BACnet Interest Group Europe wächst international und begrüßt das 84. Mitglied

Auch elf Jahre nach ihrer Gründung wächst die BACnet Interest Group Europe (BIG-EU) weiter.

Neun neue Mitglieder traten seit Januar ein. Als 84. Mitglied begrüßte die BIG-EU den Spezialisten für Systemintegration Dirk Haberkamp Gebäudeautomation + Computersysteme aus Gilching bei München. Auf der Mitgliederversammlung im September in Straßburg wurde die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg aufgenommen. Auch Danfoss, Hosch Gebäudeautomation, iSAtech, Kirschbaum & Rohrlack, Thermokon, Vacon und Viconics Electronics verstärken ihre Bindung an den BACnet Standard.

1998 von 18 vorwiegend deutschen Unternehmen gegründet, kann die BIG-EU bis heute auf ein beachtliches internationales Wachstum zurückblicken. Die steigende Mitgliederzahl spiegelt das weiterhin große Interesse am weltweiten Kommunikationsstandard DIN EN ISO 16484-5. Ziel der BIG-EU ist es, das Wissen zur BACnet-Nutzung zu verbreiten und die weltweite Akzeptanz des Standards voranzutreiben. Dabei vertritt die BIG-EU nicht nur die Interessen der Hersteller, sondern zunehmend auch von Planern, Integratoren, Dienstleistern und Forschungseinrichtungen.

Die Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg ist eine der ältesten deutschen Universitäten und gehört heute zur wissenschaftlichen Spitzegruppe. Gegenüber Lehre, Forschung und Entwicklung ist die BIG-EU stets offen.

Controller, Sensoren, Frequenzumrichter

Das Produktportfolio der Firma Danfoss umfasst Wärmetechnik, Kälte- und Klimatechnik sowie Elektrische Antriebstechnik. Das Unternehmen verfügt über eine langjährige
Erfahrung in der Antriebsregelung für die Gebäudeautomation. Die Frequenzumrichter von Danfoss lassen sich durch ihr modulares Systemdesign optimal an die jeweilige
Anwendungen anpassen.

Mit Thermokon Sensortechnik ist der BIG-EU wieder ein Hersteller von Sensorik für die Klima- und Gebäudeleittechnik beigetreten. Dank modernster Sensortechnologie sorgt Thermokon dafür, dass Einsparpotenziale in Gebäuden optimal ausgeschöpft werden.

Ein weltweiter Hersteller für Frequenzumrichter, ist mit der Vacon Gruppe zu der BIG-EU Mitgliederliste hinzugekommen. Das Unternehmen konzentriert sich auf Entwicklung, Herstellung und Vertrieb. Dabei bietet es vor allem luft- und wassergekühlte Frequenzumrichter im Niederspannungsbereich an.

Viconics Electronics wurde 1981 in Montreal, Kanada gegründet. Mit dem Wachstum der elektronischen Kontrollsysteme begann Viconics mit der Entwicklung vorprogrammierter, bereichsflexibler unabhängiger HLK-Temperatur- und Feuchtigkeits-Controllern. Um auch Standards wie BACnet einzubeziehen, erweitert Viconics stetig seine Produktlinie.

Gebäudeleittechnik, das heißt Steuerung und Betrieb unterschiedlichster Geräte und Anlagen. iSAtech bietet für die Gebäudetechnik unterschiedliche Systeme zur Regelung und Steuerung von Anlagen an. Dabei entwickelt das Unternehmen vorrangig intelligente, modularere Steuerungen, die autark sowie vernetzt agierend eingesetzt werden können. Sie umfassen die Regelungselektronik, die flexible Firmware und die Software für Installation, Service und Bedienung.

Integration und Planung

Dirk Haberkamp Gebäudeautomation+Computersysteme steht für die erfolgreiche Systemintegration haustechnischer Anlagen. Für die Planung und Realisierung setzt das
Unternehmen auf erprobte Entwicklungs- und Dokumentationstools. Auch die Ausbildung und Unterstützung der Anwender sowie Wartung und Service gehören zum Portfolio.

Die Hosch Gebäudeautomation ist Partner in allen Fragen des technischen, kaufmännischen und Dienstleistungs-Managements für Gebäude und Anlagen. Hosch berät unabhängig von Herstellerinteressen und bringt verschiedene Systeme auf eine Plattform. Das Beispiel Hosch zeigt, dass immer mehr auch die Dienstleister den Wert von BACnet und der BIG-EU erkennen.

Planer stärker in die BACnet-Gemeinschaft einzubeziehen, ist ein erklärtes Ziel der BIG-EU. Mit Kirschbaum & Rohrlack ist ein weiterer Planer und Integrator hinzugekommen. Das Unternehmen steht für integrales Planen und Bauen. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung verfügt Kirschbaum & Rohrlack über zahlreiche Kompetenzen im Bereich Planen und Bauen von gebäudetechnischen Anlagen und zur Entwicklung von innovativer und intelligenter Gebäudetechnik.

Über die BIG-EU:

Die BACnet Interest Group Europe (BIG-EU) fördert die Anwendung des weltweiten BACnet-Kommunikationsstandards ISO 16484-5 in der Gebäudeautomation und Sicherheitstechnik in Europa. Sie wurde 1998 von 18 Unternehmen der Gebäudeautomation gegründet und zählt heute über 80 Mitglieder aus Belgien, Dänemark, Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Kanada, den Niederlanden,Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, der Schweiz, Tschechien und den USA. Ziele der BIG-EU sind zum einen die Wahrnehmung europäischer Interessen bei der Entwicklung des BACnet Standards und der Informationsaustausch mit dem für BACnet zuständigen ASHRAE-Ausschuss „SSPC 135“ sowie mit der amerikanischen BACnet-Gemeinschaft, zum anderen das gemeinsame Marketing, ein gemeinsames
Qualifikationsangebot und die gemeinsame Erarbeitung technischer Richtlinien.

Weitere Informationen unter

www.big-eu.org.

MarDirect, Dortmund,

Bruno Kloubert
E-Mail: kloubert@mardirect.de
Tel. +49 231 427867-31

Startschuss für Energieeinspar-Contracting in städtischen Gebäuden

Stadt Mühlacker unterzeichnet Energieeinspar-Contracting  – Landesenergieagentur KEA begleitet Projekt

Die Stadt Mühlacker wird von einem Contracting-Unternehmen in 13 städtischen Gebäuden 40 Energiesparmaßnahmen durchführen lassen.

Biogas-BHKW für Lindachschulzentrum und Erneuerung der Heizungsregelung in weiteren Liegenschaften.Zu den Maßnahmen gehören der Bau eines Biomethan-Blockheizkraftwerks mit Nahwärmenetz für das Lindachschulzentrum sowie die Erneuerung der Heizungsregelung und Beleuchtungssanierungen in weiteren Gebäuden. Die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) lieferte das Konzept für das Projekt und unterstützte die Stadt Mühlacker bei dem Vergabeverfahren. Der Handlungsbedarf wurde im Rahmen des kommunalen Energie- Managements deutlich, das die KEA von 2004 bis 2007 im Auftrag der Stadtverwaltung durchgeführt hat. Die Modernisierung der Anlagen erfolgt über ein Energieeinspar-Contracting:
Die Firma YIT Germany GmbH übernimmt als Contractor die Finanzierung und den Einbau der neuen Technik. Mit den eingesparten Energiekosten refinanziert der Contractor seine Investitionen. Die Stadt Mühlacker erneuert so den Gebäudebestand und zahlt lediglich einen Baukostenzuschuss von 175.000 Euro.

Die Beteiligten unterzeichneten den Energiespar-Garantievertrag Ende Oktober 2009. Im Jahr 2010 wird die neue Technik eingebaut. Die Hauptleistungsphase beginnt ab dem 1. Januar 2011 und endet am 31. Dezember 2022. In dieser Zeit werden der YIT Germany die gesamten Einsparungen zur Refinanzierung vergütet. YIT Germany garantiert Einsparungen von 142.000 Euro pro Jahr, dass sind fast 35 Prozent der bisherigen Energiekosten. Die Gesamtkosten von YIT Germany betragen rund 1.890.000 Euro.

Der Vorteil für die Stadt Mühlacker:
Mit einem geringen Baukostenzuschuss beginnt sie den Sanierungsstau in der Haustechnik aufzulösen. Sie bezahlt dem Contractor ausschließlich die tatsächlich nachgewiesene Einsparung über die feste Vertragslaufzeit und erhält im Gegenzug moderne Anlagen. Sie muss sich außerdem nicht mehr um Betrieb und Wartung der modernisierten Anlagen kümmern. Das wirtschaftliche Risiko der Investition trägt YIT Germany: Der Contractor muss die Anlagen optimal betreiben, damit er während der Vertragslaufzeit seine Ausgaben refinanzieren kann. Nach der Vertragslaufzeit kommen die Einsparungen der Stadt Mühlacker zugute. Mit Hilfe von Contracting kann die Stadt Mühlacker so einen wirkungsvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Das Konzept für das gesamte Projekt stammt von der Landesenergieagentur KEA – sie begleitet das Vergabeverfahren bis hin zur Überprüfung der ersten Einsparabrechnung. Nach einer Machbarkeitsstudie führte die KEA nach Zustimmung durch Verwaltung und Gemeinderat eine EU-weite Ausschreibung durch. Auch die Vertragsvorbereitung mit YIT Germany erstellte die Landesenergieagentur.

Von Seiten der Stadt wird das Energiespar-Contracting von der Stelle für Energiebewirtschaftung betreut.
Bei der Ausschreibung handelte es sich um ein Verhandlungsverfahren mit einem vorgeschalteten Teilnehmerwettbewerb. In der ersten Stufe „Grobanalyse“ wurden die Liegenschaften von mehreren Bietern begangen und ein Grobkonzept erstellt. Dieses Grobkonzept wurde in zwei Runden verhandelt. Den Zuschlag zur Durchführung der zweiten Stufe „Feinanalyse“ erhielt YIT Germany. In der Feinanalyse wurde der Pool nochmals um 2 Liegenschaften erweitert. Der Pool besteht jetzt aus 7 Schulgebäuden, 2 Turnhallen, einem Kulturbau, der Bibliothek, der Feuerwache und dem Freibad. Ein Schwerpunkt der Sanierung ist die neue Heizzentrale des Lindachschulzentrums. Die bisherigen zwei Heizzentralen werden zu einer Heizzentrale zusammengefasst. Die Wärmeerzeugung für die Grundlast erfolgt künftig über ein mit Biomethan betriebenes Blockheizkraftwerk mit Nahwärmenetz. Die thermische Leistung beträgt 67 Kilowatt (kW), die elektrische Leistung 30 kW. Der Gemeinderat hat sich für den Energieträger Biomethan entschieden, da Biomethan ein erneuerbarer Energieträger ist und von den Stadtwerken Mühlacker bezogen wird. Spitzenlasten übernimmt ein Erdgas-Brennwertkessel mit 600 kW Leistung. Ein geplanter Sporthallenneubau kann bei Bedarf mit versorgt werden.

Auch weitere Maßnahmen sind vorgesehen: Die Heizungsregelung wird in allen Gebäuden modernisiert. Für einzelne Heizkreise ist eine Zonenregelung vorgesehen, um bei Abendnutzung das Gebäude energiesparend betreiben zu können. Die Schulen und die Turnhallen bekommen neue, effiziente Leuchten, im Freibad wird das Filtermaterial für die Beckenwassereinigung erneuert sowie das Rückspülwasser der Filter in den Schwallwasserbehälter zurückgeführt und aufbereitet. Dadurch sinkt der Wasserverbrauch.

————————————- Infokasten Energiespar-Contracting
Beim Energiespar-Contracting führt ein privater Investor (Contractor) in einer oder mehreren Liegenschaften ein Bündel von Energiesparmaßnahmen durch und garantiert die Energieverbrauchseinsparung.
Die Investitionen und die Kosten für Planung, Wartung, Instandhaltung, Energiemanagement und Finanzierung refinanziert der Contractor aus den Kosteneinsparungen. Der Auftraggeber trägt keine Investitions- und Wartungskosten, erhält eine neue Gebäudetechnik und muss sich um die modernisierten Anlagen nicht mehr kümmern. Das Risiko für den Einsparbetrag und die Finanzierung geht auf den Contractor über. Nach der Vertragslaufzeit fallen für den Auftraggeber weniger Energiekosten an.
————————————- Infokasten Energiespar-Contracting

Über die KEA:
Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH ist die Energieagentur des Landes. Aufgabe der KEA ist die aktive Mitwirkung an der Klimaschutzpolitik in Baden-Württemberg: Sie berät Ministerien, Kommunen, kleine und mittelständische Unternehmen sowie kirchliche Einrichtungen bei Energieeinsparung, rationeller Energieverwendung und der Nutzung erneuerbarer Energien. Mehrheitsgesellschafter ist das Land Baden-Württemberg. Der Sitz der KEA ist in Karlsruhe.

Ansprechpartner KEA:
Dr. Volker Kienzlen
KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg
Kaiserstraße 94a
76133 Karlsruhe

Tel. +49/721/98471-24
Fax +49/721/98471-20,
volker.kienzlen@kea-bw.de
www.kea-bw.de

Waschplatz PuraVida wird auf der Expo 2010 gezeigt

Der deutsche Beitrag zur EXPO 2010 steht unter dem Motto „balancity“

– eine Stadt in Balance zwischen Erneuerung und Bewahren, zwischen Innovation und Tradition, zwischen Urbanität und Natur, zwischen Gemeinschaft und Individuum, zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen Globalisierung und nationaler Identität. Dieser Kerngedanke ist überall im Deutschen Pavillon zu finden und für den Besucher erlebbar. Das Kunstwort aus „Balance“ und „City“ greift damit das EXPO 2010-Thema „Better City, Better Life“ auf.

Der Gang durch den Deutschen Pavillon ist damit eine Reise durch balancity. Der Besucher durchquert dabei typische Stadträume: Räume der Arbeit und des Denkens, Räume für Freizeit und Erholung, Räume des Wohnens und Orte für Kultur und Gemeinschaft.

Regalartige Strukturen, bis zur Decke gefüllt mit bekannten Erfindungen und Designprodukten, die einen Beitrag zum besseren Leben in der Stadt liefern, erwarten die Besucher im Ausstellungsraum „Das Depot“. Präsentiert wird die Vielfalt der deutschen Design- und Ingenieursleistungen. Mit im “Depot“: Ein Waschplatz der Serie PuraVida, die der Badhersteller Duravit mit Sitz in Hornberg im Schwarzwald im März dieses Jahres auf den Markt gebracht hat. Der Waschplatz umfasst ein 70 cm breites keramisches Aufsatzbecken, das auf einer tiefroten Konsole ruht, ergänzt durch ein Schubladenelement und einen Handtuchhalter.

PuraVida Waschtisch auf der Expo 2010
PuraVida Waschtisch auf der Expo 2010

„Ich spüre, dass es zukünftig ein Bedürfnis nach neuer Form, nach neuer Emotion gibt, alles wird reicher, freudiger und lebendiger“, berichtet PuraVida-Designer Tom Schönherr.

Er und sein Team Phoenix Design stellten deshalb bei dem Entwurf emotionale Kraft in den Vordergrund und verliehen den Produkten eine formal freiere und feminine Seite. Das Design-Zentrum Nordrhein-Westfalen zeichnet die komplette Badserie PuraVida mit dem red dot award aus. Aktuell ist die Serie PuraVida für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2010 nominiert. Auch in den Sanitärräumen des Deutschen Pavillons, sowohl im  Besucher-  als auch im Mitarbeiterbereich („public area“ und „staff area“) finden die Expo-Besucher Baddesign aus dem Hause Duravit: Neben der Serie Vero werden dort auch Waschbecken, WCs und Urinale aus den Serien Starck 1 und Starck 3 eingebaut – Baddesign, das der deutsche Hersteller zusammen mit Philippe Starck entwickelt hat.

Die Verantwortung für den Deutschen Pavillon auf der EXPO 2010 liegt beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Mit der technisch-organisatorische Durchführung und dem Pavillon-Betrieb hat es die Koelnmesse International beauftragt. Den deutschen Pavillon realisiert die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Pavillon Shanghai (ARGE). Sie besteht aus den Firmen Schmidhuber + Kaindl, Milla und Partner sowie NÜSSLI (Deutschland). Hierbei verantwortet das Büro Schmidhuber + Kaindl Architektur und Generalplanung, Milla und Partner übernimmt die Ausstellungs- und Mediengestaltung, NÜSSLi (Deutschland) ist mit der Ausführung und dem Projektmanagement betraut.

Pressekontakt:

Duravit AG
Isabella Eck
Head of PR

Tel: +49 7833 70 653
Mail: Isabella.eck@duravit.de

www.duravit.com