Consense gibt wichtige Impulse für die Bau- und Immobilienwirtschaft

Europäische Plattform zur Nachhaltigkeit –  Die Consense  – internationaler Kongress und Fachmesse für Nachhaltiges Bauen – erweitert konsequent ihr Angebot.

Auf der Fachmesse stellen beispielsweise führende Hersteller ihre Lösungen in einem Themenpark „Sonnenschutz“ vor. Des Weiteren erhält die Messe Verstärkung durch eine Sonderschau zu nachhaltigen Bau- und Designmaterialien sowie eine Ausstellung von nachhaltigkeitsorientierten Stadtquartieren. Die beiden Organisatoren, die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB und die Messe Stuttgart, zeigen auf der dritten Consense vom 22.-23. Juni 2010 wieder ein attraktives Programm.

Die Consense hat sich als der Branchentreffpunkt zum Nachhaltigen Bauen in Kontinentaleuropa etabliert. Unter dem Motto „Nachhaltigkeit – quo vadis?“ bietet der Kongress Innovationen und zukunftsweisende Impulse für die Bau- und Immobilienwirtschaft. International renommierte Architekten, Ingenieure, Investoren, Projektentwickler und weitere Experten präsentieren Vorzeigeprojekte und diskutieren Erfahrungen.

Ein Highlight auf der Consense 2010: Erstmals erhalten modernisierte Bestandsbauten der Nutzungsart „Büro- und Verwaltungsgebäude“ das begehrte DGNB Vorzertifikat. Damit wird das Zertifizierungssystem der DGNB um eine neue, stark nachgefragte Variante erweitert.

Perspektiven für Kommunen bietet die Sonderschau der DGNB zu Stadtquartieren. Im Messebereich der Consense zeigen ausgewählte Städte ihre Ansätze zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Für Quartiere wurde in den letzten Monaten eine erste Version dieser DGNB Systemvariante erarbeitet. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Projekte, die an der Entwicklung teilnehmen und vermittelt Informationen zur Ausgestaltung des künftigen Zertifikats.

Nachhaltig zeigt sich die Veranstaltung auch im Hinblick auf den Klimaschutz: Messe und Kongress werden CO2-neutral durchgeführt. Dafür sorgt – wie schon in den Vorjahren – der Ökobilanzspezialist PE International. Das Unternehmen erfasst den Energieverbrauch der Veranstaltung und unterstützt zum Ausgleich Klimaschutzprojekte.

Kongressbesucher profitieren noch bis 10. Mai 2010 von einer Ermäßigung auf alle Zwei-Tages-Tickets. Die Fachmesse kann übrigens auch unabhängig vom Kongress besucht werden.

Das Programm der Consense steht auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen www.dgnb.de bereit.

Weitere Informationen:
Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
Kronprinzstraße 11
70173 Stuttgart
Tel.: +49 (0)711 72 23 22-0
Fax : +49 (0)711 72 23 22-99
Mail: info@dgnb.de
www.dgnb.de

Dezentrales Pumpensystem Wilo-Geniax erhält Designauszeichung

Red dot design award 2010 für „Wilo-Geniax“

Hochkarätig besetzte Expertenjury überzeugt / „Hervorragende Gestaltung und innovative Ansätze“ / Gestaltung von Mehnert Corporate Design / Hochwertiges, puristisches Erscheinungsbild / Innovation für die Wärmeverteilung in Heizungssystemen
seit Mitte 2009 auf dem Markt / Durchschnittlich 20 % Heizenergieeinsparung /

Dortmund. Das begehrte Qualitätssiegel „red dot“ für hohe Designqualität wurde jetzt dem Dezentralen Pumpensystem „Wilo-Geniax“ des Dortmunder Pumpenherstellers WILO SE verliehen. Im Rahmen des red dot award: product design 2010 konnte die seit Mitte 2009 verfügbare Innovation für die Wärmeverteilung in Heizungssystemen die hochkarätig besetzte, internationale Expertenjury überzeugen. Insgesamt hatten sich Designer und Unternehmen aus 57 Nationen mit 4.252 Produkten am aktuellen Wettbewerb beteiligt. Die offizielle Übergabe der Designauszeichnung an die Preisträger findet im Juli 2010 in Essen statt.

Das Design der „Wilo-Geniax“-Komponenten stammt – wie auch das der „Wilo-Stratos“-Hocheffizienzpumpen des Pumpenspezialisten – von dem renommierten Berliner Designbüro Mehnert Corporate Design GmbH & Co. KG. Es ist durch ein hochwertiges, puristisches Erscheinungsbild, fließende Formen sowie widerstandsfähige, farbstabile Oberflächen geprägt. Damit wird eine harmonische Integration in verschiedenste Wohn- oder Arbeitsumfelder ermöglicht. Mit dem „red dot“ honoriert die Jury – so Designexperte Professor Dr. Peter Zec, Initiator des red dot design award – eine „hervorragende Gestaltung und innovative Ansätze“ mit der sich die ausgezeichneten Produkte von der breiten Masse abheben.

Das Dezentrale Pumpensystem „Wilo-Geniax“ optimiert mit mehreren Miniaturpumpen an den Heizflächen bzw. Heizkreisen die Hydraulik der Wärmeverteilung bei Warmwasserheizungen und bietet so erhebliche Heizenergieeinsparungen und Komfortverbesserungen. Die herkömmliche „Angebotsheizung“ mit einer zentralen Heizungspumpe wird durch eine „Bedarfsheizung“ abgelöst – gepumpt wird nur, wenn Wärme benötigt wird. Hierfür verfügt das System über eine zentrale Steuereinheit mit moderner Computertechnik, den sogenannten „Geniax-Server“. Die Regelungsintelligenz, die mit Zentral- und Raumbediengeräten sowie Raumtemperatursensoren vernetzt ist, erkennt den Wärmebedarf der einzelnen Räume und versorgt die Heizkörper individuell mit Hilfe von robusten, stromsparenden Miniaturpumpen. Diese sind nicht größer als herkömmliche Thermostatventile, Design-Abdeckungen ermöglichen eine zeitgemäße Integration in das Wohn- bzw. Büroambiente.

Zentrale Vorteile des neuen Dezentralen Pumpensystems sind eine erhebliche Heizkostenersparnis um durchschnittlich 20 % – verglichen mit einem hydraulisch abgeglichenen konventionellen System – und ein automatischer hydraulischer Abgleich. Zudem bietet „Wilo-Geniax“ eine hohe Regelgüte und eine Wirkungsgraderhöhung des Wärmeerzeugers, indem die Vorlauftemperatur exakt an den momentanen Wärmebedarf im Heizungssystem angepasst wird. Einsatzbereiche sind Neubauten und auch die Nachrüstung von Altbauten, das System kann sowohl in Ein- und Mehrfamilienhäusern als auch in Nutzimmobilien wie Bürogebäuden eingebaut werden.

Aktuell hat Wilo neue Zentralbediengeräte, Raumbediengeräte und Raumtemperatursensoren in das Programm aufgenommen. Damit lässt sich das System jetzt noch besser auf die Anforderungen in Mehrfamilienhäusern und Nutzimmobilien abstimmen. Zugleich lassen sich durch die neuen Bedienvarianten die Investitionskosten für das System noch weiter reduzieren.

Weitere Informationen:
WILO SE, Nortkirchenstraße 100, D-44263 Dortmund
Tel.: +49 (0) 2 31 / 41 02-0, Fax: +49 (0) 2 31 / 41 02-7575
E-Mail: wilo@wilo.com, Internet: www.wilo.de und www.geniax.de

Leckagefreie Förderung aggressiver, korrosiver und toxischer Medien

Hermetisch dicht bis 120°C – Magnetkupplungspumpe Grundfos CRN MAGdrive

Im Rahmen des Varianten-Konzepts für die Hochdruckpumpen-Baureihe CR offeriert Grundfos mit der Permanentmagnet-Kupplung MAGdrive für CRN-Pumpen (medienberührte Teile aus Chromnickelstahl 1.4401) der Baugrößen 1 bis 90 auch eine wellendichtungslose Ausführung. Dabei schließt ein Spalttopf umweltgefährdende Medien hermetisch ein. Durch den Spalttopf hindurch treibt ein äußerer Magnetrotor den inneren Rotor an, der wiederum mit der Pumpenwelle verbunden ist. Die leckagefreie Magnetkupplung MAGdrive bietet dem Anwender eine sichere und technisch hochwertige Lösung, wenn kritische Medien zu fördern sind.

Hier ein Einsatzbeispiel: Ein Faser-Produzent setzt eine CRN MAGdrive-Pumpe im Vorprodukt-Kreislauf ein und fördert dort Polyacrylnitril, das in Dimethylformamid gelöst ist (DMF ist als toxisch und kanzerogen eingestuft). Hochviskoses Polyacrylnitril ist der Ausgangsstoff zur Produktion von Kohlenstoff-Fasern.

Sicherheit und Umweltschutz haben bei wellendichtungslosen Magnetkupplungspumpen Priorität, doch sollte auch hier die Energieeffizienz nicht gänzlich unbeachtet bleiben. Interessant ist deshalb die energetische Betrachtung der Grundfos-Lösung: Herkömmliche Magnetkupplungen weisen energetische Verluste von bis zu 30 % auf – und der Betreiber muss deshalb oft einen größeren Motor wählen. CRN MAGdrive-Pumpen sind hier deutlich effizienter: Bei den Motorgrößen zwischen 1,1 und 22 kW ist lediglich mit Verlusten von 2 bis 16 % zu rechnen. Weil als Standard Hocheffizienzmotoren der EFF1-Klasse zum Einsatz kommen, gelten Magnetkupplungspumpen von Grundfos als die verbrauchsgünstigsten Aggregate dieser Bauart.

Die sehr geringen Verluste erklären sich durch die Wahl besonders hochwertiger Komponenten: Der unmagnetische Spalttopf besteht je nach Einsatzbedingungen aus Hastelloy C4 oder Edelstahl 1.4571. Um die energetischen Verluste so gering wie möglich zu halten, ist der tiefgezogene Spalttopf mit einer Wanddicke von nur 0,4 mm ultradünn ausgeführt (die Kaltverformung gewährleistet dennoch eine hohe Stabilität).

Die hohe Magnetdichte der aus Neodym-Eisen-Bor (NdFeB) oder Samarium-Kobalt (SmCo) gefertigten Hochleistungsmagneten gewährleistet eine sichere Übertragung des Drehmomentes.

Die Pumpe kann auch in einer ATEX- sowie einer Low-NPSH-Ausführung geordert werden. Für besonders aggressive Medien stehen O-Ringe aus FXM (Fluoraz) oder FFKM (Kalrez) zur Verfügung.

Grundfos bietet die MAGdrive-Magnetkupplung bis zu einer Temperatur von 120°C an. Eine Erweiterung auf 180°C ist geplant.

Die technischen Eigenschaften der CRN MAGdrive auf einen Blick:

  • mehrstufige Edelstahl-Inline-Hochdruckpumpe mit Permanentmagnetkupplung
  • leckagefreie Förderung aggressiver, korrosiver und toxischer Medien
  • Förderströme bis 120 m³/h, Förderdruck max. 25 bar, Medientemperatur zwischen -30 und +120°C, zulässige Viskosität zwischen 0,3 und 300 mPas, Motorleistung zwischen 0,37 und 22 kW
  • geringe Standfläche dank vertikaler Bauweise
  • durch den Einsatz hochwertiger Komponenten sehr geringe Verlustleistung; besonders hohe Energieeffizienz

Magnetkupplungspumpen der Baureihe CRN MAGdrive bieten dem Betreiber eine sichere, technisch hochwertige und energieeffiziente Lösung, wenn kritische Medien zu fördern sind.

GRUNDFOS GMBH
Schlüterstraße 33
40699 Erkrath
www.grundfos.de
Tel. (0211) 92969 0 • Fax (0211) 92969 3699