abwasser und Kanalbau.

HTI-Portfolio
Im abgestimmten HTI-Sortiment sind innovative Produkte und zukunftssichere Technologien gebündelt. Insgesamt beliefert die HTI ihre Kunden mit Produkten aus den Bereichen Entsorgung, Versorgung, Elektro- und Telekommunikation, Klärwerkstechnik, Regenwasserbewirtschaftung und Regenerative Energien, Industrie- und Gebäudetechnik, GaLaBau, Straßenbau sowie Baumaschinen / Geräte / Werkzeuge. Darüber hinaus liefert sie umfangreichen Service und Logistikkonzepte.

Unbedingt vormerken: die Thementage am 14., 15. und 16. September!
Zusätzlich bietet die HTI-Gruppe auf der Messe das tägliche HTI-Gespräch sowie interessante Fachvorträge zu aktuellen Themen. Damit liefert sie ihren Kunden – bestehenden wie neuenüber ihr Kerngeschäft des Handels hinaus wertvolles Know-how und engagiert sich als Wissensvermittler und Kommunikator. Denn neben modernen Produkten sind die langjährige Erfahrung und umfassende Beratung die großen Stärken der Unternehmensgruppe. Auf der IFAT ENTSORGA 2010 diskutieren daher Fachleute unter anderem über neue Entwicklungen im Straßenbau, in der Klärwerkstechnik und im Kanalbau.

14.9.2010 Thema: Straßenbau
• HTI-Gespräch: „Sind in Zukunft Schächte und Straße entkoppelt?“
• Vortrag 1: „Kostengünstiges Bauen im Straßenbau mit Geotextilien“
• Vortrag 2: „Entwicklungen in der Regenwasserbewirtschaftung – Neue Anforderungen an
den Straßenbau?“

15.9.2010 Thema: Klärwerkstechnik
• 14.00 Uhr „Die HTI stellt sich vor“: Pressegespräch mit Horst Collin, persönlich
haftender Gesellschafter der Rhein Ruhr Collin KG
• HTI-Gespräch: „Erfüllen Ihre Abwasseranlagen die Herausforderungen der Zukunft?“
• Vortrag 1: „IDS Connect – Optimierung der HTI-Online Funktionen“
• Vortrag 2: Energieoptimierung mit Leittechnik und Monitoring

16.9.2010 Thema: Kanal
• HTI-Gespräch: „Sind die deutschen Regelwerke und Vergabesysteme veraltet?“
• Vortrag 1: „Grundstücksentwässerung – Herausforderung an den Kanalbau!“
• Vortrag 2: „Emissionsbetrachtungen im grabenlosen Leitungsbau –
Einsparungsmöglichkeiten gegenüber offener Bauweise“

Alle Vorträge finden auf dem HTI-Stand statt, der viel Platz für Gespräche und Austausch bietet.
Messestand 235 in Halle B6.

Hessische Energiespar-Aktion: Ihre beste Ausbeute liefern Solaranlagen zur Warmwasserbereitung in den Sommermonaten

Sommerzeit: Hoch-Zeit für Solaranlagen zur Warmwasserbereitung

Mit einer richtig eingestellten Anlage kann für 3 Monate der Kessel ganz abgeschaltet werden. Das spart Heizenergie, Strom und Abgase, die bei Kaltstarts des Kessels besonders hoch liegen“, so Werner Eicke-Hennig, Leiter der Hessischen Energiespar-Aktion“.

Für Wohnhäuser ist der Flachkollektor die technisch sinnvolle und kostengünstige Entscheidung. Er sollte unverschattet auf Steil- oder Flachdach oder im Vorgarten angebracht werden können. Ideal bei Kollektoren für die Warmwasserbereitung sind 35 Grad Dachneigung und Südorientierung. Auch wer leicht aus der Südorientierung herausgehen muss oder eine steilere oder flachere Dachneigung hat (30-60 Grad), erhält noch 90-95 % des maximal möglichen Solarertrages.

Der Flachkollektor besteht aus einem gedämmten Kasten, in dem ein Wärmetauscher (Absorber) aus Stahlblech oder ALU liegt, der schwarz gestrichen ist. Damit nimmt er die Solarstrahlung gut auf. Rohre im Wärmetauscher werden von der Wärmeträgerflüssigkeit durchflossen (Wasser oder meist Sole), die sich aufheizt und zum Warmwasserspeicher gepumpt wird. Eine Glasabdeckung verhindert einen zu großen Wärmeverlust an die Umgebungsluft.

Teurere Kollektortypen, wie der Vakuumflachkollektor oder der Vakuumröhrenkollektor sind sinnvoll, wenn man zu wenig Dachfläche oder eine ungünstige Dachneigung hat, oder Kol-lektorflächen zeitweise verschattet werden. Kollektoren vertikal auf der Südwand bringen einen rund 30 % geringeren Ertrag. Das gleicht ein Röhrenkollektor durch seinen besseren Wirkungsgrad wieder aus.
Die Preise für Flachkollektoren liegen bei 200- 250 € pro qm (nur Kollektor), Vakuumröhren-kollektoren können 2,5-mal teurer sein. Die ganze Anlage mit Speicher und Einbau kann für einen 4-Personen-Haushalt 4.000-5.000 € kosten. Hier machen ihnen die hessischen Heizungsbaufachbetriebe und Dachdecker gerne ein Angebot für Ihren konkreten Fall.

Für ein Einfamilienhaus mit 4 Personen sind 4 qm Flachkollektor und ein 300 Liter-Warmwasserspeicher völlig ausreichend. Eine Familie mit einem etwas größeren Warmwas-serverbrauch (200 Liter pro Tag), kann bei 4 qm Flachkollektor mit einem Ertrag von 1.600 kWh pro Jahr vom Dach rechnen. Dies entspricht 160 Liter Heizöl pro Jahr.

Das Energiesparziel in Hessen liegt bei mindestens 10 Liter Heizöl oder m³ Erdgas pro qm und Jahr. Solaranlagen in der Größe von 4-6 qm Kollektorfläche bringen einen Ertrag von 1 bis 2 Liter pro qm und Jahr (oder 1-2 cbm Erdgas/qm und Jahr). Da die meisten hessischen Wohngebäude noch 20 Liter Heizöl pro qm und Jahr benötigen, sieht man: „Die Solaranlage zur Warmwasserbereitung ist ein Schritt in die richtige Richtung, dem weitere fünf Schritte folgen müssen: Neuer Brennwertkessel, Dämmung der Außenwand, Dämmung des Daches, neue Wärmeschutz-Isolierverglasung und Dämmung der Kellerdecke gehören auch dazu“, so Werner Eicke-Hennig.

Informationen zu den aktuellen Förderrichtlinien und -möglichkeiten finden Sie unter www.kfw.de, www.bafa.de, oder www.foerderdata.de

Die Energiespar-Information Nr. 14 enthält alle Informationen zu Solaranlagen auf einen Blick. Sie gibt es im Internet unter www.energiesparaktion.de Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.