WARBURG INVEST legt ersten deutschen Solar-Aktienfonds auf

Netzparität früher erreicht als geplant

Fonds soll von den langfristig günstigen Wachstumsaussichten der Solarbranche profitieren

HWE Research Erwartete Entwicklung
HWE Research Erwartete Entwicklung

Für Anleger, die an der Entwicklung und den Chancen der Solar-Technologie partizipieren möchten, legt die WARBURG INVEST KAG MBH ab 1. Oktober 2009 den WARBURG PHOTOVOLTAIK GLOBAL 30 FONDS auf. Der Fonds ist einer der ersten Solaraktienfonds weltweit und der einzige in Deutschland. Der WARBURG PHOTOVOLTAIK GLOBAL 30 FONDS investiert ausschließlich in die größten und liquidesten Unternehmen der Solarbranche und orientiert sich am „Photovoltaik Global 30-Index“. Dieser Index wurde von der Deutschen Börse AG am 1. Juni 2009 aufgelegt und wird börsentäglich berechnet. Er wird regelmäßig im Fachmagazin „photovoltaik“ (www.photovoltaik.eu) veröffentlicht und gilt in der Branche als Leitindex. Während der Index jedoch Unternehmen ausschließlich nach ihrer Marktkapitalisierung bewertet, werden im Fonds kleinere Solarunternehmen mit großem Wachstumspotential stärker gewichtet.

Bis zum Jahr 2020 erwarten Experten ein sehr dynamisches Wachstum der Solarbranche, denn aufgrund von Überkapazitäten ist das Preisniveau bei Photovoltaik-Anlagen stark gesunken. Dadurch dürfte das Branchenziel der Netzparität deutlich früher erreicht werden als geplant. Netzparität liegt vor, wenn Photovoltaik-Strom zum gleichen Preis wie herkömmlicher Strom aus der Steckdose angeboten werden kann. Eine Solarstromanlage zu betreiben ist dann nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch lukrativ. Ab diesem Zeitpunkt kann davon ausgegangen werden, dass Stromerzeugung mit Hilfe einer Solaranlage auf dem eigenen Dach langfristig preisgünstiger sein wird als der Strombezug vom Energieversorger. Daher rechnen Experten mittel- bis langfristig mit einem starken Nachfrageschub bei Photovoltaik-Anlagen in Deutschland, aber auch auf globaler Ebene. Dabei wird davon ausgegangen, dass insbesondere Länder mit hoher Sonneneinstrahlung von der neuen Technologie profitieren werden.

WARBURG INVEST startet mit zwei Tranchen, der R-Tranche (bereits ab 50 Euro monatlich) und der I-Tranche, ab 1.000.000 Euro Anlagesumme.

Weitere Informationen zu Fonds und Branche finden sich unter www.pg30.de.

Fondsname: WARBURG PHOTOVOLTAIK GLOBAL 30 FONDS
WKN (ISIN): Anteilklasse R: A0RHE5 (DE000A0RHE51); Anteilklasse I: A0RHE4 (DE000A0RHE44)

Auflagedatum: 1. Oktober 2009

Fondsgesellschaft: WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH
Fondsinitiator: HWM GmbH Stuttgart

Ausgabeaufschlag: 5,00%
Verwaltungsvergütung: R-Klasse 1,7% p.a.; I-Klasse: 0,7% p.a.
Depotbankvergütung: 0,2% p.a.

Ertragsverwendung: thesaurierend

Über HÖNG WEALTH MANAGEMENT

Die HÖNG WEALTH MANAGEMENT GmbH ist bei dem Fonds WARBURG PHOTOVOLTAIK GLOBAL 30 als Initiator tätig. Die Themen der zukünftigen Leitindustrie „Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Elektromobilität“ werden bisher kaum durch Fondsprodukte repräsentiert. Die HWM hat sich deshalb entschieden, als Initiator aufzutreten. Als Kapitalanlagegesellschaft wurde die WARBURG INVEST ausgewählt.

Die HÖNG WEALTH MANAGEMENT GmbH wurde von Michael Höng zur ganzheitlichen Beratung und Betreuung von anspruchsvollen Privatkunden und Unternehmern gegründet. Kunden schätzen die unabhängige Beratung und individuelle Betreuung vor allem in den Bereichen Vermögensaufbau, Vermögensstrukturierung und Vermögenssicherung. Abgestimmt auf die persönlichen Rahmenbedingungen entwickelt HÖNG WEALTH MANAGEMENT maßgeschneiderte, ganzheitliche Portfoliokonzepte und selektiert die weltweit besten Experten für die einzelnen Portfoliobausteine. Im Rahmen dieser intelligenten Arbeitsteilung werden vor allem solche Spezialisten gewählt, die sich durch eine herausragende Methodik in der Risikokontrolle auszeichnen. Dabei werden auf systematische Weise bewährte Anlagekonzepte mit modernen Methoden des Portfoliomanagements verbunden.

Über WARBURG INVEST

Warburg INVEST & M.M.Warburg-LuxInvest – dahinter steht die leistungsstarke Warburg Gruppe mit der renommierten Hamburger Privatbank M.M.Warburg & CO KGaA, die seit 1798 tätig ist und zu den größten und ältesten Privatbanken Deutschlands zählt.

Die beiden Investmentgesellschaften der Warburg Gruppe sind seit vielen Jahren in den internationalen Finanzplätzen in Frankfurt und Luxemburg etabliert und eine der ersten Adressen in Sachen Fondsauflegung.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Rolf Lauer

WARBURG INVEST

KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH
Liebigstraße 6
60323 Frankfurt am Main
Tel. 069 / 17 0 97-227

Email: rolf.lauer@warburg-invest.com

Michael Höng
HWM GmbH
Albstraße 14
70597 Stuttgart

Tel. 0711 / 62 76 76-76

Email: Michael.Hoeng@hoeng.de

Von Leichtbeton zu Edelstahl

Anbringen Dachabdichtung aussen
Anbringen Dachabdichtung aussen

Der nachträgliche Einbau eines Schornsteins bedingt eine sorgfältige Standortauswahl. Das gilt für das Aufstellen im Innenbereich genauso wie für die spätere Optik von außen, denn Dach und Schornstein sollten in ihrem Erscheinungsbild perfekt harmonieren. In einem Einfamilienhaus in Bayern fand sich hierfür eine spezielle Lösung, bei der im Schornsteinaufbau ab dem Dachdurchgang von Leichtbeton zu Edelstahl gewechselt wurde.

Um einen Heizkamin betreiben zu können hatten sich die Hausbesitzer zur Nachrüstung eines Schornsteins entschlossen. Eine Außenlösung mit einer an der Fassade montierten Edelstahl-Abgasanlage kam aus Platzgründen nicht in Frage. Daher wurde im Innenbereich eine geeignete Stelle ermittelt, um dort den Schiedel Absolut-Schornstein hochmauern zu lassen. Berücksichtigt werden mussten dabei auch der Durchbruch durch die Betondecke ins Obergeschoss und von dort durchs Dach ins Freie.

Der Schacht des einzügigen Absolut-Schornsteins wurde exakt so platziert, dass der Verarbeiter beim Durchgang durchs Dach genau zwischen zwei Sparren hindurch mauern und der Einbau eines Wechsels in die Sparrenkonstruktion vermieden werden konnte. Der Bauunternehmer öffnete daher zunächst die Holzdecke im OG-Kinderzimmer, um die entsprechenden Abstandsmaße zu ermitteln und aufs Erdgeschoss zu übertragen. Erst dann erfolgten der Deckendurchbruch und die Vorbereitung zum Versetzen auf dem Rohbeton des EG. Die mit Schaumbeton gedämmten Mantelsteine des Absolut-Schornsteins wurden rasch aufgemauert, zwischendurch platzierte der Bauunternehmer das profilierte keramische Abgasrohr Stück für Stück im Schacht.

Normalerweise wäre der Absolut bis über Dach hochgemauert und ggf. verblecht worden. Da er aber an einem kleineren Gegengiebel auf der Südseite des Hauses ins Freie gelangt, hätten die Proportionen zur Dachfläche nicht gestimmt. So entstand die Idee, über Dach einen Edelstahlabschluss zu verwenden. Beim Übergang der Materialien waren auch brandschutztechnische Aspekte zu beachten, weshalb der Verarbeiter den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister zur Beurteilung und Abnahme hinzuzog.

Montage Edelstahlrohr
Montage Edelstahlrohr

Um das Edelstahl-Anschlussstück exakt auf der richtigen Höhe am Dachdurchgang einbauen zu können, wurde der oberste Leichtbeton-Mantelstein halbiert und dann versetzt. Auch das Profilkeramikrohr musste auf die entsprechende Restlänge gekürzt und dann eingesetzt werden. Nächster Montageschritt war das Einführen und Befestigen der Stahlarmierungen in den vier dafür vorgesehenen Aussparungen an den Ecken des Mantelsteinschachtes. Die Stahlstäbe wurden dazu passend bis zum untersten Mantelstein zugeschnitten und von oben aus eingesetzt, die Öffnungen anschließend mit Beton ausgegossen. Damit ist die stabile Statik des gesamten Schornsteinaufbaus gewährleistet. Nun wurde der Dachdurchgang um den obersten Mantelstein von außen und auf der Innenseite abgedichtet, anschließend das Edelstahl-Anschlussstück montiert. Um den Brandschutzanforderungen optimal zu entsprechen, versetzte der Verarbeiter um das Edelstahl-Anschlussstück herum einen zusätzlichen, exakt im Dachneigungswinkel von 24° abgeschrägten Leichtbetonstein ohne Innendämmung.
Der verbleibende Zwischenraum wurde mit Steinwolle komplett gedämmt, anschließend das Aufsatzrohr aus Edelstahl montiert. Nachdem die äußere Dachabdichtung befestigt und mit Dichtungsband umlaufend verklebt war, konnte die Dichtungsmanschette aus Blei aufgelegt und das Dach wieder geschlossen werden. Zuletzt war dann nur noch das Edelstahl-Abschlussrohr aufzusetzen und mit einer Blende versehen zu befestigen.
So ergibt sich auf dem kleinen Gegengiebel mit dem filigranen Edelstahlschornstein-Aufsatz ein harmonisches Gesamtbild des Daches.
Schiedel ist weltweit größter Anbieter von Schornstein-systemen. Mit rund 2.000 Mitarbeitern erwirtschaftete das Tochterunternehmen der Monier-Gruppe in insgesamt 29 Ländern 2008 einen Umsatz von rund 250 Millionen Euro.

CO2 neutrale Hackschnitzel-Heizung mit Doppelschornsteinanlage aus Edelstahl

High-Tech-Heizung hinter historischen Mauern

ICS Burg Rothenfels Blick in den Heizraum
ICS Burg Rothenfels Blick in den Heizraum

Das Tagungszentrum Burg Rothenfels hoch über dem Main zwischen Würzburg und Aschaffenburg erhält eine CO2-neutral arbeitende Hackschnitzelheizung und ein Nahwärmesystem. Die Ableitung der Abgase erfolgt über eine Doppelschornstein-Anlage aus Edelstahl.

Der Brennstoff zum Heizen ist damit wieder derselbe wie vor 850 Jahren, als die Burg errichtet wurde: Holz. Bisher sorgten drei Ölheizungen, deren Brenner pro Jahr rund 1.230.000 kWh erzeugten für Heizung und Warmwasser.

Der Verein „Freunde von Burg Rothenfels“ investiert insgesamt rund 1,4 Mio. € in die neue Heizungsanlage, das Heizungsgebäude und eine neue Küche.

Der Aschaffenburger Architekt Roland Ritter und der Marktheidenfelder Fachingenieur Markus Zinßer haben die Anlage geplant. Da aus Kapazitätsgründen zwei Schornsteine für trockene Betriebsweise notwendig waren und diese in der Umgebung auch weithin sichtbar sind, hatten sich die Architekten für Edelstahl als Material für die freistehende Abgasanlage entschieden. Optischer Höhepunkt im Bauablauf waren die Anlieferung und Montage des 16 m hohen ICS-Doppelschornsteins der Münchner Schiedel GmbH & Co.KG.

ICS ist ein doppelwandiges Edelstahlabgassystem mit durchgehender Mineralfaser-Wärmedämmung. Es ist auch als freistehende Variante schnell zu verarbeiten, Wärmedämm- oder Schweißarbeiten waren zum Aufstellen auf Burg Rothenfels nicht erforderlich. Das Steckmuffensystem und integrierte Klemmbänder mit Doppelsicke sorgen für eine stabile Verbindung. Das Edelstahl-Innenrohr ist stumpfnahtgeschweißt und bietet hohen Schutz gegen Korrosion und Rußbrand. Das Außenrohr aus Edelstahl übernimmt die statischen Lasten. Durch den zweischaligen Aufbau erwärmt sich die äußere Edelstahlhülle bei Volllastbetrieb nur leicht. Der Platz für einen eventuell nachzurüstenden Feinstaubfilter ist vorgesehen. Die Verbrauchswerte der neuen Heiz-Anlage werden bei ca. 1.105.000 kWh/a liegen. Nach Berechnungen der Betreiber wird damit der Ausstoß von 368 Tonnen CO2 im Jahr vermieden.

Schiedel ist weltweit größter Anbieter von Schornstein-systemen. Mit rund 2.000 Mitarbeitern erwirtschaftete das Tochterunternehmen der Monier-Gruppe in insgesamt 29 Ländern 2008 einen Umsatz von rund 250 Millionen Euro.

Ansprechpartner:

Schiedel GmbH & Co. KG
Rüdiger Vorndran
Marketing – Public Relations
Am Sonnfeld 1
D-97076 Würzburg

Tel. +49-931-45 25 79 70
Fax +49-931-45 25 79 71

Mobil +49-174-9 63 67 92

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www.schiedel.de