Verbreiterung des Produktportfolios durch Heizkesselsteuerung Logamatic

Speziell für die Heizkesselbaureihe UT-L steht den LOOS Kunden nun auch das Regelgerät Buderus Logamatic 4321 mit der Bedieneinheit MEC2 zur Verfügung.

LOOS hat als 100-prozentige Tochtergesellschaft von Bosch Thermotechnik Zugriff auf den breiten Systembaukasten von Buderus.
Neben dem bereits tausendfach eingesetzten Regelsystem Logamatic 4321 können Planungsbüros auch auf die innovativen Touchpanel- und SPS-basierten Steuerungen LOOS LBC / LSC zurückgreifen.

Folgende Funktionen und Möglichkeiten bietet die Logamatic 4321 für den Heizkessel UT-L in der Basisvariante:

  • Regelfunktionen für sparsame, effiziente und umweltschonende Energieerzeugung und Verteilung
  • Anzeige von Anlagendaten einschließlich der aktuellen Temperaturwerte
  • Außentemperaturgeführte Regelung
  • Rücklauftemperaturabsicherung
  • Leistungsregelung für Feuerungen
  • Sicherheitstechnische Abschaltungen der Feuerung
  • Ansteuerung Kesselkreispumpe
  • Wahl zwischen verschiedenen Wochenheizprogrammen zur Festlegung von Heizzeiten und -pausen, orientiert an den Nutzergewohnheiten
  • Funkuhr-Empfang aktivierbar für genaueste Uhrzeit und automatische Sommer-/Winterzeit-Umstellung
  • Komfortfunktionen zur kurzzeitigen Beeinflussung des regulären Heizprogramms

Je nach Kundenbedarf oder auch zur nachträglichen Erweiterung lassen sich in vorbereitete Steckplätze zusätzliche Module für Sammelstörmeldungen oder bedarfsabhängige Folgesteuerungen integrieren.

Dank genauer Abstimmung auf die Kesselbaureihe UT-L gehören Schnittstellenproblematiken der Vergangenheit an. Eine umfangreiche Dokumentation und die zur Verfügung stehenden Planungsunterlagen unterstützen bei der regelungstechnischen Auslegung der Anlagen. Am Kessel vorgesehene Halterungen gewährleisten die einfache Installation der Regelgeräte. Der Kesselbetreiber profitiert durch ein energieeffizientes, kostengünstiges und einfach zu bedienendes System mit beleuchteter Klartext-Anzeige.

Da LOOS ein Unternehmen von Bosch Thermotechnik ist, können den Kunden künftig verstärkt integrierte Komplettlösungen angeboten werden. Eine vollständige Systemabdeckung durch den LOOS After Sales Service ist dabei selbstverständlich.

Über LOOS INTERNATIONAL
Die 1865 gegründete LOOS INTERNATIONAL ist mit insgesamt über 100.000 in mehr als 140 Länder gelieferten Systemen Marktführer bei Großkesseln. Gefertigt werden jährlich circa 1.500 Dampf- und Heißwasserkesselanlagen für alle industriellen und gewerblichen Anwendungszwecke. Modernste Produktionswerkstätten in Deutschland und Österreich sichern einen Qualitätsvorsprung, den offizielle Prüf- und Qualitätssiegel fast sämtlicher Zulassungsbehörden und Zertifizierungsinstitute der Welt bestätigen.

Zum Lieferprogramm von LOOS INTERNATIONAL gehören Dampfkessel in einem Leistungsbereich von 175 bis 55.000 kg/h. Weiterhin fertigt LOOS Heißwasserkessel für Leistungen bis 38 MW und Heizkessel bis 19,2 MW. Die Kesselbaureihen werden in allen Druckstufen und für alle flüssigen oder gasförmigen Brennstoffe hergestellt. LOOS-Kesselhauskomponenten in Modultechnik erleichtern die Planung, die Errichtung und den Betrieb der Kesselsysteme. Das engmaschige, rund um die Uhr erreichbare Kundendienststellennetz und ein 24h-Ersatzteilservice runden das Programm ab und stellen kürzeste Reaktionszeiten sicher.

Sunways fördert den Einsatz von gebäudeintegrierter Photovoltaik

Vor wenigen Tagen fand in Konstanz das erste „Bodensee Symposium Architektur und Solartechnik“ statt – veranstaltet vom Fachgebiet Energieeffizientes Bauen an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung.

Ziel der Veranstalter ist es, die bauliche Integration von Solartechnik zu fördern und dabei insbesondere Funktion und Gestaltung zu verbinden.

Das von der Sunways AG (FWB: SWW; ISIN DE0007332207) unterstützte Symposium gehört zu einem internationalen Projekt, das von der Hochschule Konstanz, der Universität St. Gallen, der Hochschule Liechtenstein, der Hochschule für Technik Rapperswil sowie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften getragen wird.

Hartmut Maurus, Architekt und Fachmann der Sunways AG für gebäudeintegrierte Photovoltaik (GIPV), stellte den Teilnehmern des Symposiums eine Auswahl von Gebäuden vor, die mit kundenindividuellen Systemlösungen der Sunways AG realisiert wurden: Das Spektrum reicht von Wohnhäusern über Bürogebäude bis hin zum Hochregallager. Außerdem informierte er über die wirtschaftlichen Aspekte solcher Lösungen. Während einer Exkursion konnten die Teilnehmer das Unternehmen kennen lernen und Gebäude mit integrierter Photovoltaik im Raum Konstanz besichtigen.

Bei gebäudeintegrierter Photovoltaik ersetzt eine multifunktionelle Gebäudehülle oder -überdachung (Regen- und Sonnenschutz, Energieerzeugung, Design und Gestaltung) die herkömmlichen Baumaterialien. Die Betriebskosten der Gebäude können durch die Stromproduktion teilweise gedeckt werden. Mit einer Amortisation der Mehrkosten ist – je nach Komplexität der Fassade – in 10-20 Jahren zu rechnen. Im Unterschied zu ständig steigenden Baukosten, sinken die Kosten für PV-Systeme kontinuierlich. Daher könnten in wenigen Jahren Fassaden mit integrierter Photovoltaik günstiger als die bisherigen Baumaterialien sein. Darüber hinaus bieten entsprechende Lösungen mehr Unabhängigkeit von Energieversorgern bis hin zur Energieautarkie, d.h. der Selbstversorgung. Nach Vorgaben der EU sollen alle Neubauten ab 2019 energieautark sein.

Im Rahmen des „Solardecathlon Europe 2010“ unterstützt die Sunways AG das Gebäudeprojekt „home+“ der Hochschule für Technik in Stuttgart. Die Fakultät für Architektur und Gestaltung der Hochschule will zeigen, dass es möglich ist, anspruchvolle Architektur und Stromerzeugung durch Photovoltaik miteinander zu verbinden. Moderne Dach- oder fassadenintegrierte Photovoltaik-Module eignen sich hervorragend als Gestaltungsmittel für Gebäudefassaden und Indachanlagen. Sunways stellt für das Projekt farbige Solarzellen zur Verfügung.

Der „Solardecathlon“ ist das globale Event für den kreativen Architektennachwuchs im Bereich der Gebäudeintegration von erneuerbaren Energien. Dabei treten 20 ausgewählte Hochschulteams aus der ganzen Welt an, um bis Juni 2010 ein ausschließlich mit solarer Energie betriebenes Wohnhaus zu entwerfen und zu bauen. Dann werden die Häuser aller Teams in Madrid der Öffentlichkeit präsentiert und die Sieger gekürt. Der Wettbewerb wurde 2003 vom US-amerikanischen Energieministerium ins Leben gerufen. 2010 findet er zum ersten Mal in Europa statt – mit dem spanischen Wohnungsbauministerium als zusätzlichem Förderer.

Im Wettbewerb des Jahres 2007 unterstützte die Sunways AG das siegreiche Gebäudeprojekt der Technischen Universität Darmstadt. Das preisgekrönte Gebäude wurde anschließend im Rahmen eines Forschungsprojektes des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung weiterentwickelt; seit 2009 wird es als „Plus-Energie-Haus“ (das mehr Energie produziert, als verbraucht wird) in mehreren deutschen Städten ausgestellt – zuletzt in Frankfurt am Main. Besonderheit des Gebäudes sind transparente Sunways Solarmodule als Überdachung der Veranda: Zusätzlich zur Stromgewinnung sorgen die lichtdurchlässigen Elemente für Sonnen- und Sichtschutz.

Michael Wilhelm, Vorstandsvorsitzender der Sunways AG, kommentiert das Engagement des Unternehmens im Bereich der gebäudeintegrierten Photovoltaik: „Bei modernen Büro-, Funktions- und Repräsentationsgebäuden finden sich vielfach Konstruktionen aus Glas und Stahl, die sich hervorragend für den Einsatz von gebäudeintegrierter Photovoltaik eignen. Mit Blick auf eine nachhaltige Energieversorgung sehen wir hier für die Zukunft ein erhebliches Wachstumspotenzial. Denn GIPV bietet die einzigartige Möglichkeit, individuelles Gebäudedesign mit regenerativer Energiegewinnung zu verbinden.“

Wagner & Co Solartechnik setzt im Bereich Solarwärme erneut auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Valentin Software

Mit ihrer aktuellen Firmenversion der Software T*SOL Wagner 4.5 setzt die Wagner & Co Solartechnik GmbH im Bereich Solarwärme erneut auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Dr. Valentin EnergieSoftware GmbH

Beide Unternehmen gehören zu den Solarpionieren: Wagner & Co blickt auf 30 Jahre, Valentin Software auf 20 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. Zudem kann sich Wagner & Co zu den ersten Kunden der vor 15 Jahren von Valentin Software erstmals veröffentlichten Version 1.0 der Software T*SOL Professional zählen. Auch im Hinblick auf die wagnerspezifische T*SOL Firmenversion verbindet beide Firmen bereits ein 8- jähriger Know-how Transfer.

Als ausgesprochen komfortables Werkzeug ist das dynamische Simulationsprogramm T*SOL Professional inzwischen nahezu unabdingbar für Ingenieure, Planer und Installateure aus dem Bereich der Heiz- und Gebäudetechnik. Da liegt es natürlich nahe, dass Wagner & Co seinen Partnern und Geschäftskunden als Verkaufshilfe erneut eine aktuelle wagnerspezifische Variante dieser Software für die detaillierte Planung von solarthermischen Anlagen anbietet.

T*SOL Wagner 4.5 stellt dem Anwender 13 vorkonfigurierte Wagner-Solarsysteme zur Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung und Schwimmbadanbindung zur Verfügung. Eine große Parametertiefe sowie Optimierungsfunktionen unterstützen die Auslegung der solarthermischen Anlagen. Die Modellierung der Wagner-Kollektoren erfolgt anhand eines bewährten Kollektormodells, die Jahressimulation zur Ertragsprognose erfolgt auf Minutenbasis unter Anwendung validierter Rechenmodelle. Das Ergebnis der Planung, Simulation und Ertragsprognose wird in einem übersichtlichen Kurzbericht dokumentiert.

Selbstverständlich liefert T*SOL Wagner 4.5 bereits die nötigen Klimadaten von Standorten in ganz Europa und steht multilingual in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch sowie Spanisch zur Verfügung. Die entsprechende Demoversion zum Download finden interessierte Geschäftskunden unter www.wagner-solar.com im „Partnerbereich“.