Weltleitmesse BAU in München forciert Engagement im Ausland

Architekturbüros sind weltweit tätig, Hersteller von Baumaterialien rund um den Globus im Geschäft. Die logische Konsequenz für die BAU:

Noch internationaler werden. Die BAU forciert deshalb ihr Engagement im Ausland. Auf dem Weg zur Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme setzt sie auf ein ganzes Bündel von gezielten Maßnahmen.

Der neue Untertitel – Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme – weist klar die Richtung:
weg von der bisherigen Fokussierung auf Europa, hin zu einer Fachmesse mit weltweitem Führungsanspruch. Projektleiter Markus Geisenberger formuliert das neue Selbstverständnis der BAU so: „In Deutschland zuhause, in Europa die Nummer eins und weltweit der Maßstab“. Die Messeleitung geht davon aus, dass im Januar 2011 so viele ausländische Besucher wie nie zuvor zur BAU nach München reisen werden. Konkret: Mehr als 40.000 aus über 150 Ländern. Zur letzten BAU im Januar 2009 wurde mit über 37.000 Besucher aus dem Ausland bereits ein Rekordergebnis erzielt – trotz Wirtschaftskrise.

Die weitere Internationalisierung der BAU entspricht auf Unternehmensseite der zunehmenden Globalisierung der Baubranche.

„Viele unserer Aussteller machen mittlerweile einen erheblichen Teil ihres Umsatzes im Ausland, darauf müssen wir reagieren und noch mehr Märkte für die BAU erschließen, noch mehr Kunden aus aller Welt nach München bringen“, so Geisenberger. Erreicht werden soll das mit ganz gezielten Marketingmaßnahmen, die bereits im Hinblick auf die BAU 2011 umgesetzt werden:

  • Allianzen mit der Fachmesse „TurkeyBuild Istanbul“, mit dem Turkey´s Building Information Centre (YEM) sowie mit der Builder´s Association of India (BAI) verstärken die Bekanntheit der Marke BAU in wichtigen Märkten. Die Partnerschaft mit YEM und BAI betrifft insbesondere gemeinsame Marketingmaßnahmen wie die wechselseitige Präsenz auf Pressekonferenzen und Werbemitteln. Darüber hinaus wird die BAU auf der von YEM veranstalteten „TurkeyBuild Istanbul“ als exklusiver deutscher Messepartner vertreten sein.
  • BAU on tour: Das Team der BAU ist weltweit unterwegs, um für die BAU zu werben und Multiplikatoren sowie potentielle Besucher direkt anzusprechen. Dabei führt der Weg immer häufiger über Europa hinaus. 2009 war die BAU auf den Messen Constro (Pune, Indien) und Big 5 (Dubai, VAE) vertreten,  2010 wird die BAU auf den Messen TurkeyBuild (Istanbul), IranConMin (Teheran) und Fenestration China (Peking) Flagge zeigen. Pressekonferenzen sind in allen wichtigen europäischen Ländern geplant, neu hinzu kommen Bosnien und Serbien. Außerhalb Europas stehen Japan, Korea und zum ersten Mal Ägypten, Algerien und Indien auf dem Reiseplan.
  • Werbemittel zur BAU 2011 werden jeweils in den Landessprachen aller wichtigen Zielmärkte aufgelegt. So erscheint beispielsweise der Visitor Guide, ein Faltplan, in dem u.a. alle Messehallen mit Aussteller-Logos abgebildet sind, in 13 Sprachen, darunter chinesisch und türkisch. Online gibt es unter www.bau-muenchen.com Basisinformationen in 17 Sprachen, u.a. in arabisch und japanisch. Auch die wichtigsten Presseinformationen zur BAU werden in 17 Sprachen herausgegeben.
  • 70 Länder, von Algerien bis Zypern, stehen im Mediaplan der BAU. In jedem dieser Länder plant die BAU Marketingaktionen. Das können Anzeigen oder Beilagen sein, Medienkooperationen oder Pressekonferenzen, Direct Mailings oder persönliche Gespräche mit wichtigen Multiplikatoren. Je wichtiger das Land als Besucher-Zielmarkt ist, desto umfangreicher die Maßnahmen.

Zur BAU 2011
Die BAU 2011, Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme, findet vom 17. bis 22. Januar 2011 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Erwartet werden mehr als 1.900 Aussteller aus über 40 Ländern sowie mehr als 210.000 Besucher aus rund 150 Ländern. Auf 180.000 m² Fläche präsentiert die BAU Architektur, Materialien und Systeme für den Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau im Neubau und im Bestand. Sie führt, weltweit einmalig, alle zwei Jahre die Marktführer der Branche zu einer Gewerke übergreifenden Leistungsschau zusammen. Mit über 38.000 Planern ist die BAU zugleich die weltgrößte Fachmesse für Architekten und Ingenieure. Das Angebot ist nach Baustoffen sowie nach Produkt- und Themenbereichen gegliedert. Zukunftsweisende Themen wie „Nachhaltiges Bauen“ spielen quer durch alle Ausstellungsbereiche eine wichtige Rolle. Die zahlreichen attraktiven Veranstaltungen des Rahmenprogramms, darunter hochkarätige Foren mit Experten aus aller Welt, runden das Messeangebot ab.

Ihre Ansprechpartner für die Pressearbeit zur BAU 2011:

Johannes Manger und Andrea Hack

Tel. (+49 89) 949-20630
Fax (+49 89) 949-20689

E-Mail:
Johannes.Manger@messe-muenchen.de
Andrea.Hack@messe-muenchen.de

Weitere Informationen über die Messe München finden Sie unter
www.messe-muenchen.de.

Weiterentwicklung der Umkehrosmoseanlage, AVRO-Modul macht eine Vorbehandlung überflüssig

Grünbeck Umkehrosmoseanlage AVRO 125
Grünbeck Umkehrosmoseanlage AVRO 125

Mit der Umkehrosmoseanlage AVRO 125 stellt die Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH eine wesentliche technische Weiterentwicklung ihrer bewährten Kompakt- Umkehrosmoseanlagen vor.

Dank des neuen – zum Patent angemeldeten – AVROModuls ist eine vorgeschaltete Enthärtungsanlage vor dem Prozess der Umkehrosmose völlig überflüssig. Das AVRO- Behandlungsmodul fungiert als Voraufbereitung zum Membran-Kalkschutz und kommt dabei ohne Zusatz von Hilfsstoffen aus.

Arbeitsweise des AVRO-Moduls
Ein Teil des Wassers, das die Membran anströmt, wird mit einem geringen elektrischem Gleichstrom behandelt. Aus den vorhandenen Calcium- und Hydrogencarbonat-Ionen des Wassers werden an der speziell entwickelten Kathode Impfkristalle aus Calciumkarbonat gebildet. Diese Kristalle werden ausgeschwemmt, wodurch die Umkehrosmose-Membran nachweislich vor einer Blockierung durch Kalkschichten („Scaling“) geschützt wird. Je nach Wasseranalyse kann eine Permeatleistung von 50 bis 75% erreicht werden. Die Salzrückhalterate beträgt mehr als 95%.

Umkehrosmose hat sich bewährt
Die beiden Anlagen GENO®-OSMO RO 125K und AVRO 125 arbeiten nach dem Umkehrosmoseverfahren. Beim Osmosevorgang werden wässrige Lösungen unterschiedlicher Konzentration durch eine halbdurchlässige Membran getrennt. Durch künstlichen Druck wird erreicht, dass der normale natürliche Vorgang des Konzentrationsausgleichs umgekehrt und das Wasser auf diese Weise gereinigt wird. Der besondere Vorteil der Umkehrosmose-Technik gegenüber anderen Verfahren der Wasseraufbereitung liegt darin, dass neben der Entfernung von gelösten Salzen auch Bakterien, Keime und Partikel sowie gelöste organische Substanzen verringert werden. Wesentliches Einsatzgebiet von Umkehrosmoseanlagen ist die Entsalzung von Speisewässern für technische Anlagen.

Zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten
Kompakte Umkehrosmoseanlagen eignen sich für vielfältige Anwendungen in Industrie und Gewerbe. Die Palette der Möglichkeiten reicht von Luftbefeuchtern und Luftwäschern über Kühlwasseraufbereitung und Dampferzeugung bis zur Reinigung von Geräten oder der Gewinnung von Trinkwasser. Einsatzgebiete sind auch Arztpraxen oder Gastronomiebetriebe. Die neue Umkehrosmoseanlage AVRO 125 der Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH ist ab sofort erhältlich.

Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH
Alexander Görbing,
Leiter Werbung/Verkaufsförderung
Industriestraße 1
89420 Höchstädt a. d. Donau
Telefon +49 (0) 9074 41-411
Fax +49 (0) 9074 41-70411
E-Mail: alexander.goerbing@gruenbeck.de
Internet: www.gruenbeck.de

Sechs Schritte zum Energie-Sparhaus

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: Sechs Schritte zum Energie-Sparhaus: Brennwerttechnik – das sollte man wissen

Der Brennwertkessel stellt die modernste Heizkesseltechnologie für Heizöl oder gasförmige Brennstoffe dar. Mit der Brennwerttechnik wird eine höhere Energieausnutzung erreicht, da zusätzlich die Wärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs genutzt wird. Die Abgase sind so geführt, dass sie das Heizungswasser vorwärmen (Abgaswärmetauscher). Hierbei entsteht Kondensat, das abgeführt werden muss. Lassen Sie sich vom Heizungsbaubetrieb oder vom Schornsteinfeger beraten, ob ihr Haus und ihr Heizungssystem für einen Brennwertkessel geeig-net sind; dies wird überwiegend der Fall sein.  „Die 1980 noch modernen Nieder-temperaturkessel sind heute als Energiespartechnik überholt. Der Brennwertkessel ist Stand der Technik“ sagt Carsten Metelmann vom Fachverband Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik Hessen.

Das technische System in Stichworten:

  • Ein hocheffizienter Kessel mit spezieller Wärmetauscherfläche zum Wär-megewinn aus den Abgasen.
  • Ein Feuchte unempfindliches Abgasrohr.
  • Kondensatanschluss ins Hausabwassernetz.
  • Neutralisation des Kondensats in einer Box (bei Gas und schwefelarmem Heizöl erst für große Kessel ab 200 kW Kesselgröße, bei anderen Heizölen ist Neutralisation i.d.R. vorgeschrieben).
  • Schwefelarmes Heizöl beim Öl-Brennwertkessel empfohlen, aber i.d.R. nicht zwingend erforderlich.
  • Ein Heizungssystem mit niedrigen Heizwassertemperaturen, damit die er-wünschte Wasserdampfkondensation im Kessel auch eintritt.

Gas-Brennwertgeräte werden seit etwa 20 Jahren eingesetzt. Öl-Brennwertkessel sind noch nicht so lange  am Markt verfügbar; sie gelten jedoch gleichsam als aus-gereift und zuverlässig. Da Standard Heizöl geringe Mengen an Schwefel enthält, sind diese Kessel korrosionsfest und je nach Ölart und Größe mit einer Neutralisa-tionseinrichtung ausgestattet.

Im Vergleich zum konventionellen Niedertemperatur-Kessel sind Einsparerfolge durch die Brennwertnutzung von 6 – 10 % zu erwarten. Werden sehr alte Kessel ersetzt, können es insgesamt auch bis zu 20 % sein. Brennwertgeräte sind etwas teurer als herkömmliche Kessel, zu den Mehrkosten gehört auch die neue Abgas-leitung und eine Kondensatleitung zum Abwasserrohr. Beim Gas-Brennwertkessel entstehen Mehrkosten von etwa 1.000 EURO. Der Öl-Brennwertkessel ist etwas teurer. „Bei einem Einfamilienhaus aus den fünfziger Jahren mit 3.100 cbm Jahres-Erdgasverbrauch beträgt die Amortisationszeit der Mehrkosten eines Gas-Brennwertkessels ca. 6 Jahre“, so Werner Eicke-Hennig, Leiter der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Die Wartungskosten von Brennwertgeräten sind mit denen anderer Geräte ver-gleichbar. Niedriger sind die Kosten für den Schornsteinfeger, weil für Brennwert-kessel verlängerte Prüfintervalle gelten.

Konkrete Einsparungsmöglichkeiten und eine Kostenschätzung erhalten Sie durch den neuen „Energiepass Hessen“. Den Fragebogen zum Pass bekommen Sie unter www.energiesparaktion.de oder  Hessische Energiespar-Aktion“, Annastraße 15, 64285 Darmstadt. Der Pass kostet 75,00 Euro.

Informationen zu den aktuellen Förderrichtlinien und -möglichkeiten finden Sie un-ter www.kfw.de, www.bafa.de, oder www.foerderdata.de

Informationen zur „Hessischen Energiespar-Aktion“, zum „Energiepass Hessen“, den Kooperationspartnern, die 14 Energiesparinformationen mit detaillierten Hin-weisen zu den wichtigsten Energiespartechniken, viele weitere Fachbeiträge oder die Energieberaterliste erhalten Sie unter www.energiesparaktion.de
Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Hessische Energiespar-Aktion
Annastraße 15
64285 Darmstadt
www.energiesparaktion.de