Türen und Tore: wichtige Elemente für nachhaltiges Bauen

Auf der BAU 2011 sollen die ersten Umweltdeklarationen (EPD´s) für Türen präsentiert werden

Tor- und Türantriebstechnik ist seit jeher fester Bestandteil der BAU, Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme. Die entsprechenden Systeme und Technologien, bisher in Halle B2 zuhause, belegen auf der BAU 2011 die Halle B3 sowie Teile der Halle C3 und rücken damit näher an den Bereich Türen und Fenster. Insgesamt vergrößert sich dieser Ausstellungsbereich auf rund 15.000 m² Fläche. Der Megatrend auch hier: Nachhaltigkeit.

Ausschreibungen verlangen auch von Tür- und Torherstellern immer häufiger Informationen über die Nachhaltigkeit ihrer Produkte. Mit den genannten Anforderungen und Checklisten seien die Hersteller aber „oft überfordert“, hat Ulrich Sieberath, Leiter des Forschungsinstituts ift Rosenheim, beobachtet: „Es herrscht eine große Unsicherheit.“

Das Problem:
Nachhaltigkeitszertifikate
sind zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber Bauherrn, Behörden, Investoren und die Wohnungswirtschaft verlangen Nachweise, um die Investitionssicherheit, Wiederverkaufsfähigkeit und Energieeffizienz von neuen oder sanierten Gebäuden von neutraler Stelle bestätigt zu bekommen. Hinzu kommt: Nachhaltigkeitsprüfungen können nach verschiedenen internationalen Bewertungssystemen vorgenommen werden (z.B. BREEAM in England, Casbee in Japan, LEED in den USA, Green Star in Australien, DGNB in Deutschland), die miteinander konkurrieren. Eine Vereinheitlichung ist nicht in Sicht. Ausbaden müssen das die Hersteller, von denen beispielsweise in Ausschreibungen verlangt wird, die Nachhaltigkeit von Türen nach LEED nachzuweisen.

Das ift Rosenheim arbeitet deshalb mit Nachdruck an Umweltproduktdeklarationen für Bauelemente, insbesondere für Fenster und Türen. Diese „EPD´s“ (Environmental Product Declaration) sollen es den Herstellern erleichtern, die verlangten Nachhaltigkeitsnachweise zu erbringen. Detaillierte Bewertungskriterien werden die Unterschiede zwischen den Produkten transparent und für den Bauherrn erkennbar machen. Andreas Matschi, Leiter Produktmanagement Bauteile des ift, erklärt das anhand eines Beispiels so: „Ist ein Produkt leicht zu warten, zu pflegen und zu demontieren, muss es einen Bonus in Punkto Nachhaltigkeit und Ökonomie geben, da mit erheblich geringeren Folgekosten kalkuliert werden kann.“

Lobbygruppen und Verbände sind in die laufenden Forschungsprojekte eingebunden. Ziel ist es, für ganz Europa geltende Bewertungssysteme zu erstellen, und, ganz wichtig: Die Systeme für Fenster sollen materialunabhängig sein, um die Rahmenwerkstoffe nicht gegeneinander auszuspielen. Ift-Chef Sieberath verspricht: „Auf der BAU 2011 werden wir die ersten EPD´s für Türen und Fenster präsentieren“.

Die Zeit drängt. Nachhaltigkeitszertifizierungen sind bei großen Bauvorhaben heute schon die Regel, obwohl es keine entsprechenden Vorschriften oder gesetzlichen Verankerungen gibt. Hinzu kommt, dass Banken zunehmend dazu übergehen, Kreditraten an Zertifizierungsergebnisse zu koppeln. Die Immobilienwirtschaft und auch der Bund als milliardenschwerer Bauherr treiben das Thema Zertifizierung voran. Die Anforderung an alle neuen Bundesbauten sei, das DGNB-Zertifikat in Silber oder besser noch in Gold zu erhalten, so Ministerialrat Hans-Dieter Hegner, Leiter des Referats Bauingenieurwesen, Nachhaltiges Bauen und Bauforschung im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).

Auch auf der BAU 2011 geht das Bundesbauministerium mit dem Thema Nachhaltigkeit in die Offensive. Ein zweitägiger Kongress beschäftigt sich an den ersten beiden Messetagen damit und auf einer Sonderschau in Halle C2 werden gemeinsam mit Industriepartnern entsprechende Produktlösungen präsentiert.
„Green Envelope – Nachhaltig Bauen mit Fenstern, Fassaden und Türen“ – so hat das ift Rosenheim seine Sonderschau in Halle C4 überschrieben. Anhand von Produkten wird erklärt, wie die Environmental Product Declaration als Grundlage für Zertifizierungen nach DGNB, LEED oder BREEAM genutzt werden kann.

Zur BAU 2011
Die BAU 2011, Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme, findet vom 17. bis 22. Januar 2011 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Erwartet werden mehr als 1.900 Aussteller aus über 40 Ländern sowie mehr als 210.000 Besucher aus rund 150 Ländern. Auf 180.000 m² Fläche präsentiert die BAU Architektur, Materialien und Systeme für den Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau im Neubau und im Bestand. Sie führt, weltweit einmalig, alle zwei Jahre die Marktführer der Branche zu einer Gewerke übergreifenden Leistungsschau zusammen. Mit über 38.000 Planern ist die BAU zugleich die weltgrößte Fachmesse für Architekten und Ingenieure. Das Angebot ist nach Baustoffen sowie nach Produkt- und Themenbereichen gegliedert. Zukunftsweisende Themen wie „Nachhaltiges Bauen“ spielen quer durch alle Ausstellungsbereiche eine wichtige Rolle. Die zahlreichen attraktiven Veranstaltungen des Rahmenprogramms, darunter hochkarätige Foren mit Experten aus aller Welt, runden das Messeangebot ab

Mall nimmt eines der modernsten Prüf- und Entwicklungszentrum für Abscheider, Regenwasser- und Kläranlagen Europas in Betrieb

Entwicklungszentrum sichert Vorsprung in der Entwässerungstechnik

Die Mall GmbH in Donaueschingen, die Produkte zum Schutz von Umwelt und Klima an sechs Standorten herstellt und europaweit vertreibt, kann ihre Produkte zukünftig noch besser entwickeln und schneller an den Markt bringen. Die Voraussetzung dafür schafft ein modernes Prüf- und Entwicklungszentrum für Abscheider, Regenwasser- und Kläranlagen, das schon in Betrieb genommen und jetzt im Beisein der Regional- und Fachpresse der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Im neuen Prüf- und Entwicklungszentrum für Entwässerungsanlagen wird Regenwasser genutzt und mit Pellets geheizt.
Im neuen Prüf- und Entwicklungszentrum für Entwässerungsanlagen wird Regenwasser genutzt und mit Pellets geheizt.

Am Standort in Donaueschingen hat das Familienunter-nehmen für insgesamt 1,3 Millionen Euro eines der modernsten Prüf- und Entwicklungszentren in Europa gebaut. „Mall setzt mit dieser automatisierten Prüfstrecke neue Standards in Innovation und Vielfalt“, erläuterte Geschäftsführer Markus Grimm, „damit werden wir unsere Produkte schneller marktreif gestalten und unsere Themenführerschaft bei unseren Spezialprodukten für Entwässerungssysteme festigen und sogar noch ausbauen!“

Mall setzt Qualitätsmaßstäbe
Der mustergültige Neubau auf dem Betriebsgelände in Donaueschingen verfügt über eine Prüfstrecke für Abscheider, Kläranlagen und Regenwassersysteme, eine moderne Werkstatt und über ein mit automatisierter Steuerungs- und Messtechnik ausgestattetes Prüflabor. Dort arbeiten seit wenigen Wochen zwei Entwicklungsingenieure, die sich tagtäglich um die Verbesserung und Weiterentwicklung am Markt eingeführter oder die Entwicklung neuer Produkte kümmern. Auf diese Weise festige Mall seinen Vorsprung in der Entwässerungstechnik. Es sei das erklärte Ziel, so Markus Grimm, mit den eigenen Produkten eindeutige Qualitätsmaßstäbe auf dem Markt zu setzen. Das Testlabor ermöglicht es Mall, seine Produkte innerhalb kurzer Zeit zum Beispiel auf veränderte Vorschriften im Umweltschutz oder das aktuell novellierte Wasserhaus-haltsgesetz ein- oder umzustellen. Diese Testergebnisse werden von der Landesgewerbeanstalt Bayern in Würzburg geprüft und, soweit erforderlich, dem Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) in Berlin zur Zulassung vorgelegt.

Aktuelle Neuentwicklungen
Die Mall GmbH verknüpft die Inbetriebnahme des mustergültigen Prüf- und Entwicklungszentrums mit dem Start einer Qualitäts- und Produktoffensive. Es ist das erklärte Ziel, die Entwicklungspotenziale und Produktivität des Unternehmens und seiner Mitarbeiter durch die leistungsfähige Anlage noch besser auszuschöpfen. In der Pipeline des Prüfzentrums befinden sich aktuell die Neuentwicklungen eines Hochleistungsabscheiders und einer Anlage zur Behandlung von Regenwasser. Auf der neuen Prüfstrecke können Belastungstests für Entwässerungsanlagen mit einer Reinigungsleistung von bis zu 200 Litern pro Sekunde unter realistischen Bedingungen durchgeführt werden.
Immer häufiger müssen Hersteller von Spezialprodukten für Entwässerungssysteme den Nachweis liefern, dass ihre Produkte die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Ver-schärfte Auflagen enthält auch das novellierte Wasserhaus-haltsgesetz, das Industrie- und Gewerbebetrieben sowie Kommunen vorschreibt, Regenwasser nicht mehr in den Kanal einzuleiten, sondern gereinigt vor Ort im Boden zu versickern. Aus diesem Grund entwickelt Mall derzeit eine zweistufige Anlage zur Behandlung von Regenwasser, die über 90 Prozent der Schadstoffe zurückhält und so die ge-setzliche Norm von 80 Prozent deutlich übertrifft. „Ich begrüße es, dass immer mehr Produkte vom DIBt zugelassen werden müssen“, erklärte Markus Grimm, „auf diese Weise werden einheitliche Qualitätsstandards festgeschrieben.“

Mall breit aufgestellt
Die Mall GmbH bietet bereits seit vielen Jahren eine breite und langlebige Produktpalette zum Schutz von Umwelt und Klima. Schwerpunkte bilden der Pumpen- und Anlagenbau, Abscheider für Fette und Öle, Kläranlagen, solare Pufferspeicher, Behälter für Regenwasser, Hackschnitzel und Pellets sowie Entwässerungsanlagen u.a. für Flughäfen, Parkplätze oder Neubaugebiete. Mall unterhält Produktionsstandorte in Donaueschingen, Haslach, Ettlingen, Nottuln, Coswig und in Ungarn. Vertriebsniederlassungen bestehen in der Schweiz, in Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Dänemark, Polen, Schweden, Kroatien sowie in den Beneluxstaaten. Rund 440 Mitarbeiter erwirtschafteten 2009 einen Umsatz von 55 Millionen Euro.

Mall GmbH
Hüfinger Straße 39-45
78166 Donaueschingen
Deutschland
www.mall.info

Runder Messe-Auftritt von AZUR Solar auf Intersolar Europe 2010

Viel Lob für neues Standdesign des mittelständischen Technologieunternehmens AZUR Solar aus Baden-Württemberg. Fachpublikum interessierte sich auf der Intersolar Europe 2010 für Produktinnovationen und Unternehmensentwicklung.

Häufig wurden wir zu unserem neuen Messestand beglückwünscht. Sein Design setzt ganz bewusst auf harmonisch fließende Linien und symbolisiert Offenheit.

Azur Solar Stand Intersolar Europe 2010
Azur Solar Stand Intersolar Europe 2010

Damit spiegelt der Stand unser Credo als international führendes PV-Technologieunternehmen wieder. Denn AZUR Solar ist stets offen für neue technologische Entwicklungen“, stellt Geschäftsführer Bernd Sauter nach der Intersolar Europe 2010 zufrieden fest. Am dynamischen AZUR Solar-Stand interessierte sich das internationale Fachpublikum auch für zwei Weiterentwicklungen bereits bestehender Produkte, die in München Premiere feierten: Erstens für die beiden RAL-Farbtöne bei der revolutionären Beschichtung für Modul-Oberflächen AZUR 2P und zweitens für neuartige Befestigungsmöglichkeiten der Powerfolie AZUR 2F, mit beispielsweise mit solidem Klettband.

Die Fachwelt richtete ihr Augenmerk aber nicht nur auf Produkte und innovative Technologien, sondern auch auf die grundsätzliche Entwicklung des Unternehmens: Bernd Sauter und seine Kolleginnen und Kollegen aus Geschäftsleitung, Vertrieb und Marketing fielen die Fragen nach der erfolgreichen Fortentwicklung von AZUR Solar in den letzten Jahren auf:  „Es gab großes Publikumsinteresse an unseren Produktinnovationen, aber auch wachsende Aufmerksamkeit für das Unternehmen AZUR Solar an sich. Dabei ist mir sehr wichtig, dass wir ein bodenständiges Unternehmen bleiben, das sich Schritt für Schritt mit den eigenen Ergebnissen von Forschung und Entwicklung vorwärts bewegt. Die starke Aufmerksamkeit der Fachmedien für unseren Stand freut uns besonders.“

Die duale Vertriebsstrategie von AZUR Solar zielt auf europäische und internationale Märkte zugleich ab. Noch größer als in den vergangenen Jahren war die Resonanz beim außereuropäischen Publikum. Beispielsweise fanden viele Gäste aus der arabischen Welt und auch Israel den Weg zum „Hingucker“-Stand von AZUR Solar.

Unser Beitrag zur Einsatzfähigkeit und Effizienzsteigerung der Photovoltaik durch die Systeme AZUR 2P und 2F wird in Europa und Amerika wahrgenommen, vor allem aber auch im arabischen Raum. Unsere große Kompetenz für Wüstenregionen stellen wir auch in den jüngsten Planungen für Pakistan unter Beweis.“

AZUR Solar GmbH
Im Alpenblick 30/1
88239 Wangen
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Tel. 07528/9208 0
Fax 07528/9208 29
E-Mail info@azur-solar.com

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