Neubau der ADAC-Zentrale mit energieeffizienter Betonkerntemperierung von REHAU

Im Münchener Stadtteil Sendling/Westpark entsteht derzeit der Neubau der ADAC Zentrale. Der Umzug in das neue Gebäude ist für den Sommer 2011 geplant. Dann werden die etwa 2.400 Mitarbeiter des ADAC, die bislang über insgesamt sechs Standorte in München verteilt sind, gemeinsam im neuen Bürogebäude arbeiten.

Nach der Fertigstellung wird das Bauwerk die Stadt München mit seiner einzigartigen Architektur prägen. Die besondere Fernwirkung des Bürohochhauses wird unter anderem durch die 29.000 Quadratmeter umfassende Fassade erreicht, die in verschiedenen Gelbtönen gehalten ist. Insgesamt besteht das Gebäude aus zwei Elementen, einem 5-geschossigen Sockelbau und einem sich daraus erhebenden 18-geschossigen Büroturm.

Neben einem modernen Arbeitsplatz werden die Mitarbeiter auch ein Casino, eine öffentliche Cafeteria und einen Veranstaltungsbereich vorfinden. Für eine umweltverträgliche Erwärmung und Kühlung des Gebäudes sorgt dabei eine Betonkerntemperierung von REHAU.

Auf etwa 30.000 Quadratmetern kamen insgesamt 270.000 Meter RAUTHERM S Rohre in der Abmessung 20 x 2,0 Millimeter zum Einsatz. Die Lieferung erfolgte just-in-time und trug zusammen mit der bewährten Schiebehülsentechnik zu einer sicheren und schnellen Verlegung bei.

Funktionsweise der Betonkerntemperierung

Das Prinzip der Betonkerntemperierung beruht auf der Nutzung der Speichermasse von Bauteilen. Dies kann im Sommer beispielsweise bei historischen Gebäuden wie Burgen oder Kirchen mit sehr dicken Außenwänden beobachtet werden. Aufgrund der großen Speichermasse dieser Wände stellen sich selbst im heißesten Sommer angenehm kühle Raumtemperaturen ein. Die im Raum auftretenden Wärmelasten werden von den kühlen, massiven Bauteilen absorbiert. Bei der Betonkerntemperierung von REHAU wird dieses Speicherverhalten nachgebildet: Rohre aus PE-Xa sind in der Betondecke integriert und werden mit Kühlwasser durchströmt. Hierbei wird die Speichermasse des Betons genutzt und eine „unendliche Speichermasse“ simuliert. Für eine gleichbleibende Temperaturverteilung sorgt ein Verteilersystem nach dem Tichelmannprinzip.

Das RAUTHERM S-Rohr

Der Werkstoff PE-Xa entsteht durch die Vernetzung von Polyethylen (PE). Der Basisrohrwerkstoff ist ein lineares und hochmolekulares PE hoher Dichte mit hoher Festigkeit. Aus diesem Grund zeichnet sich schon das Grundmaterial durch besonders gute Schlag- und Kerbschlagzähigkeit sowie hohe Rissfestigkeit aus. Die Vernetzungsreaktion erfolgt während der Rohrformung im Werkzeug. Zusätzlich ist das RAUTHERM S-Rohr durch eine EVAL-Ummantelung gegen Sauerstoffeintrag geschützt. Auf der Grundlage von mehr als 25-jähriger Erfahrung in Labor und Praxis, einer Vielzahl von Versuchen und umfangreichen Prüfungen an Rohren aus hochdruckvernetzten Polyethylen, wurden die notwendigen Parameter, wie beispielsweise Temperatur- und Druckfestigkeit des PE-Xa-Rohres, entwickelt. Das robuste RAUTHERM S-Rohr hat sich bereits bei einer Vielzahl von Objekten im harten Baustellenalltag bewährt.

Das Geschäftsfeld Bau ist eine tragende Säule des weltweit tätigen Polymerverarbeiters REHAU. Branchenspezifisches Know-how aus den drei Geschäftsfeldern Bau, Automotive und Industrie vernetzt REHAU konsequent, um auf Produkt-, Beratungs- und Service-Ebene mit Innovationen und ausgereiften Systemangeboten seine weltweit führende Position zu stärken. REHAU Bau bietet zukunftsorientierte und ganzheitliche Lösungen für die Bauwirtschaft – vom privaten Wohnungsbau, über den Geschosswohnungsbau bis hin zum Industrie-, Gewerbe- und Verwaltungsbau. Innovative und zukunftsorientierte Lösungen für energieeffizientes Bauen und Sanieren sowie für Wassermanagement stehen dabei im Fokus. Rund 15.000 Mitarbeiter weltweit erzielen für REHAU Wachstum und Erfolg. An über 170 Standorten sucht das unabhängige Familienunternehmen die Nähe zum Markt und zum Kunden.

Ansprechpartner für die Presse:

Holger Steingraeber                                                                                         Tanja Nürnberger
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Baywa AG punktet im Q3 mit stabilen Ergebniss

Entwicklung Q3 bei BayWa AG stabil – Baustoffe holten auf

  • gut diversivizierte Ausrichtung der geschäftlichen Standsäulen

Der BayWa-Konzern, München, WKN 519406, entwickelte sich im 3. Quartal 2009 erwartungsgemäß stabil. Zum 30. September des Jahres verzeichnet das internationale Handels- und Dienstleistungsunternehmen einen Umsatz von 5,6 Mrd. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) liegt bei 40,4 Mio. Euro. Mit diesen Zahlen bewegt sich die BayWa auf dem Durchschnittsniveau der Jahre 2006/2007 (bereinigt um Sondereffekte). Zum Vergleichszeitraum des Ausnahmejahres 2008 sank der Umsatz um 17 Prozent und das EGT um 56 Prozent.

„Die wirtschaftliche Gesamtsituation ist nach wie vor schwierig. Das nach neun Monaten erwirtschaftete Resultat ist eine solide Grundlage für ein stabiles Geschäftsergebnis im Krisenjahr 2009“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende der BayWa AG, Klaus Josef Lutz, auf der Pressekonferenz in München. Die Diversifikation der BayWa erweise sich einmal mehr als wesentlicher stabilisierender Faktor für diesen Erfolg. „Wir werden uns angesichts der Volatilität der Märkte, in denen wir unterwegs sind, weiter auf die Kerngeschäftsfelder konzentrieren und gleichzeitig den Bereich der erneuerbaren Energien konsequent ausbauen“, betonte Lutz. So trennte sich die BayWa zum 1. Oktober 2009 mehrheitlich von ihrem Autohandel. Anfang November erwarb das Unternehmen über die 100-prozentige Tochter BayWa Green Energy zwei größere Beteiligungen: MHH Solartechnik GmbH und Renerco Renewable Energy Concepts AG. MHH ist als Groß- und Einzelhändler von Photovoltaikanlagen eines der führenden Unternehmen im Solarmarkt. Renerco ist ein europaweit tätiger Projektierer, Betreiber und Veräußerer von Wind- und Solaranlagen. „Wir haben uns mit insgesamt drei Akquisitionen in diesem Jahr als ein führender Anbieter in diesem Markt etabliert. Das sind strategisch wichtige Investitionen, um auch zukünftig unseren Geschäftserfolg in einem stark volatilen Umfeld zu sichern“, bekräftigte Klaus Josef Lutz.

Agrarsektor/Food Commodity: Niedriges Preisniveau beeinflusst Geschäft

Der Handel mit Agrarbetriebsmitteln und Erzeugnissen sowie der Bereich Technik erzielten im Segment Agrar nach neun Monaten insgesamt einen Umsatz von 2,6 Mrd. Euro und ein EGT von 11,9 Mio. Euro. Die stark rückläufigen Preise bei Betriebsmitteln und Erzeugnissen führten im Segment Agrar zu einem erwarteten Rückgang des Umsatzes von 19,5 Prozent und einem um 82,6 Prozent geringeren Ergebnis im Vergleich zur Vorjahresperiode des Ausnahmejahres 2008.

Das Handelsgeschäft ist in diesem Jahr besonders durch ein extrem geringes Preisniveau geprägt: Die Ein- und Verkaufspreise für Agrarerzeugnisse befinden sich auf dem niedrigsten Niveau seit 2004.

Dennoch profitierte die BayWa von der sehr guten Getreideernte 2009 mit einem Einlagerungs- und Erfassungsvolumen in Höhe von 1,7 Mio. Tonnen Getreide. Dies entspricht einer Steigerung von knapp 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die höhere Erntemenge bietet die Möglichkeit zusätzlicher Erträge, wenngleich aufgrund der aktuellen Marktsituation sich die Vermarktungsaktivitäten wohl zum großen Teil in die Folgemonate verschieben werden. „Wir sehen darin eine Chance für unser Handelsgeschäft, denn das niedrige Preisniveau senkt das Bestandsrisiko und bietet Vermarktungschancen, an denen auch die Landwirte partizipieren können“, verwies der BayWa-Chef in diesem Zusammenhang auf die verschiedenen Preismodelle für die Kunden im Getreidesektor.

Die niedrigen Erzeugerpreise und noch nicht gehandelte Ware führten bei den Landwirten zu einer geringeren Liquidität und damit zu einer Kaufzurückhaltung bei Betriebsmitteln und technischen Investitionsgütern. Nach einem erfolgreich verlaufenen 1. Halbjahr beim Technikgeschäft nahm die Nachfrage im 3. Quartal demzufolge erwartungsgemäß ab. Impulse könnten sich unter anderem von der führenden Messe Agritechnica und den dort neu vorgestellten Produkten der BayWa-Handelspartner sowie dem Förderpaket der neuen Bundesregierung für Landwirte ergeben.

Bauwesen: Leichte Erholung bei Baustoffen

Der Handel mit Baustoffen und der Einzelhandel bei Bau- und Gartenmärkten im Segment Bau haben sich im 3. Quartal positiv entwickelt. Der Umsatz konnte in diesem Zeitraum um weitere 540 Mio. Euro auf insgesamt 1,3 Mrd. Euro gesteigert werden. Zum 30. September 2009 erzielte das Segment Bau ein EGT in Höhe von 7,6 Mio. Euro. Dies bedeutet eine Ergebnissteigerung von knapp 2 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr.

Der Baustoffhandel profitierte von witterungsbedingten Verschiebungen und zunehmender Nachfrage bei Sanierungen im Wohnungsbau. Außerdem dürften erste Impulse aus den Konjunkturpaketen der Bundesregierung zu der positiven Entwicklung im letzten Quartal beigetragen haben.

Cash & Carry markets/ Baumärkte
Der Einzelhandel/Consumer market konnte sich im 3. Quartal auf dem Niveau des Vorjahres behaupten. Im September eröffnete die BayWa ihren größten Bau & Gartenmarkt der Sparte: Der Markt im Gewerbegebiet von Backnang nordöstlich von Stuttgart hat eine Gesamtfläche von rund 12 000 m² und ca. 100 Beschäftigte. „Hier haben wir im Bau- und Gartenbereich zum ersten Mal konsequent unser Fachhandelskonzept umgesetzt, um uns als individueller Nahversorger zu etablieren“, erläuterte Lutz. Auch an anderen Standorten soll zukünftig dieses Konzept, das Größe und Sortiment entsprechend der am Standort vorherrschenden Nachfrage anpasst, realisiert werden.

Energie: EGT im Vergleich zu 2008 + 76%

Das EGT im Segment Energie erreichte zum 30. September 2009 mit 13 Mio. Euro (7,4 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2008) ein sehr gutes Ergebnis. Der Umsatz liegt nach neun Monaten bei 1,4 Mrd. Euro und damit preisbedingt rund 26 Prozent unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Dieses Ergebnis ist besonders auf die ausgezeichneten Verkäufe von Brennstoffen im ersten Halbjahr 2009 zurückzuführen. Diese Tendenz schwächte sich im 3. Quartal erwartungsgemäß ab, da hohe Befüllstände bei privaten Heizöltanks, der steigende Ölpreis und die saisontypische Nachfrageabnahme beim Heizöl zu einem Rückgang der Absatzmengen führten. Ähnliches gilt für den Verkauf von Holzpellets. Der Absatz im Schmierstoffgeschäft stagnierte vor allem aufgrund der konjunkturbedingten Rückgänge beim metallverarbeitenden und beim Speditions-Gewerbe.

Wie angekündigt expandierte die BayWa im Segment Energie und übernahm zwei mittelständische Mineralöllieferanten: die Firmen Sailer (Augsburg) und Bielmeier (Viechtach).

Sonstige Aktivitäten: Autohandel erfolgreich verkauft

Zum letzten Mal wies der Konzern unter den Sonstigen Aktivitäten neben der Lebensmittelproduktion auch den Autohandel aus. Nach dem erfolgreichen Verkauf der Mehrheit am Autohandel zum 1. Oktober 2009 wird das Segment Sonstige Aktivitäten zukünftig nur noch die Lebensmittelproduktion umfassen.

Der Umsatz in diesem Segment erreichte nach 3 Quartalen 337 Mio. Euro und liegt damit rund 9 Prozent unter Vorjahr. Der Umsatzrückgang resultiert aus den Aktivitäten in der Lebensmittelproduktion. Hier führte eine sehr gute Obsternte mit entsprechenden Preisabschlägen bei Fruchtsaft/-Juicekonzentraten zu Einbußen. Der Autohandel konnte bis zuletzt von der Abwrackprämie profitieren.

BayWa AG
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81925 München

Tel. 089/9222-3691
Fax 089/9222-3698

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Sunways AG mit Umsatzsteigerung um 9,1%

Trendwende zeichnet sich ab

  • Konzernumsatz aus fortgeführten Aktivitäten um 9 % gesteigert
  • 23 % Wachstum im Systemsegment
  • Deutliches Absatzplus bei stabiler Materialeinsatzquote
  • Strategische Transaktionen mit BayWa beschlossen
  • Verstärkt positiver Entwicklungstrend im 4. Quartal 2009

Die Sunways AG (FWB: SWW; ISIN DE0007332207) hat im dritten Quartal ihren Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten – d. h. unter Abzug des Umsatzvolumens der zur Veräußerung bestimmten Konzerntochter MHH Solartechnik GmbH – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,1 % auf 39,4 Mio. € gesteigert (Q3/2008: 36,1 Mio. €). Das EBIT verbesserte sich spürbar und lag im dritten Quartal 2009 bei -0,6 Mio. € (Q3/2008: -1,1 Mio. €). Das Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Aktivitäten lag mit -0,9 Mio. € im dritten Quartal 2009 leicht über dem Nachsteuerergebnis im Vorjahreszeitraum (Q3/2008: -1,0 Mio. €).

Die ersten neun Monate 2009 betrachtet lag der Konzernumsatz aus fortgeführten Aktivitäten mit 122,7 Mio. € um 9,6 % über dem Umsatz im Vorjahreszeitraum (9M/2008: 112,0 Mio. €). Das EBIT sank jedoch von -0,7 Mio. € in der Neunmonatsperiode 2008 auf -6,1 Mio. € im selben Zeitraum des laufenden Geschäftsjahres. Trotz der deutlich gefallenen Verkaufspreise für Solarkomponenten konnte die Material-kostenquote der Sunways AG sowohl im Vergleich zum dritten Quartal 2008 als auch verglichen mit dem Neunmonats-zeitraum 2008 stabil gehalten werden. Deutlich verbesserte die Sunways AG den Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten, der bei 6,4 Mio. €. im Neunmonatszeitraum 2009 lag. Das Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Tätigkeiten lag bei -5,6 Mio. € (9M/2008: -1,1 Mio. €). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von -0,49 € (9M/2008: -0,10 €).

Hohe Nachfragedynamik im dritten Quartal

Nach dem branchenweit sehr schwierigen Geschäftsjahresstart 2009 konnte die Sunways AG ihren Absatz im zweiten und dritten Quartal deutlich steigern und so die Geschäfts-entwicklung verbessern. Die dynamische Nachfrage konnte nicht in vollem Umfang genutzt werden, da auch Sunways die dazu benötigte zusätzliche Modulkapazität nicht sicherstellen konnte.

Segment Solarzellen: Überproportionale Ergebnissteigerung

Im Segment Solarzellen ging der Umsatz im dritten Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahresquartal um 3,1 % auf 18,5 Mio. € leicht zurück. Das EBIT drehte jedoch von -0,7 Mio. € im dritten Quartal 2008 auf positive 2,5 Mio. € im Berichts-zeitraum. Im Vergleich der Neunmonatsperioden 2008 und 2009 stieg der Segmentumsatz um 24,3 % auf 73,7 Mio. € (9M/2008: 59,3 Mio. €). Das EBIT erreichte 2,5 Mio. € und lag damit auch nach neun Monaten 2009 deutlich im Plus (9M/2008: -2,3 Mio. €). Wesentliche Ursache für diese Ergebniswende im Segment Solarzellen sind die im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunkenen Materialkosten.

Systemsegment: Absatzverdoppelung bei Modulen

Im Systemsegment stieg der Umsatz aus fortgeführten Tätigkeiten im Vergleich zum dritten Quartal 2008 um 22,9 % auf 20,9 Mio. €. (Q3/2008: 17,0 Mio. €). Der Umsatzanstieg resultierte insbesondere aus einem mehr als verdoppelten Absatzvolumen bei Solarmodulen. Das EBIT sank von -0,4 Mio. € im dritten Quartal 2008 auf -3,1 Mio. € im gleichen Zeitraum 2009. In den ersten neun Monaten 2009 sank der Segment-Umsatz um 7 % auf 49,0 Mio. € (9M/2008: 52,7 Mio. €). Das EBIT im Zeitraum Januar bis September 2009 fiel auf -8,6 Mio. € (9M/2008: -1,6 Mio. €). Wesentliche Gründe für den Rückgang der Erträge waren das branchenweit nachfrageschwache erste Quartal 2009, die in den vergangenen zwölf Monaten massiv gefallenen Verkaufspreise für Module und Wechselrichter sowie der durch die neue Einspeiseregelung nahezu vollständige Ausfall des Invertergeschäfts in Spanien.

Aussichten für das Gesamtjahr 2009

Für die letzten drei Monate des Geschäftsjahres 2009 erwartet die Sunways AG eine weiterhin positive Absatzentwicklung. Die Kurzarbeit an unseren beiden Produktionsstandorten haben wir bereits weitgehend aussetzen können. Auf Basis der anhaltend steigenden nationalen Nachfrage sowie erster Anzeichen einer Wiederbelebung des PV-Marktes Spanien rechnen wir für das vierte Quartal mit einem stabilen Preisverlauf und damit einhergehend einer verbesserten Umsatz- und Ergebnissituation bei der Sunways AG. Zudem wird im vierten Quartal der aus der Veräußerung der MHH Solartechnik GmbH entstehende Buchgewinn das Jahresergebnis positiv beeinflussen. Der Verkauf der MHH ist Teil einer strategischen Transaktion, in dessen Rahmen die Sunways AG und die BayWa AG ebenso die Gründung einer gemeinsamen Projektierungsgesellschaft für Großanlagen und Solarparks vereinbart haben. Mit dieser jetzt nochmals verbesserten strategischen und operativen Grundlage werden wir den im Berichtsquartal begonnenen positiven Entwicklungstrend der Sunways AG weiter fortschreiben.

Über Sunways

Die Sunways AG, Konstanz, steht für die konsequente Nutzung der Sonnenenergie, um die Energieversorgung der Menschheit wirtschaftlich, langfristig und nachhaltig zu sichern. Sunways bietet technologische Kompetenz, Leistung und höchste Qualität – vom Einzelprodukt bis zum vollständigen Solarsystem.

Seit der Gründung 1993 hat sich die Sunways AG zu einem international tätigen Technologieführer in der Photovoltaik-Industrie entwickelt. Mit Solarzellen auf Siliziumbasis, Wechselrichtern, Solarmodulen und Solarsystemen bietet das Unternehmen die für Betrieb und Ertrag einer Photovoltaik-Anlage entscheidenden Komponenten an. Mit kundenorientierten Lösungen (transparente und farbige Solarzellen, in Gebäude integrierte Photovoltaik) verwirklicht Sunways einzigartige Ideen.

Zur Sunways AG gehören die Sunways Production GmbH in Arnstadt, eigene Vertriebsniederlassungen in Barcelona/Spanien und Bologna/Italien sowie die MHH Solartechnik GmbH in Tübingen (Vertrieb von Photovoltaik-Systemkomponenten und Planung von Anlagen).

Dr. Harald F. Schäfer Leiter Unternehmenskommunikation & Investor Relations

Telefon +49 7531 996 77 415

Fax +49 7531 996 77 10

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Diese Pressemitteilung enthält Aussagen zur zukünftigen Geschäftsentwicklung der Sunways AG, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beruhen. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den prognostizierten Aussagen wesentlich abweichen. Zu den Unsicherheitsfaktoren gehören unter anderem Veränderungen im politischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen sowie das Verhalten von Wettbewerbern und anderen Marktteilnehmern. Sunways beabsichtigt nicht und übernimmt keine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich von den Umständen am Tag der Veröffentlichung ausgehen.